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14.04.2013, 23:17

Nur einen Tag nach dem 89. Gründungsjubiläum

Schwarzer Tag für AEK: Randale und Abstieg

Eine turbulente Saison mit Pleiten, Pech und Pannen fand für AEK Athen am vorletzten Spieltag der griechischen Superleague ihren Tiefpunkt. Nach der Heimpleite gegen Mitkonkurrent Panthrakikos und dem Spielabbruch wegen Randale der eigenen Fans, ist der erste Abstieg der Vereinsgeschichte für den mehrfachen griechischen Meister und amtierenden Pokalsieger nur noch Formsache.

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Profis beider Teams flüchten vor den Chaoten
Unrühmlich: Als die Chaoten kamen, half in Athen nur noch die Flucht.
© picture alliance Zoomansicht

Dem Athener Klub werden laut Reglement wegen des Spielabbruchs drei Punkte abgezogen, was vier Punkte Rückstand auf den rettenden 14. Rang bedeutet.

Erst am Dienstag hatte die AEK-Führung nach der Niederlage in Giannina (0-2) Trainer Ewald Lienen gefeuert, doch auch Vereinsikone Traianos Dellas, der als Interimscoach den Klassenerhalt in den letzten beiden Spielen sichern sollte, konnte den ersten Abstieg der 89-jährigen Klubgeschichte nicht mehr abwenden.

Zwar war die junge Mannschaft des lange finanziell geplagten Vereins gegen Panthrakikos das bessere Team, doch am Ende sorgte bezeichnenderweise ein Eigentor von Innenverteidiger Bougaidis in der 87. Minute für die bittere Niederlage. Die Tatsache, dass die eigenen Rowdies dann den Platz stürmten und einen Spielabbruch provozierten, raubte AEK auch die letzten theoretischen Chancen, um am letzten Spieltag doch noch das Wunder zu schaffen.

Am Samstag feierte der Athener Klub, der am 13. April 1924 von griechischen Flüchtlingen aus Istanbul in Athen gegründet worden war, sein 89. Gründungsjubiläum. Nur einen Tag später folgte dann der schwärzeste Tag der langen Klubgeschichte.

Georgios Vavritsas

14.04.13
 
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