| Vorname: | Sabri |
| Nachname: | Lamouchi |
| Nation: | Frankreich |
| Verein: | Elfenbeinküste |
Hochrangige Funktionäre um Verbandspräsident Kirsten Nematandani (54) stehen im Verdacht, in Spielabsprachen mit der asiatischen Wettmafia verstrickt gewesen zu sein. Suspendierungen wurden kurzfristig aufgehoben, die Ermittlungen laufen jedoch weiter.
Doch diese Affäre ist nicht das einzige Problem der Gastgeber. Auch wenn die Liga durchaus einen Boom erlebt und von den Fans angenommen wird, konnte bei der Nationalmannschaft von einem Aufschwung keine Rede sein, in der FIFA-Weltrangliste ist die Bafana Bafana nur noch auf Rang 56 notiert. Ein Erfolg beim Afrika-Cup könnte zusätzlichen Auftrieb bringen, schließlich gelang auch der bisher einzige Erfolg beim kontinentalen Turnier 1996 im eigenen Land.
Doch zum engeren Favoritenkreis zählt das Team der Gastgeber nicht. Erneut gehört die Elfenbeinküste zu den heißen Titelanwärtern, in der Mannschaft um Superstar Didier Drogba stehen mit Stuttgarts Arthur Boka und Didier Ya Konan (Hannover 96) auch zwei Spieler aus der Bundesliga. Zwei Teams aus dem Favoritenkreis treffen gleich in der Vorrunde aufeinander: Ghana um Stürmer Asamoah Gyan und Mali mit Seydou Keita, der bis zum Sommer noch beim FC Barcelona spielte. Neben Titelverteidiger Sambia mit Kapitän Christopher Katongo (früher Bielefeld) kann sich aber beispielsweise auch Burkina Faso mit dem Augsburger Aristide Bancé Außenseiterchancen ausrechnen. Das Quartett der Afrika-Cup-Teilnehmer aus der Bundesliga komplettiert der Freiburger Cedric Makiadi, der für den Kongo aufläuft. Während Ägypten sich nicht qualifizieren konnte, ist der Niger mit einem deutschen Trainer dabei: Gernot Rohr, der zuvor rund zwei Jahre Gabun betreut hatte, übernahm im September die Leitung.

Die südafrikanische Auswahl baut natürlich auf den Heimvorteil, trotzdem dürfte es schwer werden, in die Spitze vorzustoßen. Mit dem 30-jährigen Steven Pienaar erklärte der Kapitän im September seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft, die Karriere beim FC Everton erhielt den Vorzug. Südafrikas Coach Gordon Igesund (56) hat aber noch weitere Probleme. Innenverteidiger Morgan Gould (29) fällt verletzungsbedingt aus, auch die Europa-erfahrenen Angreifer Siyabonga Nomvete (35, Ex-Udine) und Benni McCarthy (35, ehemals Ajax, Porto, Blackburn), die inzwischen in der heimischen Liga bei Moroka Swallows und den Orlando Pirates erfolgreich aktiv sind, werden fehlen. Der ebenfalls 35-jährige Delron Buckley, der unter Trainer Ernst Middendorp bei Maritzburg United spielt, schaffte es nicht in den 23-Mann-Kader.
Für ein erfolgreiches Turnier sollte der Start gelingen. Im Auftaktspiel am Samstag treffen die Südafrikaner ab 17 Uhr MEZ auf das Team des Turnierneulings Kap Verde. Am gleichen Abend geht es weiter mit dem Aufeinandertreffen von Angola und Marokko. Bis zum 30. Januar wird dann die Vorrunde abgeschlossen sein, am 10. Februar findet erneut in Johannesburg das Finale statt. Die übrigen Spiele werden in den WM-Stadien von Durban, Port Elizabeth, Nelspruit und Rustenburg ausgetragen.


| Vorname: | Sabri |
| Nachname: | Lamouchi |
| Nation: | Frankreich |
| Verein: | Elfenbeinküste |