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31.05.2014, 23:30

Niederlande besiegt Ghana - Montolivo verletzt

Ghana und Portugal verbreiten keinen Schrecken

Etliche WM-Starter unterzogen sich am Samstag Belastungsproben. Am Nachmittag gewann Kroatien dank zweier Tore durch Wolfsburgs Perisic gegen Mali, Russland musste sich gegen Norwegen mit einem 1:1 begnügen. So richtig spannend wurde es am Abend, auch für die deutsche Nationalelf: Denn mit Portugal, das gegen Griechenland antrat, und Ghana, das in Rotterdam auf Holland traf, waren zwei deutsche Vorrundengegner am Start - und beide bekleckerten sich nicht mit Ruhm.

Robin van Persie (vorne)
Machte den Unterschied aus: Robin van Persie (vorne).
© Getty ImagesZoomansicht

Am Samstag richtete sich der Blick von Bundestrainer Joachim Löw nach Rotterdam und Lissabon, wo zwei deutsche Gruppengegner aufspielten. Angst und bange dürfte dem Bundestrainer davon nicht geworden sein, denn beide Mannschaften zeigten sich noch nicht in berauschender Form. Ghana unterlag in einem schwachen Spiel den Niederlanden mit 0:1. Louis van Gaal ließ im De Kuip seine Wunschelf auflaufen und durfte bereits nach fünf Minuten über das erste Tor jubeln: Über Arjen Robben und Wesley Sneijder landete der Ball im Zentrum bei Robin van Persie, der die Hausherren in Führung brachte. Das war dann aber auch die einzig geglückte Aktion des Offensivtrios. Zwar hatte Robben in der Folge drei gute Chancen, ließ diese aber ungenutzt (12./24./45.).

Ansonsten war es kein gutes Spiel. Weder die Niederländer noch die Westafrikaner wussten zu überzeugen. Gerade bei Oranje klafften zwischen Sturmreihe und Mittelfeld gewaltige Lücken, sodass echter Spielfluss nicht zustande kam. Sieben Spieler der Gastgeber konzentrierten sich auf die Abwehr und vergaßen dabei, die eigenen Angreifer zu unterstützen. Auf der Gegenseite konnte Ghana ebenfalls keine Akzente setzen. Zumindest hatten die Westafrikaner die Ausrede, dass sie nicht in ihrer vermeintlichen Bestbesetzung aufgelaufen waren - Ayew, Boateng, Muntari und Gyan standen nicht in der Anfangself. Dennoch zeigten die Ghanaer schlicht zu wenig in der Offensive und warten somit weiter auf das Ende der eigenen Torflaute. Die "Black Stars" blieben auch im fünften Spiel in Folge ohne eigenen Torerfolg und befinden sich weiter auf der Suche nach ihrer WM-Form. Es bleibt festzustellen: Von diesem Gegner braucht Deutschland keine Angst haben.

Keine Tore in Lissabon

Selbiges dürfte auch für die Selecçao gelten. Portugal kam ohne den geschonten Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Oberschenkelprobleme) in Lissabon gegen Griechenland nicht über ein 0:0 hinaus. Nationaltrainer Paulo Bento ließ neben Ronaldo auch dessen königlichen Teamkollegen Pepe sowie Raul Meireles draußen und schaute sich gegen Hellas quasi seinen zweiten Anzug an. Dieser kam in einem 4-3-3 daher und setzte dabei auch auf Vieirinha, der nach 70 Minuten eingewechselt wurde. Doch auch der Wolfsburger konnte den feldüberlegenen Iberern kein Tor bescheren. Griechenland, bei dem Sokratis (Dortmund) nach 40 Minuten ausgewechselt werden, hielt sich defensiv schadlos und dürfte die Nullnummer in Portugal durchaus als Erfolg werten.

Montolivo bangt um WM - Horror in Texas: Trio ins Krankenhaus

Torlos trennten sich auch Italien und Irland in London. Die Squadra Azzurra verlor dabei aber auch Kapitän Montolivo, der mit Verdacht afu Schienbeinbruch ausgewechselt werden musste und nun sogar um die WM bangen muss.

Einen Horror-Tag gab es auch in Texas beim Duell zwischen Mexiko und Ecuador. Mit Luis Montes, Rafa Marquez und Castillo Segundo mussten gleich drei Profis ins Krankenhaus gebracht werden. Da verkam der mexikanische 3:1-Sieg zur Nebensache.

Sbornaja noch nicht in WM-Form

Oleg Shatov
Russlands Shatov erzielt die Führung gegen Norwegen.
© Getty ImagesZoomansicht

Russland befindet sich weiterhin auf Formsuche. Die Sbornaja kam gegen Norwegen nicht über ein 1:1 hinaus. Shatov (3.) hatte das Team des italienischen Startrainers Fabio Capello früh in Führung gebracht, doch Konradsen (77.) glich aus. Russland trifft in Brasilien auf Südkorea (18. Juni), Belgien (22. Juni) und Algerien (26. Juni).

Barnetta feiert Comeback

Einen Tag nach dem 1:0-Sieg gegen Jamaika ließ Ottmar Hitzfeld seine Schützlinge noch einmal über 45 Minuten antreten. Gegen Tuggen siegte die Nati in einem 45-minütigen Trainingsspiel mit 2:0. Vor 1500 Zuschauern zeichneten Inler (31. FE) und Stocker (45.) für die Tore verantwortlich. Weitaus wichtiger als das Ergebnis war für die Schweizer aber die Rückkehr des Frankfurters Barnetta. Der Offensivmann gab nach seinem Muskelfaserriss sein Comeback und spielte beschwerdefrei durch.

Mkhitaryan & Co verlieren gegen Algerien

Algerien, am kommenden Freitag Testspielgegner der deutschen Nationalelf, hat gegen WM-Teilnehmer Algerien in Sion mit 1:3 verloren. Bereits zur Halbzeit lag das Team um den Dortmunder Mkhitaryan nach Toren von Belkalem (14.), Ghilas (22.) und Slimani (41.) mit 0:3 zurück und konnte durch Sarkisov lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben.

Perisic macht für Kroatien alles klar

Beim 2:1-Sieg Kroatiens gegen Mali sorgte ebenfalls ein Bundesliga-Profi für Furore. Perisic sorgte mit einem Doppelpack dafür, dass die Feurigen ihren vorletzten Test vor dem WM-Auftakt gegen Brasilien (12. Juni in Sao Paolo) gewannen. Perisic traf vor 15.212 Zuschauern in Rijeka in der 15. und 64. Minute. Den ersten Treffer legte dabei der ehemalige Schalker Rakitic auf, während den zweiten Perisics Wolfsburger Teamkollege Olic vorbereitete. Diarra traf auf kuriose Weise für die Afrikaner (79.) - er wurde nach einem Eckball von Vukojevic, der auf der Linie gegen Traorés Kopfball klären wollte, unglücklich angeschossen.

Nach dem Spiel gab Kroatiens Nationaltrainer Niko Kovac dann auch seinen endgültigen 23-Mann-Kader bekannt. Verletzungsbedingt musste er dabei auf Strinic, Kranjcar sowie die beiden Hamburger Ilicevic und Badelj verzichten (Muskelverletzung).

31.05.14
 

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