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29.04.2014, 01:15

Spanien: "Keine Beweise für irreguläres Verhalten"

Barcelona muss wohl keine Strafe fürchten

Der FC Barcelona muss sich auf kein Nachspiel im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Neymar gefasst machen. Wie die Katalanen am Montagabend bekannt haben, habe der betreffende Untersuchungsausschuss keine Regelverletzungen bei dem Transaktion festgestellt. Laut Angaben von Barcelona gibt es "keine Beweise für irreguläres Verhalten des Klubs", das den Regeln und Regularien der LFP widersprechen würde.

Neymar
Sein Transfer hat wohl keine weiteren Konsequenzen: Neymar.
© Getty ImagesZoomansicht

Aus diesem Grund wird der Verband keine weiteren Schritte gegen den Klub unternehmen. Zu der Untersuchung ist es gekommen, nachdem im Februar bekannt geworden war, dass der Wechsel des Brasilianer mehr gekostet hatte, als die Blaugrana erklärt hatte. Ursprünglich sollte der Offensivmann 57,1 Millionen Euro kosten, am Ende beliefen sich die Kosten aber auf insgesamt 86,2 Millionen Euro.

Das rief auch die Finanzbehörde auf den Plan. In spanischen Medien kursierte ein Betrag von 9,1 Millionen Euro als mögliche Steuerschuld. Im Zusammenhang mit dieser Affäre trat auch Präsident Sandro Rossell zurück. Unabhängig davon leitete die spanische Justiz aufgrund mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten ein formales Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. Als vorbeugende Maßnahme leistete Barça daraufhin eine "freiwillige" und vorsorgliche Zahlung von 13,5 Millionen Euro an den spanischen Fiskus.

29.04.14
 
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