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24.09.2014, 23:02

League Cup, 3. Runde: 30 Elfmeter in Liverpool - Arsenal raus

Chelsea siegt knapp, ManCity souverän

Liverpool kam erst nach 30 Elfmetern weiter, Arsenal schied aus - in der 3. Runde des englischen League Cups war am Mittwoch einiges geboten. Chelsea gegen Bolton, Titelverteidiger Manchester City gegen Sheffield Wednesday und die Spurs gegen Nottingham kamen ihrer Favoritenrolle nach - der eine mehr, der andere weniger.

Petr Cech
Chance im Pokal: Petr Cech, Chelseas Nummer zwei.
© imagoZoomansicht

Schürrle in der Blues-Startelf

Mit Cech im Tor und Schürrle in der Offensive hat sich der Spitzenreiter der Premier League, der FC Chelsea, gegen die Bolton Wanderers zu einem 2:1-Sieg gemüht. Der 19-Jährige Zouma stand in der 25. Minute nach einer Ecke goldrichtig und stocherte die Kugel über die Linie. Noch vor der Pause egalisierte Gäste-Kapitän Mills per Kopf (32.). Nach dem Seitenwechsel war es dann Oscar, der die Blues mit einem satten Rechtsschuss aus gut 23 Metern auf die Siegerstraße brachte (56.), von der die Londoner nicht mehr abkommen sollten.

Ähnlich schwer tat sich Chelseas Premier-League-Kontrahent Tottenham. Die Spurs wachten erst nach Nottinghams Führungstor durch Jorge Grant (61.) auf und kamen durch Mason (72.), Soldado (83.) und Kane (90.) zu einem 3:1-Sieg.

City dreht nach der Pause auf

Titelverteidiger Manchester City hatte gegen das zweitklassige Sheffield Wednesday keine Mühe. Der Underdog hielt nur vor der Pause mit, Manchesters Mangala hätte seine Farben dennoch in Führung schießen können, traf aber nur den Pfosten (19.). Nach dem Seitenwechsel drehte der Meister dann so richtig auf: Lampard (47.), Dzeko (52.), Navas (55.) und Touré per Elfmeter (60.) sorgten binnen 13 Minuten für ein dickes Torepolster. Zudem mussten die Gäste die letzte halbe Stunde in Unterzahl bestreiten, weil Zayatte bei der Elfmetersituation Rot sah. In der Schlussphase schraubten Dzeko (77.), Pozo (88.) und nochmal Lampard (90.) das Resultat weiter in die Höhe. So stand nach einem torlosen Remis zur Pause am Ende ein lockeres 7:0 für den Titelverteidiger.

Arsene Wenger
Southamptons Nathaniel Clyne (nicht im Bild) hat abgezogen, Arsenal-Keeper David Ospinahat das Nachsehen.
© picture-allianceZoomansicht

Mit Podolski in der Startelf empfing der FC Arsenal Liga-Konkurrent Southampton. Die Gunners, bei denen Özil nicht im Kader stand, bestimmten die Anfangsphase, Sanchez verwandelte einen direkten Freistoß zur Führung (14.). Die Saints blieben die Antwort allerdings nicht lange schuldig, einen von Rosicky an Mané verursachten Foulelfmeter verwandelte Tadic zum Ausgleich (20.).

Danach kamen die Gäste nach Manés Pfostentreffer dem zweiten Treffer nah (28.), der noch vor der Pause fallen sollte, als Clyne im Anschluss an eine Ecke sehenswert aus der Distanz zur verdienten Pausenführung traf (40.). Beim 1:2 aus Sicht der Londoner sollte es blieben, denn Southamptons Defensive hielt allen Offensivbemühungen der Elf von Arsene Wenger im zweiten Abschnitt stand.

Ein Elfer zieht 30 Elfmeter nach sich: Liverpool schiebt Extraschichten

Elfmeterschießen in England, da schwingt immer ein wenig mehr mit. So auch am Dienstag im League Cup. Der FC Liverpool setzte sich mit 14:13 in der Elfmeterlotterie gegen den FC Middlesbrough durch. Nach vier Toren in regulärer Spielzeit und Verlängerung gab es sage und schreibe 30 Elfmeter! Doch der Reihe nach: Zuerst sah es noch nach einem gewöhnlichen Pokalspiel aus, das nach Toren von Rossiter (10.) sowie Boros Reach (62.) und 90 gespielten Minuten in die Verlängerung ging. In dieser fühlten sich die Reds schon wie der sichere Sieger, immerhin hatte Suso in der 109. Minute das 2:1 erzielt. Weit gefehlt, denn in Nachspielzeit führte ein Lapsus von Sterling zu einem Foul von Touré an Bamford im eigenen Sechzehner. Der Gefoulte verwandelte den fälligen Strafstoß sicher und erzwang so das Elfmeterschießen (120.+2).

Ausgerechnet Bamford war es, der als erster in der Lotterie versagte und Mignolet ein zweites Mal vom Punkt aus nicht bezwingen konnten. Doch dann ereilte Liverpools Sterling gegen Boros Schlussmann Blackman das gleiche Schicksal. Danach ging der Reigen erst richtig los, 19 Schützen trafen in Folge - erst Adomah zeigte sich zu unpräzise, schoss rechts vorbei und brachte Anfield zum beben.

Siege für Stoke, Swansea und Fulham

In weiteren Spielen gewann Stoke City dank eines Doppelpacks von Muniesa (31., 71.) mit 2:1 beim AFC Sunderland, während Swansea City zu Hause einen klaren 3:0-Triumph über den FC Everton feierte. Fulham kegelte die Doncaster Rovers mit 2:1 aus dem Wettbewerb.

24.09.14
 
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