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22.08.2013, 21:47

Nationalcoach verlängert seinen Vertrag nicht

Vogts schließt Aserbaidschan-Kapitel

Eine Überraschung ist es nicht mehr. Der frühere Bundestrainer Berti Vogts wird nach eigener Aussage als Nationaltrainer von Aserbaidschan am Ende des Jahres aufhören. Zuvor war schon bekannt geworden, dass der nationale Verband bereits nach einem neuen Übungsleiter Ausschau hält. Vogts selbst sieht sich derweil bereit für neue Aufgaben.

Berti Vogts
Schmiedet gedanklich Zukunftspläne: Berti Vogts hört in Aserbaidschan auf und ist bereit für größere Aufgaben.
© imagoZoomansicht

Man stelle sich vor, der Vertrag eines Trainers gilt noch ein halbes Jahr, er arbeitet gerade an der Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Brasilien und soll am 6. September in Israel antreten. Und trotzdem suchen die Verantwortlichen des Verbands schon nach einem Nachfolger. Für Berti Vogts ist das "normal". "Ich weiß, dass der Verband einen neuen Coach sucht", sagte der 66-Jährige bereits Mitte August. Nun äußerte er sich noch einmal zu seinem Job als Nationaltrainer: "Stand heute werde ich dort nicht weitermachen."

Vor allem weil er nur zehn Tage pro Monat im Land sei und dann Fragen stelle, "von denen man die Antworten gar nicht hören möchte", habe er sich gegen eine Vertragsverlängerung entschieden. Damit dürfte der Europameistertrainer von 1996, der im Jahr 2008 als Nationaltrainer der Kaukasus-Republik angeheuert hatte, Mitte Oktober beim WM-Qualifikationsspiel gegen Russland seinen letzten Dienst für Aserbaidschan antreten. Der Vertrag läuft Ende des Jahres aus.

Was danach kommt? "Ich habe noch andere Dinge vor," so Vogts. Ein Nachsatz, der prompt für Spekulationen sorgt. Auf die Frage, ob der Posten des DFB-Sportdirektors eine Option für ihn sei, antwortete der 66-Jährige: "Nein, ich glaube, da sind andere Namen in der Verlosung. Ich habe von Hansi Flick gehört. Man muss abwarten, was sich da tut. Aber das ist klar Angelegenheit des DFB." Zudem stellte der Trainer auch selbst Ansprüche an seinen zukünftigen Wunsch-Arbeitgeber: "Es müsste schon eine Stelle sein, bei der man um einen Titel mitspielen kann." Dementsprechend müsse man auch Geld zur Verfügung haben: "Man müsste die Möglichkeit haben, bis zu 30 Millionen Euro für einen Spieler ausgeben zu können." Mal sehen, was das Jahr 2014 für den Coach bereithält.

 
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Vorname:Berti
Nachname:Vogts
Nation: Deutschland


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