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10.01.2013, 23:22

Pokal: Swansea jubelt bei Chelsea - Juve schmeißt Milan raus

Villa und Sanchez vollenden Barcelonas Spaziergang

Während sich die Bundesliga auf die Rückrunde vorbereitet, brummt der Betrieb anderswo längst wieder: Dabei hat sich Lazio gegen Catania ein Ticket fürs Pokal-Halbfinale gesichert, Juventus warf am Mittwoch Milan raus. In England winkt ein Sensationsfinale: Nach Viertligist Bradford (gegen Aston Villa) steht auch Swansea (gegen Chelsea) im League Cup vor dem Finaleinzug. In der Copa del Rey kam Real nach der Hinspielpleite gegen Vigo noch weiter. Barcelona machte am Donnerstag nur einen Abendspaziergang.

Treffsicher: Barcelonas David Villa erzielte einen Doppelpack.
Treffsicher: Barcelonas David Villa erzielte einen Doppelpack.
© Getty ImagesZoomansicht

Der FC Valencia, Malaga, der FC Sevilla, Real Madrid und Saragossa hatten das Viertelfinale bereits erreicht. Am Donnerstag folgte zunächst Atletico Madrid. Dazu reichte nach dem 3:0 aus dem Hinspiel ein torloses Remis beim FC Getafe. Wenig Spannung versprach auch die Ausgangsposition vom FC Barcelona, der mit einem 2:0-Vorsprung ins Heimspiel gegen Cordoba ging. Das war genug, um Messi auf der Bank Platz nehmen zu lassen. Dort wurde Cheftrainer Tito Vilanova wegen seiner Krebserkrankung wieder von Co-Trainer Jordi Roura vertreten. Thiago eröffnete bereits in der 17. Minute für die Hausherren und erzielte das 1:0. Villa bedankte sich für seinen Einsatz mit einem Doppelpack, den er binnen fünf Minuten erzielte (21., 26.).

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Nach dem Wechsel ging die einseitige Partie mit einem Treffer von Sanchez weiter, der nach einer Ecke per Kopf zur Stelle war (55.). Hochkarätige Chancen wurden in der Folge reihenweise ausgelassen, die lustigste Nummer servierte Sanchez. Erst umkurvte der Chilene im Strafraum seinen Gegenspieler, dann ließ er den Keeper stehen und anstatt einzuschieben, rutschte er aus. Die Slapstick-Nummer war aber zu seinem Glück eine Minute später vergessen, denn da stolperte er einen Ball nach einer Ecke ins Netz zum 5:0 (85.). Ein Lachen konnte er sich allerdings dabei nicht verkneifen. Das war's. In der Runde der letzten Acht (16./23. Februar) trifft Barcelona auf den FC Malaga.

Komplettiert wurde das Viertelfinale durch Real Betis Sevilla, das sich knapp mit 1:0 gegen UD Las Palmas (Hinspiel: 1:1) durchsetzte. Ruben Castro erzielte in der 85. Minute den entscheidenden Treffer.


Juventus schmeißt Milan raus

Mirko Vucinic trifft zum 2:1
Die Entscheidung: Juves Mirko Vucinic trifft in der Verlängerung zum 2:1 gegen Milan.
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Zum Duell der Giganten kam es im Viertelfinale der Coppa Italia: Juventus empfing Milan - und sah sich zunächst aggressiveren Gästen gegenüber, die schnell zur Führung kamen. Nach einer Hereingabe von Boateng war einmal mehr El Shaarawy zur Stelle, der das Leder flach in die Maschen setzte (6.). Die Turiner kamen dem Ausgleich schon bei einem knapp verzogenen Matri-Kopfball nah, jubeln durften sie dann in der 12. Minute, als Giovinco einen Freistoß mustergültig über die Mauer und ins Netz schnippelte. Giovinco stand auch danach im Mittelpunkt: Erst konnte Mexes froh sein, für ein überhartes Einsteigen gegen den kleinen Italiener nur Gelb zu sehen, später ließ Giovinco die große Chance zum 2:1 aus, als er frei vor Amelia vergab. Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gastgeber durch Giovinco und Lichtsteiner die besten Möglichkeiten. Erst in der Schlussphase der regulären Spielzeit kam bei Juventus Pirlo, konnte aber auch keine schnelle Entscheidung mehr herbeiführen. Die Partie ging in die Verlängerung, in der der ebenfalls eingewechselte Vucinic früh zuschlug. In der 95. Minute traf der Angreifer zum 2:1 und brachte den Bianconeri damit den Halbfinaleinzug.

Coppa Italia

Den kommenden Gegner in der Runde der letzten Vier hatte man im Juventus-Lager schon am Vorabend begutachten können. Ohne Stürmerstar Miroslav Klose war Lazio Rom ins Halbfinale des italienischen Pokals eingezogen. Die Römer setzten sich in der Runde der letzten Acht am Dienstag mit 3:0 (1:0) gegen Catania Calcio durch. Stefan Radu hatte den Tabellenzweiten der Serie A in Führung geschossen (30.), Anderson Hernanes sorgte nach der Pause mit einem Doppelpack für den Endstand (61./90.+1). Trainer Vladimir Petkovic hatte auf den ursprünglich nominierten Klose verzichtet und den von der kicker-Redaktion in die "Internationale Klasse" eingestuften Stürmer nicht einmal auf die Bank gesetzt.


Swansea und Bradford auf dem Weg ins Sensationsfinale

Ins League-Cup-Halbfinale gegen Swansea startete Chelsea ohne Marin, Lampard und den jüngst aus Newcastle geholten Ba. Dennoch hatten die Blues das Spiel im Griff - soweit man das haben kann, wenn beim Gegner ein Stürmer mit der Qualität von Michu auf dem Platz steht. Der Spanier war sofort zur Stelle, als de Guzman in der 39. Minute einen Ballgewinn verzeichnete. Vom Strafraumrand zog Michu ab, oben links schlug es ein.

Mit der schmeichelhaften Führung gingen die "Schwäne" in die Pause und durften sich nach Wiederbeginn wiederholt bei Torhüter Tremmel bedanken, der mehrfach einen Gegentreffer verhinderte. Chelsea-Coach Rafael Benitez brachte nach und nach Lampard, Ba und kurz vor Schluss auch Marin, doch das Swansea-Tor blieb wie vernagelt. In der Nachspielzeit traf es die Londoner dann sogar noch einmal unverhofft: Graham setzte den Ball zum 2:0-Auswärtssieg der Waliser in die Maschen, die nun mit einem ordentlichen Vorsprung in das Rückspiel am 23. Januar gehen.

League Cup

Schon am Dienstag hätte Aston Villa eigentlich gewarnt gewesen sein müssen, als es gegen Bradford City ging. Denn eine Runde zuvor hatte der Viertligist bereits Arsenal im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb geworfen, nun muss auch Aston Villa bangen. Nach dem 3:1 (1:0) trennen Bradford nur noch 90 Minuten vom Finale. Wells (19.) erzielte aus kurzer Distanz die Führung. Das war extrem wichtig, denn nach einem nervösen Start fand das Team nun wieder zu Selbstbewusstsein, das Stadion explodierte und die Nerven lagen bei der Mannschaft von Paul Lambert blank. Nach einer Ecke war McArdle für Bradford per Kopf zur Stelle (77.). Weimann verkürzte (83.) für Villa zwar, doch die Antwort folgte prompt. McHugh (88.) erzielte mit seinem Kopfball den Endstand. Das Rückspiel steigt am 22. Januar.


Real wendet das Blatt gegen Vigo - Malaga müht sich

Cristiano Ronaldo
Drei Tore fürs Viertelfinale: Real kann sich auf Cristiano Ronaldo verlassen.
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Mit einer 1:2-Hinspielpleite startete Real Madrid - diesmal wieder mit Casillas zwischen den Pfosten - in sein Pokal-Viertelfinale gegen Celta Vigo. Eine Aufgabe, die der bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres wieder einmal leer ausgegangene Cristiano Ronaldo fast schon im Alleingang erledigte. Keine drei Minuten waren gespielt, als der Portugiese kraftvoll abzog und das Leder erstmals in die Maschen setzte. Schon dieses 1:0 hätte theoretisch zum Weiterkommen gereicht, aber Real - und insbesondere Ronaldo - ließ keine Zweifel zu. Mitte der ersten Hälfte brachte Modric das Leder hoch in den Strafraum, wo Ronaldo am Elfmeterpunkt den Ball direkt ins Netz weiterlenkte (24.). Etwas ins Wanken kam Reals Erfolg noch, als sich Sergio Ramos in der 72. Minute Gelb-Rot einhandelte. Endgültig für Ruhe sorgte - natürlich - Ronaldo, der drei Minuten vor dem Ende auf halblinks freigespielt wurde und vom Strafraumrand zum 3:0 traf. Vigo war geschlagen - und handelte sich noch ein viertes Gegentor ein. Khedira war der Nutznießer, der den Ball zum 4:0-Endstand ins Tor stocherte (89.).

Reals Gegner im Viertelfinale ist nun der FC Valencia. Nach dem 2:0-Hinspielsieg bei CA Osasuna setzten sich die Fledermäuse am Dienstag auch im Mestalla durch. Tino Costa traf für Valencia zur Führung (34.), allerdings hatte Joseba Llorente kurz darauf die passende Antwort parat (37.). Osasuna war damit aber immer noch drei Tore vom Viertelfinaleinzug entfernt, doch daraus sollte nichts mehr werden. Vielmehr traf Soldado in der Schlussminute zum 2:1-Endstand für die Valverde-Elf.

Den Viertefinaleinzug schaffte auch Real Saragossa. Der Ex-Hoffenheimer Zuculini verdoppelte mit seinem Treffer gegen Levante in der 23. Minute den 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel noch. Montanes stellte mit dem 2:0 den ungefährdeten Einzug in die nächste Runde sicher.

Copa del Rey

In der Runde der letzten Acht trifft Saragossa nun auch den FC Sevilla, für den nach dem 5:0 im Hinspiel die Partie gegen Mallorca nicht mehr als eine Pflichtübung war. Del Moral schraubte den Gesamtstand sogar auf 6:0 (22.), ehe Brandon (52.) und Alfaro (56.) aus Sicht der Mallorquiner wenigstens noch Ehrenrettung betrieben und sich mit einem 2:1-Sieg aus dem Wettbewerb verabschiedeten.

Der FC Malaga hatte zuhause gegen den Drittligisten Eibar (Hinspiel 1:1) mehr Mühe als zunächst erwartet. Ruben Arroyo brachte den Außenseiter im Estadio Rosaleda in der 12. Minute in Front. Es dauerte eine ganze Weile, bis die nicht in Bestbesetzung angetretenen Andalusier das Ergebnis gerade rücken und damit ins Viertelfinale einziehen konnten. Buonanotte (74./90.), Seba (77.) und Portillo (82.) schufen bis zum Schlusspfiff klare Verhältnisse, zumal Gäste-Akteur Roldan in der 86. Minute die Rote Karte sah. Positives am Rande für Malaga: Toulalan wirkte nach über einem Monat Verletzungspause mit, der Franzose wurde nach gut einer Stunde für den Ex-Münchner Demichelis ausgewechselt.

10.01.13
 
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