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17.03.2013, 18:58

30. Spieltag: ManCity wohl entthront - Arsenal legt vor

Pleite für die Spurs, Chelsea zieht vorbei

Im Kampf um die Ränge drei und vier legte Arsenal am 30. Spieltag in Swansea zunächst vor, Liverpool dagegen verlor überraschend. Am Sonntag waren dann Tottenham und Chelsea gefordert. Die müden Spurs verloren dabei gegen Fulham. Chelsea nutzte den Patzer und zog durch einen Erfolg gegen West Ham vorbei auf Platz drei. Villa triumphierte im Keller-Thriller gegen QPR, aber Wigan bleibt dran. ManCity ist nach der Schlappe in Everton wohl entthront: ManUnited zog auf 15 Punkte davon.

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Norwich City hat sich zum Auftakt am Sonntag mit zehn Mann einen Punkt in Sunderland erkämpft. Richtig gut ging es zunächst mit dem Führungstreffer durch Hoolahan los. Doch nach einer halben Stunde flog Bunn wegen eines Handspiels vom Platz. Ein weiteres Handspiel führt zu einem Elfmeter für Sunderland. Gardener verwandelte zum 1:1. Danach erkämpfte sich Norwich aber den verdienten Punkt.

Berbatov trifft gegen den Ex-Verein

Im ersten Londoner Derby des Tages setzte es für die Tottenham Hotspurs die dritte Pflichtspielpleite in Serie. Dabei sah es an der White Hart Lane vor 36.000 Zuschauern zunächst noch ganz gut aus. Riether musste einen Kopfball von Überflieger Bale auf der Linie klären. Aber die Spurs wirkten nach der anstrengenden Nacht bei Inter Mailand (1:4) doch recht müde. Nach dem Wechsel war es dann Riether, der den Treffer von Berbatov gegen seinen Ex-Klub vorbereitete. Defoe, für Sigurdsson eingewechselt, hatte noch die Chance aus kurzer Distanz auszugleichen, aber Keeper Schwarzer war zur Stelle und rettete den Sieg für Fulham.

Lampards Jubiläumstor leitet den Sieg ein

Routinier Frank Lampard
Köpfte die Blues gegen West Ham in Front: Routinier Frank Lampard.
© picture allianceZoomansicht

Das war die Vorlage für Chelsea. Den Patzer des Konkurrenten nahmen die Blues gerne zur Kenntnis, erledigten die eigene Aufgabe gegen West Ham mit einem 2:0-Erfolg und wurden mit Platz drei belohnt. Dabei war das zweite Derby in der englischen Hauptstadt eine klare Angelegenheit. Chelsea dominierte das Spiel an der Stamford Bridge. Und Lampard köpfte sein Team folgerichtig in Führung, es war sein 200. Tor für Chelsea, bereits das zwölfte in dieser Saison. Hazard legte nach der Pause schnell auf 2:0 nach. Und eigentlich hätte der Sieg noch höher ausfallen müssen, aber Demba Ba ließ zahlreiche Chancen ungenutzt. Letztlich war das aber egal und Chelsea steht vorerst wieder auf dem wichtigen dritten Platz.

Wigan jubelt über Last-Minute-Sieg

In einem dramatischen Match fuhr Wigan gegen Newcastle drei Punkte ein. Beausejour brachte die Latics in Führung. Santon glich nach dem Wechsel aus. Aber in der Nachspielzeit wurde Koné mit seinem Treffer zum 2:1 der Held des Tages. Mit einem Spiel weniger und drei Punkten Rückstand auf Aston Villa bleibt der Klassenerhalt damit in Reichweite.

Migräne! ManCity vermisst Yaya Touré und muss Titelverteidigung abschreiben

Darron Gibson packt Torschütze Leon Osman am Kragen
Leon Osman lässt sich für sein Tor gegen ManCity feiern - Darron Gibson geht dem Schützen an den Kragen.
© imagoZoomansicht

Das Titelrennen in der Premier League ist wohl endgültig entschieden: Manchester City kassierte am Samstagmittag beim FC Everton eine verdiente 0:2-Niederlage - trotz halbstündiger Überzahl. Schon in Minute 13 schlug der Ball hinter Keeper Hart ein, Mirallas' Tor zählte jedoch fälschlicherweise wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht. Osman holte den Führungstreffer für die dominanten Toffees bald nach, nahm einen Ball in zentraler Position vor dem Strafraum direkt und knallte ihn genau in den Winkel (32.). Anichebe kurz vor und erneut Osman kurz nach der Pause vergaben weitere Chancen.

City, zuletzt gut in Form und vor allem defensiv sattelfest, war das kurzfristige Fehlen von Taktgeber Yaya Touré (Migräne) anzumerken. Selbst als Evertons Pienaar zu Recht mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde (61.), entwickelte sich kein Sturmlauf. Die wenigen echten Torgelegenheiten entschärfte der starke Mucha im Everton-Tor: Der zuletzt so torhungrige Tevez (fünf Tore und zwei Assists bei den letzten sieben City-Toren) scheiterte nach schöner Dzeko-Vorarbeit ebenso am Slowaken wie Milner im Nachschuss (67.) und Zabaleta in der Schlussphase. Sekunden vor dem Abpfiff traf Joker Jelavic mit abgefälschtem Schuss zum hochverdienten 2:0-Sieg, der die Everton-Fans das bittere FA-Cup-Viertelfinalaus gegen Wigan (0:3) vorerst vergessen ließ - es winkt ein Europapokalplatz! Für ManCity geht es hingegen nur noch um Platz zwei.

Zumal Stadtrivale United am Abend zu Hause gegen den FC Reading dank eines Treffers von Wayne Rooney vor der Pause mit 1:0 die Oberhand behielt und auf 15 Punkte davonzog. Sensationell: Der Spitzenreiter hat in dieser Saison 42 von 45 möglichen Punkten zu Hause geholt. Und so dürfte Gäste-Interimscoach Eamonn Dolan mit dem knappen Resultat vielleicht gar nicht so unzufrieden gewesen sein. Tabellarisch sieht es derweil düster aus für die Royals. Der Klub ist Vorletzter mit sieben Zählern Abstand zum rettenden Ufer. Dolan kämpferisch: "Ich bin mir sicher, die Leute schreiben uns ab, aber die Leute schreiben Reading grundsätzlich immer ab."

Sein prominenter Kollege auf der Gegenseite, Sir Alex Ferguson, sagte nach der Partie: "Dieses Spiel hat heute nicht den 15-Punkte-Vorsprung reflektiert."

Dank Monreal: Arsenal behält Platz vier im Blick - Reds gebremst

Olivier Giroud (r.) und Theo Walcott (l.) herzen Arsenal-Matchwinner Nacho Monreal.
Heiß auf die Champions League: Olivier Giroud (r.) und Theo Walcott (l.) herzen Arsenal-Matchwinner Nacho Monreal.
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Der FC Arsenal braucht einen erfolgreichen Endspurt, will er Champions-League-Dauergast bleiben. Und anscheinend finden die Londoner rechtzeitig wieder ihre Form: Nach dem "inspirierenden" (Trainer Arsene Wenger), aber letztlich wertlosen Sieg in München (2:0) setzten sich die Gunners am Samstag in der Liga ohne den weiter verletzten Podolski in Swansea mit dem gleichen Ergebnis durch. Erst in der Schlussphase fiel die Entscheidung, vor der Pause war Oxlade-Chamberlain zweimal an der Latte gescheitert.

Der spanische Nationalspieler und Winterneuzugang Nacho Monreal brach schließlich nach Vorlage von Giroud mit seinem ersten Premier-League-Tor den Bann (74.), der eingewechselte Gervinho machte in der Nachspielzeit alles klar. Fabianski, der im Tor erneut den Vorzug vor Szczesny erhalten hatte, hielt erneut die Null fest und trug seinen Teil dazu bei, dass Arsenal Rang vier im Blick behält.

Getrübt wurden dagegen die zarten Champions-League-Träume des FC Liverpool: Nach zuletzt vier Pflichtspielsiegen inklusive 15 Toren setzte es für die Reds ein ebenso unerwartetes wie verdientes 1:3 in Southampton. Erst war Schneiderlin schneller als Agger (6.), dann versenkte Lambert, ein gebürtiger Liverpooler und Reds-Fan, einen abgefälschten Freistoß (33.). Die Gastgeber hätten noch viel höher führen können, als Coutinho per Abstauber unverhofft verkürzte (45.). Im zweiten Durchgang drückte Liverpool zwar noch einmal, erarbeitete sich aber kaum Chancen und erlitt durch Rodriguez (30.) den endgültigen K.o. - womöglich auch in Sachen Königsklasse.

Keller-Drama im Villa-Park: Benteke stürzt QPR ins Tal der Tränen

Europapokal? Das Spiel des Nachmittags ereignete sich in anderen Regionen: Aston Villa gewann das Duell Viertletzter gegen Letzter mit den Queens Park Rangers mit 3:2 für sich - in einem unfassbar dramatischen Match. Zunächst hatte QPR alles im Griff, der gerade eingewechselte Villa-Verteidiger Bennett brachte mit einem dicken Patzer das 0:1 durch Jenas auf den Weg (23.). Die Villa-Park schwieg geschockt ob der Kräfteverhältnisse, ehe Agbonlahor mit dem Pausenpfiff aus dem Nichts ausglich: Bosingwa, der Sekunden zuvor auf der anderen Seite den Pfosten getroffen hatte, war zu weit weg.

Der Villa-Park explodiert:
Der Villa-Park explodiert: Benteke bejubelt sein Siegtor, die Fans feiern mit - ein Ordner auch.
© picture alliance

Und weiter ging der Abstiegsfight: Unglücksrabe Bennett legte nach einer Ecke dem Österreicher Weimann die 2:1-Führung für Villa auf (59.), Townsend egalisierte mit abgefälschtem Abschluss (73.). Der Schlusspunkt? Mitnichten: Villas wandelnde Lebensversicherung Benteke stand goldrichtig, erzielte sein 13. Saisontor und sorgte für Ekstase pur auf Trainerbank und Tribüne. Erstmals seit Mai 2011 (!) gewann Villa wieder zwei Spiele am Stück und machte einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. QPR, zuletzt zweimal siegreich, bleibt dagegen Letzter.

17.03.13
 
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Barclays Premier League - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Manchester United69:3174
 
2Manchester City51:2659
 
3FC Chelsea58:3055
 
4Tottenham Hotspur51:3754
 
5FC Arsenal55:3250
 
6FC Everton46:3548
 
7FC Liverpool57:3945
 
8West Bromwich Albion40:3844
 
9Swansea City40:3840
 
10FC Fulham40:4436
 
11Stoke City27:3534
 
12Norwich City28:4634
 
13Newcastle United41:5233
 
14West Ham United32:4333
 
15AFC Sunderland33:4231
 
16FC Southampton42:5231
 
17Aston Villa31:5630
 
18Wigan Athletic35:5627
 
19FC Reading35:5723
 
20Queens Park Rangers26:4823
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