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01.04.2013, 22:59

31. Spieltag: ManUnited siegt weiter - Chelsea verliert

Liverpool wahrt seine Chance - QPR wehrt sich zu spät

Mit fünf Toren im Craven Cottage ist der 31. Premier-League-Spieltag am Montagabend zu Ende gegangen. Die Ex-Herthaner Dejagah und Samba spielten Hauptrollen beim möglichen "Todesstoß" für QPR. Im einzigen Sonntagsspiel behielt Liverpool in Villa die Oberhand. Siege feierten neben Spitzenreiter ManUnited auch ManCity und die CL-Aspiranten Tottenham und Arsenal. Chelsea dagegen verlor und musste Platz drei an die Spurs abtreten.

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Samba patzt doppelt: QPR-Aufholjagd bleibt ungekrönt

Einiges los war am Montagabend im Craven Cottage: Der FC Fulham zitterte sich im Londoner Vergleich gegen den Vorletzten Queens Park Rangers zu einem 3:2-Sieg - nach 3:0-Führung. QPR-Abwehrchef Samba, für 15 Millionen Euro im Winter von Anschi Machatschkala gekommen, patzte in den ersten 22 Minuten doppelt: Erst brachte er seinen einstigen Hertha-Teamkollegen Dejagah elfmeterwürdig zu Fall (8.), dann verstolperte er die Kugel am eigenen Sechzehner (22.) - beide Male sagte Berbatov "Thanks" und schnürte einen frühen Doppelpack. Dejagah musste dann nach einem Foul verletzt raus (38.), Riise zwang Hill zu einem Eigentor (41.).

Das Aufbäumen der Gäste leitete Taarabt noch vor dem Pausenpfiff ein, Karagounis war weggerutscht (1:3, 45.). Nach dem Wechsel verkürzte Remy weiter (51.), zwei Minuten zuvor hatte der französische Angreifer auch noch einen Elfmeter vergeben. Plötzlich war QPR im Spiel, später sogar in Überzahl: Sidwell sah nach einer Grätsche Rot (79.). Und trotzdem jubelte am Ende der FC Fulham um Rechtsverteidiger Riether: Der Sieg bannt vorerst alle Abstiegssorgen, denen sich QPR in dieser Saison noch nie entziehen konnte. Der finanzstarke Klub um Trainer Harry Redknapp steuert bei sieben Punkten Rückstand und einem Spiel mehr gegenüber dem Tabellen-17. Wigan schnurstracks auf Liga zwei zu.

Sonntag: Liverpool gibt sich nicht geschlagen

Vom Punkt erfolgreich: Liverpools Steven Gerrard.
Vom Punkt erfolgreich: Liverpools Steven Gerrard.
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Liverpool wollte im einzigen Sonntagsspiel seine Minimalchance auf die internationalen Plätze wahren, Voraussetzung war ein Sieg bei Aston Villa. Die abstiegsgefährdete Lambert-Elf schlug jedoch als erstes zu: Agbonlahor legte nach einem langen Ball ab auf Benteke, der von der Strafraumgrenze trocken einnetzte (31.) - der 14. Saisontreffer des Belgiers. Kurz nach der Pause waren die Reds am Zug, Henderson ließ Keeper Guzan im direkten Duell keine Chance (47.). In der 60. Minute dann die Führung für Liverpool: Gerrard war per Foulelfmeter (Baker an Suarez) erfolgreich. In der Folgezeit verflachte die Partie im Villa-Park, die Reds brachten den 2:1-Erfolg über die Zeit. Fünf Punkte Abstand gilt es für die Rodgers-Elf noch auf Platz fünf (Arsenal) aufzuholen.

Samstag: Van Persie kostet O'Neill den Job

Titus Bramble (l.) fälscht Robin van Persies Schuss unhaltbar ab.
Manchester United geht in Führung: Titus Bramble (l.) fälscht Robin van Persies Schuss unhaltbar ab.
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Robin van Persie ist seit 2004 eine prägende Figur der Premier League. Doch Meister war der Niederländer noch nie. "Das hat mich ergrauen lassen", bekannte er unter der Woche - wohlwissend, dass das Ende der Durststrecke naht: In seiner ersten Saison für Manchester United ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Titel auch rechnerisch perfekt ist, der souveräne 1:0-Sieg in Sunderland am Samstagmittag zum Auftakt des 31. Spieltag war der nächste Schritt.

Van Persie blieb zwar im achten Pflichtspiel für United ohne Tor, brachte aber den Siegtreffer auf den Weg: Seinen Schuss aus spitzem Winkel fälschte Bramble mit dem Knie unhaltbar ab (27.). Ansonsten spielten die Red Devils, die Ferdinand, Evra, Rooney und Welbeck für das Wiederholungsspiel im FA-Cup-Viertelfinale am Montag beim FC Chelsea schonten, mühelos ihr Pensum runter. Sunderlands Keeper Mignolet konnte sich mehrfach auszeichnen, sein Gegenüber de Gea war nur einmal mittendrin: Er prallte mit Vidic zusammen, musste mehrere Minuten behandelt werden, konnte aber weitermachen (61.). Im Titelrennen kann sich United wohl nicht einmal mehr selbst schlagen, Sunderland dagegen taumelt nach dem achten sieglosen Ligaspiel am Stück Richtung Abstieg - Trainer Martin O'Neill musste prompt gehen.

ManCity fertigt Newcastle ab

Mit 15 Punkten führt ManUnited weiterhin, Stadtrivale City ließ den Vorsprung eine Woche vor dem Derby im Old Trafford nicht weiter wachsen: Mit 4:0 entledigten sich die Himmelblauen der Pflichtaufgabe Newcastle ohne Mühe, allerdings mit ein wenig Anlaufzeit. Erst kurz vor der Pause - nachdem Barry aus wenigen Metern einen kapitalen Fehlschuss produziert hatte - brach Tevez mit seinem siebten Tor aus den letzten sechs Spielen per Grätsch-Abstauber den Bann (41.), Silva legte gleich nach (45.+1). Rückkehrer und Kapitän Kompany (56.) und Yaya Touré (tolles Solo, 69.) machten nach der Pause alles klar.

Verlierer Chelsea - Bale überragt in seinem Heimatland

Chelsea, Tottenham und Arsenal balgten sich parallel um eine gute Ausgangslage im Kampf um die Champions-League-Plätze drei und vier - der Verlierer des Tages waren die Blues: Durch das verdiente 1:2 in Southampton mussten sie Platz drei wieder den Spurs überlassen. Blues-Coach Rafa Benitez rotierte vor dem ManUnited-Clash am Montag gehörig, Juan Mata war zudem krank. Die 1B-Elf um Marin (zweiter Liga-Startelfeinsatz der Saison) tat sich schwer: Rodriguez (24.) und Torjäger Lambert (Superfreistoß, 35.) schossen den Außenseiter zweimal in Führung, Terry konnte nach Marin-Ecke nur die erste ausgleichen. Die Stimmung an der Stamford Bridge bleibt kritisch - viel hängt jetzt natürlich vom Montagabend ab.

Gareth Bale (r.) feiert Jan Vertonghen
Jubel der Spurs-Scorer: Erst legte Gareth Bale (r.) für Jan Vertonghen auf, dann Jan Vertonghen für Gareth Bale.
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Die Londoner Nachbarn Tottenham und Arsenal machten ihre Hausaufgaben: Die Spurs, bei denen Keeper Lloris fehlte (Knieprobleme) und Holtby erst in der Schlussphase eingewechselt wurde, setzten sich nach zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Swansea mit 2:1 durch. Mini-Tief gebannt! Grundlage war eine starke erste Hälfte und ein noch stärkerer Bale: Abwehrchef Vertonghen spielte mit dem Waliser zunächst einen Doppelpass über das halbe Feld und schloss sehenswert ab (8.), dann legte Vertonghen Bale den Ball für einen tollen Distanzschuss zurecht (21.). Der "Spieler des Jahres"-Anwärter traf später auch noch den Pfosten, war einmal mehr einfach nicht zu bremsen. Swanseas Knipser Michu machte per Kopf das Ganze nach dem Wechsel noch einmal spannend (71.), mehr aber auch nicht.

Gervinho-Show: Arsenal hat ohne Podolski keine Mühe

Gar keine Probleme hatte Arsenal, das 4:1 gegen Kellerkind Reading (mit dem neuen Trainer Nigel Adkins) fiel noch zu niedrig aus. Gervinho markierte früh das 1:0 (11.) und legte später noch Santi Cazorla das 2:0 (48.) und Giroud das 3:0 auf (67.). Arteta besorgte vom Elfmeterpunkt aus den Endstand (77.), Readings zwischenzeitliches 1:3 (Robson-Kanu, 68.) war die einzige nennenswerte Torannäherung. Während Mertesacker durchspielte, kam Podolski trotz der verletzt fehlenden Walcott und Wilshere erst in der Schlussviertelstunde zum Zug.

Ein wenig von der Königsklasse träumen darf auch Everton: Mirallas' schönes Solo bescherte den Toffees am Samstagabend einen knappen 1:0-Sieg gegen Stoke.

Tabellenrechner Premier League
01.04.13
 
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Barclays Premier League - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Manchester United70:3177
 
2Manchester City55:2662
 
3Tottenham Hotspur53:3857
 
4FC Chelsea59:3255
 
5FC Arsenal59:3353
 
6FC Everton47:3551
 
7FC Liverpool59:4048
 
8West Bromwich Albion41:4144
 
9Swansea City41:4040
 
10FC Fulham43:4639
 
11West Ham United35:4436
 
12FC Southampton44:5334
 
13Stoke City27:3634
 
14Norwich City28:4734
 
15Newcastle United41:5633
 
16AFC Sunderland33:4331
 
17Wigan Athletic36:5630
 
18Aston Villa32:5830
 
19Queens Park Rangers28:5123
 
20FC Reading36:6123
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