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25.01.2013, 21:58

Afrika-Cup: Burkina Faso schlägt Äthiopien

Keeper Mweene trifft! Sambia darf noch hoffen

Titelverteidiger Sambia bleibt zwar beim Afrika-Cup ohne Sieg, kann sich aber weiter auf seinen Keeper verlassen: Beim 1:1 gegen Äthiopien hatte Kennedy Mweene einen Elfmeter pariert, am Freitag gegen Nigeria besorgte er den Ausgleich zum 1:1-Endstand einfach selbst. Nigerias Unglücksrabe war Chelseas John Obi Mikel - sein Manko bleibt das Toreschießen. Das war auch das Manko von Äthiopien, das gegen Burkina Faso unterging.

Kennedy Mweene
Mit Hand und Fuß erfolgreich: Sambias Schlussmann Kennedy Mweene.
© Getty ImagesZoomansicht

Stillstand in der Gruppe C: Das dritte Vorrundenspiel endete am Freitag ebenfalls 1:1. Kurios ging es aber auch diesmal in Mbombela zu: Sambias Torhüter Mweene, der beim Kontinentalturnier im vorigen Jahr im Elfmeterschießen zum Helden geworden war, traf höchstselbst zum Endstand gegen Nigeria. Der 28-jährige Kapitän schlenzte fünf Minuten vor Schluss einen Foulelfmeter ganz cool in den Torwinkel. Der vorangegangene Pfiff war allerdings mehr als zweifelhaft.

Letztlich musste Sambia mit dem Resultat zufrieden sein, Nigeria hatte insgesamt die besseren Chancen. Die größte vergab Topstar Mikel in Minute 26: Der Defensivmann vom FC Chelsea setzte einen - berechtigten - Foulelfmeter an den Außenpfosten. Für die Blues ist er in fast 200 Ligaspielen noch ohne jedes Erfolgserlebnis.

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Direkt nach der Pause hatten die "Super Eagles" dann ihre stärkste Phase, drängten auf den Führungstreffer und wurden belohnt: Nach Mikels Ballgewinn schoss Emenike auf holprigem Untergrund überlegt ein (57.). Auf der Gegenseite ließ Kalaba die zunächst beste Ausgleichsmöglichkeit liegen (72.) - bis Schlussmann Mweene das Elfmetergeschenk dankend annahm (85.).

Titelverteidiger Sambia um den Ex-Bielefelder Chris Katongo bleibt damit im Rennen ums Viertelfinale. Die besten Karten hält Burkina Faso in der Hand, nachdem am Abend gegen Äthiopien drei Punkte heraussprangen.

Alain Traore bringt die "Hengste" in die Spur

Die erste Chance des Spiels hatte Äthiopien, doch Shimelis Bekele traf nach einem gelungenen Spielzug nur den Pfosten. Besser machte es Burkina Faso. Die "Hengste" trafen durch den Ex-Kölner Wilfried Sanou, das Tor wurde aufgrund einer Abseitsstellung aber nicht anerkannt. Davon ließ sich die Elf von Trainer Paul Put nicht beirren. Der Augsburger Aristide Bancé scheiterte zunächst (34.), doch Alain Traore drosch den Ball noch in der gleichen Minute in den linken Winkel.

Nach einer guten Stunde musste Torwart Abdoulaye Soulama nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums mit Rot vom Platz, Äthiopien konnte aus der Überzahl nicht profitieren. Vielmehr machten die "Hengste" durch einen Schuss aus 17 Metern von Alain Traoré den Sack zu. Dem dritten Turniertor des Stürmers vom FC Lorient folgte das 3:0 durch Djakaridja Koné, der nach einem Fehler in der Abwehr der "Steinböcke" von Jonathan Pitroipa bedient wurde. Der Ex-Hamburger erzielte den 4:0-Endstand. Burkina Faso führt die Gruppe C nun an.

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25.01.13
 

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