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25.02.2013, 23:12

City gewinnt Topspiel - Abstiegsduelle an Wigan und Newcastle

Bale hievt Tottenham auf Platz drei

Der Rückstand auf den Stadtrivalen United, der am Samstag locker bei den Queens Park Rangers gewann, beträgt weiterhin zwölf Punkte. Zumindest Rang zwei hat Manchester City nach dem 2:0 gegen Chelsea am Sonntag aber vorerst sicher. Die Blues mussten am Montagabend Platz drei abgeben, weil Tottenhams Bale auch im Derby von West Ham nicht zu stoppen war. Die Abstiegsduelle des Wochenendes gingen an Newcastle und Wigan. Arsenal rang Aston Villa nieder.

Gareth Bale mit Emmanuel Adebayor (li.) und Lewis Holtby (re.)
13 Ligaspiele, zwölf Tore: Tottenhams Gareth Bale (Mi.) durfte sich auch bei West Ham feiern lassen.
© imagoZoomansicht

Die Bale-Mania greift bei Tottenham weiter um sich. Und der 23-Jährige sorgte selbst dafür, dass die Begeisterung bei den Spurs kein Ende findet. Auch im Montagabendspiel bei West Ham spielte sich der Waliser in den Vordergrund. Stand zu Beginn des Derbys noch das Gedenken an Bobby Moore, den vor 20 Jahren verstorbenen früheren Kapitän der "Hammers" im Mittelpunkt, sorgte Bale schnell für ein erstes sportliches Highlight, als er in der 13. Minute mit einem feinen Flachschuss zur Tottenham-Führung traf. Dennoch sah es bald nicht mehr nach einem erfolgreichen "Bale-Abend" aus. Nach einem Foul von Parker an Carroll trat der Gefoulte zum Strafstoß an und verwandelte zum Ausgleich. Im zweiten Durchgang brachte Cole das Team von Trainer Sam Allardyce sogar in Front. Unmittelbar zuvor war Holtby für Sigurdsson vom Platz gegangen, und der Ex-Hoffenheimer sollte sich noch für seinen Einsatz bedanken, als er in der 76. Minute das Leder zum 2:2 über die Linie drückte. Eingeleitet hatte die Szene - natürlich - Bale mit einem Freistoß. Doch damit hatte der Mittelfeldspieler noch nicht genug. Kurz vor Schluss nahm er aus der Distanz ganz genau Maß und jagte das Leder zum 3:2-Sieg in den Winkel. Ein gut aufgelegter Jääskeläinen im West-Ham-Tor war machtlos. In den letzten 13 Ligaspielen erzielte Bale damit zwölf Tore und führt die Spurs weiterhin in Richtung Champions-League-Qualifikation: Platz drei ist erreicht, nach Arsenal auch Chelsea überflügelt.

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Hart verhindert Lampards 200. Tor

Bevor sich Swansea City (mit Torhüter Tremmel) in Wembley durch ein 5:0 im Ligapokalfinale gegen Viertligist Bradford City den ersten Titel der Saison sicherte, standen sich Manchester City und Chelsea am Sonntag im Verfolgerduell Zweiter gegen Dritter gegenüber. Nachdem Spitzenreiter ManUnited am Vortag gewonnen hatte, musste City gewinnen, um die Minimalchance auf die Titelverteidigung zu wahren. Roberto Mancini, der sich unlängst selbst zum "besten Trainer in England" kürte, hatte ohnehin erklärt, die Meisterschaft sei noch nicht abgeschrieben.

Carlos Tevez
Die Entscheidung: Nach dem Schuss von Carlos Tevez schlägt der Ball zum 2:0 für City ein.
© picture allianceZoomansicht

Und sein Team gab gegen ein überaus defensiv ausgerichtetes Chelsea klar den Ton an. Nastasic zwang Torhüter Cech nach einer Viertelstunde per Kopf zu einer Glanztat. Kurz vor der Pause hielt Verteidiger Cahill seinen Kopf gerade noch in einen gefährlichen Zabaleta-Volley. Kurz nach der Pause hätte Chelsea, das in der Offensive bis dahin nicht stattgefunden hatte, den Spielverlauf beinahe auf den Kopf gestellt: Nachdem Schlussmann Hart Angreifer Ba im Strafraum gefoult hatte, bot sich Lampard die Chance, vom Elfmeterpunkt sein 200. Tor für Chelsea zu erzielen. Doch Hart machte sein Vergehen wieder wett und entschärfte den platzierten Flachschuss des Mittelfeldspielers in herausragender Manier.

So war es City, das nach rund einer Stunde verdient in Führung ging: Yaya Touré schloss nach starker Einzelleistung eiskalt ab. Fünf Minuten vor dem Ende brachte der eingewechselte Tevez den Sieg mit einem sehenswerten Distanzschuss unter Dach und Fach. Chelsea liegt nach der Pleite nun sieben Punkte hinter City.

Newcastle feiert wichtigen Sieg gegen Southampton

Eine packende Angelegenheit war das zweite große Abstiegsduell des Wochenendes: Newcastle United, das am Donnerstag durch ein 1:0 in Charkiv ins Achtelfinale der Europa League eingezogen war, empfing den punktgleichen FC Southampton. Die Saints hatten unlängst mit dem 3:1 gegen Manchester City überrascht und legten auch im St. James' Park gut los: Nach nur drei Minuten besorgte Schneiderlin die Führung. Bis zur Pause drehten die Gastgeber den Spieß um: Winter-Neuzugang Sissoko glich aus, ein toller Distanzschuss von Cissé schlug ebenfalls im Netz ein. Die gleiche Torfolge gab es auch in Durchgang zwei: Saints-Torjäger Lambert brauchte nur fünf Minuten, um auszugleichen. Dann brachten zwei defensive Schnitzer die Gäste jedoch auf die Verliererstraße: Fox leistete sich im Sechzehner ein Handspiel - Cabaye verwandelte vom Punkt - und Hooiveld unterlief ein Eigentor, bereits sein drittes in dieser Saison! Durch den Sieg verschaffte sich Newcastle ein Sechs-Punkte-Polster zur Abstiegszone, von der Southampton drei Zähler entfernt ist.

Samstag: Cazorla schießt die Kanoniere zum Dreier

Santi Cazorla und Nathan Baker
Arsenals Santi Cazorla jubelt nach seinem 1:0, Villas Nathan Baker ist konsterniert.
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Das war es dann wohl mal wieder für den FC Arsenal: Nach dem peinlichen 0:1 gegen Zweitligist Blackburn im FA Cup und dem 1:3 gegen die Bayern im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ist die achte titellose Saison in Folge Realität geworden. Bei den Gunners ist dieser Tage alles möglich, selbst der Abgang von Arsène Wenger, der ohne Frage die schwierigste Zeit durchmacht, seitdem er 1996 im Norden Londons übernahm. Mehrheitseigner Stan Kroenke steht zwar noch hinter dem Franzosen, doch dem bläst ein immer stärker werdender Wind ins Gesicht. Arsenal soll zwar offenbar gewillt sein, den im Sommer 2014 auslaufenden Vertrag seines Trainers zu verlängern. Doch sollte die Champions-League-Qualifikation erstmals unter Wenger verpasst werden, könnte die Zeit für einen Neuanfang bei den Gunners gekommen sein.

Immerhin entledigten sich die Gunners am Samstag ihrer Pflichtaufgabe gegen Aston Villa erfolgreich. Bedanken konnten sich die Londoner, bei den denen Podolski lange Zeit auf der Bank schmorte, bei Santi Cazorla. Der Spanier sicherte mit seinen beiden Treffern (6., 85.) den Sieg im Alleingang. Für die Villains konnte Weinmann in der 68. Minute zwischenzeitlich ausgleichen.

Tabellenrechner Premier League

Die Niederlage hatte für Aston Villa Folgen, denn das Team von Trainer Paul Lambert rutschte unter den Strich. Verantwortlich dafür war Wigan Athletic. Die Latics kamen im Kellerduell beim FC Reading zu einem souveränen 3:0-Sieg. Der Ivorer Koné avancierte durch einen Doppelpack kurz vor der Pause (44., 45.) zum Matchwinner für Wigan. Tor Nummer drei steuerte Figueroa kurz nach dem Seitenwechsel bei (48.). Durch den Dreier sprang Wigan aus den Abstiegsrängen.

Einen herben Rückschlag im Rennen um die internationalen Startplätze musste der FC Everton hinnehmen. Die Toffees verloren bei Norwich City durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 1:2 und liegen nun fünf Punkte hinter Arsenal. Evertons Hitzlsperger verfolgte die 90 Minuten von der Bank aus. Die Kanarienvögel fuhren den ersten Dreier nach zuvor neun sieglosen Partien am Stück (0/4/5) ein und verabschiedeten sich wohl aus dem Abstiegskampf.

Dies gelang auch dem FC Fulham, der zum Auftakt dank eines Treffers von Berbatov mit 1:0 gegen Stoke City gewann. Dabei kam es auch zum Duell der beiden deutschen Legionäre Riether (Fulham) und Huth (Stoke).

ManUnited: Dauerbrenner Giggs trifft im 999. Spiel

An der Spitze der Liga thront weiterhin souverän Manchester United. Daran, dass im Old Trafford am Saisonende Meistertitel Nummer 20 gefeiert wird, zweifeln derzeit nur wenige. Und auch von den Queens Park Rangers ließ sich das Team von Trainer Sir Alex Ferguson nicht aufhalten. Der Spitzenreiter gewann beim Schlusslicht durch die Treffer von Rafael (23.) und Giggs (80.) relativ sicher mit 2:0. Routinier Giggs traf damit in seinem 999. Spiel als Profi ins Schwarze. "Er hat's schon wieder gezeigt: Er ist ein erstaunlicher Spieler", sagte Sir Alex und lobte die außergewöhnliche Fitness des Walisers. Im zweiten Durchgang brachte Ferguson auch den angeschlagenen Rooney.

25.02.13
 
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Barclays Premier League - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Manchester United64:3168
 
2Manchester City50:2456
 
3Tottenham Hotspur47:3251
 
4FC Chelsea55:3049
 
5FC Arsenal52:3047
 
6FC Everton41:3442
 
7West Bromwich Albion38:3640
 
8FC Liverpool49:3439
 
9Swansea City38:3437
 
10Stoke City26:3233
 
11FC Fulham37:4232
 
12Norwich City27:4132
 
13Newcastle United38:4830
 
14West Ham United31:4130
 
15AFC Sunderland29:3629
 
16FC Southampton38:4927
 
17Wigan Athletic33:5124
 
18Aston Villa26:5224
 
19FC Reading33:5123
 
20Queens Park Rangers19:4317
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