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09.08.2013, 10:45

Wie schlägt sich der AS Monaco?

Blanc: "Zweiter Platz käme einer Pleite gleich"

Nicht nur in Deutschland, auch in Frankreich startet an diesem Wochenende der Spielbetrieb in der obersten Liga. Und wie in der Bundesliga gibt es auch in der Ligue 1 einen eindeutigen Meisterschaftsfavoriten: An Titelverteidiger Paris St. Germain führt wohl erneut kein Weg vorbei. Als Konkurrent kommt eigentlich nur ein Klub in Frage: Aufsteiger AS Monaco.

Laurent Blanc und Zlatan Ibrahimovic
Platz eins im Visier: Der neue PSG-Coach Laurent Blanc (li.) und sein Superstar Zlatan Ibrahimovic.
© imagoZoomansicht

Zunächst schien es, als würde im Sommer etwas Glanz von PSG abfallen. Der Abgang von Coach Carlo Ancelotti zu Real Madrid, der Skandal um Ex-Sportdirektor Leonardo und der Hickhack um Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva. Phasenweise rumorte es in der französischen Hauptstadt. Doch der katarische Investor QSI öffnete die Schatulle und besserte die ohnehin nicht gerade mickrigen Gehälter der beiden Superstars auf und holte zudem noch weitere Hochkaräter an die Seine. Allein der uruguayische Scharfschütze Edinson Cavani vom SSC Neapel kostete 64 Millionen Euro! "Mit Ibra und Cavani hat PSG den besten Sturm der Welt", meinte Leonardo, der wegen einer Schiriattacke und langer Sperre im Sommer sein Amt zur Verfügung gestellt hatte.

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Der neue Trainer Laurent Blanc redet denn auch nicht lange um den heißen Brei herum: "Wir wollen alle nationalen Titel", so der Weltmeister von 1998. "Ein zweiter Platz käme einer Pleite gleich", sagte der 47-Jährige der Zeitung "Le Parisien".

In der Königsklasse will sich PSG nicht so recht festlegen, das Viertelfinale wie im Vorjahr sollte es aber schon mindestens sein. Für mehr sieht man sich zumindest gerüstet: "Wir haben das Potenzial, die Champions League zu gewinnen", so Blanc.

Monaco strebt "Platz unter den ersten drei" an

Als einziger ernsthafter Konkurrent auf nationaler Ebene wird der AS Monaco gehandelt. Dank der Millionen des russischen "Dünger-Königs" Dmitri Rybolovlev haben die Monegassen ihren Kader mit insgesamt 148 Millionen Euro aufgepeppt. Unter anderem heuerten Radamel Falcao (Atletico Madrid), James Rodriguez und Joao Moutinho (FC Porto) sowie Routinier Ricardo Carvalho (Real Madrid) und Rückkehrer Eric Abidal (FC Barcelona) im Fürstentum an.

"Unser Ziel ist ein Platz unter den ersten drei, so hat's der Boss gefordert", beteuerte Trainer Claudio Ranieri, "für den Titel sind wir kein Anwärter. PSG ist zu stark."

Es ist nicht so, dass wir mit Pfeil und Bogen gegen Bazookas und Atomwaffen kämpfen, aber wir müssen Platz drei anvisieren.Marseille-Coach Elie Baup

Vize-Meister Olympique Marseille setzt sich - ganz im Gegensatz zu früheren Jahren - nur bescheidene Ziele und reiht sich klaglos hinter den beiden "neureichen" Konkurrenten ein: "Es ist nicht so, dass wir mit Pfeil und Bogen gegen Bazookas und Atomwaffen kämpfen, aber wir müssen Platz drei anvisieren", sagte Trainer Elie Baup kleinlaut.

Der ehemalige Serienmeister Olympique Lyon hat sich ganz dem Financial-Fair-Play verschrieben und sich deshalb von teuren Stars verabschiedet. Zuletzt wechselte Goalgetter Lisandro Lopez nach Katar. Namhafte Neuzugänge werden die Zuschauer im Stade de Gerland dagegen nicht zu sehen bekommen.

09.08.13
 

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Ligue 1 - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1 Olympique Lyon4:03
 
2 Valenciennes FC3:03
 
3 Olympique Marseille3:13
 
4 AS Monaco2:03
 
5 Stade Rennes2:13
 
6 Lille OSC1:03
 
  AS St. Etienne1:03
 
8 SC Bastia0:03
 
9 Evian Thonon Gaillard1:11
 
  Montpellier HSC1:11
 
  Paris St. Germain1:11
 
  FC Sochaux1:11
 
13 FC Nantes0:00
 
14 Stade Reims1:20
 
15 AC Ajaccio0:10
 
  FC Lorient0:10
 
17 EA Guingamp1:30
 
18 Girondins Bordeaux0:20
 
19 Toulouse FC0:30
 
20 OGC Nizza0:40
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