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17.12.2012, 23:21

United mühelos - Villa düpiert Liverpool - QPR siegt

Déjà-vu für Reading: Podolski leitet Cazorla-Show ein

Zwischen Reading und Arsenal ging es am Montag auch in der Premier League torreich zu - wie schon im Ligapokal mit dem besseren Ende für die Gunners. Manchester Uniteds Vorsprung an der Spitze beträgt weiterhin sechs Punkte. Citys 3:1 in Newcastle konterte der Tabellenführer gegen Sunderland mühelos. Eine bittere Heimpleite kassierte Liverpool gegen Aston Villa. Groß war der Jubel bei den Queens Park Rangers, die im Derby gegen Fulham im 17. Saisonspiel den ersten Sieg feierten.

Lukas Podolski
Torfestival in Reading, die zweite: Diesmal durfte auch Lukas Podolski mitmachen.
© imagoZoomansicht

Reading gegen Arsenal - da kamen auf der Insel Erinnerungen an das Duell im Ligapokal hoch. Im Madejski Stadium gewann Arsenal nach 0:4-Rückstand noch 7:5 nach Verlängerung. Und auch diesmal sollten die Zuschauer in Sachen Toren nicht enttäuscht werden. Zunächst fielen sie aber nur auf einer Seite: Bei Podolskis Linksschuss aus kurzer Distanz war Keeper Federici chancenlos, dann zeigte Santi Cazorla sein ganzes Können. Der Neuzugang vom FC Malaga ließ einen - wenn auch nicht lupenreinen - Hattrick folgen (32., 34., 60). Die Royals wollten sich aber dann doch nicht abschlachten lassen und sorgten nach Treffern von Le Fondre (66.) und Kebe (71.) wieder für ein wenig Spannung.

Die nahm Walcott mit dem 5:2 (80.) wieder raus. Die Reading-Fans kennen diesen Namen auf ihrer Anzeigestafel nur allzu gut. Beim 5:7 traf der Arsenal-Stürmer dreimal gegen Reading. Beim Liga-Schlusslicht wackelt der Stuhl von Aufstiegscoach Brian McDermott nun noch bedenklicher als schon zuvor. Die Gunners rehabilitierten sich hingegen für das bittere Ligapokal-Aus bei Viertligist Bradford City.

City gibt in Newcastle die richtige Antwort

Sergio Aguero
Ließ den Meister in Newcastle früh jubeln: Sergio Aguero.
© picture allianceZoomansicht

Nach dem bitteren 2:3 im Derby gegen United gab Manchester City im St. James' Park zu Newcastle die richtige Antwort. Erst einmal hatte der Meister, bei dem Kapitän Kompany verletzt fehlte und Balotelli nach lustloser Vorstellung im Stadtduell nicht einmal im Kader stand, allerdings eine Schrecksekunde zu überstehen: Der frühere Freiburger Cissé scheiterte aber an City-Keeper Hart. Nach zehn Minuten war es dann Aguero, der die Gäste nach feiner Kombination über Yaya Touré und Nasri in Führung brachte. Sechs Minuten vor der Pause schien City endgültig auf Kurs zu sein: Javi Garcia köpfte nach einer Ecke ein, Santons Rettungsversuch scheiterte.

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Kurz nach der Pause sorgte Ba mit einem Kopfballtor aber für neue Spannung. Nach dem elften Saisontreffer des Ex-Hoffenheimers war Newcastle zwar besser im Spiel, doch Yaya Touré machte die Hoffnungen der Gastgeber auf einen Punkt mit dem 3:1 (78.) zunichte. Gegen City gibt es für die Magpies, die sich nach nur einem Sieg aus elf Spielen in einer handfesten Krise befinden, weiterhin nichts zu holen: Die letzten sechs Vergleiche gingen verloren. Bei ManCity wird man Balotelli kaum vermisst haben. Zumal die Premier-League-Bilanz des Sturmduos Aguero/Tevez sich wie folgt liest: 13 Spiele, 13 Siege. Warum Tevez im Derby zunächst auf der Bank saß, wird Mancinis Geheimnis bleiben.

United legt los wie die Feuerwehr und gibt sich keine Blöße

Citys Rückstand auf die Spitze beträgt weiterhin sechs Punkte. Lokalrivale United gab sich am Nachmittag im Heimspiel gegen Sunderland nämlich keinerlei Blöße. Die Red Devils legten vielmehr los wie die Feuerwehr und führten nach etwas mehr als einer Viertelstunde schon 2:0. Die Führung besorgte van Persie nach Vorarbeit von Young. Ligatreffer Nummer zwölf des Niederländers, der die Erwartungen in Manchester schon jetzt voll erfüllt hat. Wenig später legte Cleverley gekonnt nach: Der Mittelfeldspieler verschaffte sich nach einem Pass von Carrick im Sechzehner Raum und ließ Gäste-Schlussmann Mignolet, der angeblich unter Sonderbeobachtung von Sir Alex Ferguson stand, keine Chance. Bis zur Pause hätte der Rekordmeister noch mehrere Treffer nachlegen können, ließ jedoch zahlreiche Möglichkeiten aus.

Tom Cleverley
Unterwegs zum schönsten Tor des Tages im Old Trafford: Tom Cleverley hat abgezogen.
© picture alliance

Erst nach dem Wechsel baute Rooney die Führung mit seinem 151. Premier-League-Treffer aus. Nur fünf Spieler haben in der Ligahistorie mehr Tore erzielt als der 27-Jährige. Laut wurde es in Old Trafford in der 68. Minute: Nach dreimonatiger Verletzungspause feierte Kapitän Vidic sein Comeback. Dieses blieb nicht ohne Gegentor: Der frühere United-Stürmer Campbell sorgte noch für Ergebniskosmetik.


Die besten Torschützen der Premier-League-Geschichte
1. Alan Shearer 260, 2. Andy Cole 187, 3. Thierry Henry 176
4. Robbie Fowler 163, 5. Frank Lampard 153, 6. Wayne Rooney 151


Benteke lässt die Anfield Road verstummen - QPR beendet seine Negativserie

Beim FC Liverpool schielte man schon zaghaft Richtung Platz vier, nachdem erstmals unter Coach Brendan Rodgers zwei Liga-Siege in Folge gelungen waren. Aston Villa holte die Reds allerdings überaus unsanft auf den Boden der Tatsachen zurück. An der Anfield Road machte Liverpool wie so oft in dieser Saison zwar das Spiel, doch das Tor machte der Gegner: Benteke traf für Villa, das unter der Woche durch ein 4:1 in Norwich in Halbfinale des Ligapokals vorgestoßen war. Auch am zweiten Treffer war der belgische Nationalstürmer beteiligt: Mit der Hacke legte er den Ball für den Österreicher Weimann auf, der zum 2:0 einschoss. Nach der Pause war es wieder Benteke selbst, der Anfield mit seinem zweiten Tor endgültig verstimmen ließ. Weit vor Spielende verließen zahlreiche Zuschauer das Stadion. Sie verpassten nur den Ehrentreffer von Gerrard. Auf LFC-Coach Rodgers kommen schwere Zeiten zu.

Tabellenrechner Premier League

Die Queens Park Rangers können doch noch gewinnen! Die "Super Hoops" beendeten ihre historische Negativserie und feierten im 17. Saisonspiel ihren ersten Sieg. Nach torloser erster Hälfte ließ Taarabt die Loftus Road im traditionsreichen West Londoner Derby gegen Fulham sieben Minuten nach der Pause erbeben. Der Schuss des Marokkaners war noch abgefälscht. Sein zweiter Treffer (68.) war dann allerdings blitzsauber: Nach dynamischem Antritt durchs Mittelfeld traf er mit dem Außenrist humorlos zum 2:0. Ein Traumtor. Nach dem späten Anschlusstreffer von Petric (88.) musste QPR zwar nochmal zittern, am Ende stand der langersehnte erste Sieg jedoch fest. War das der Startschuss für "Harry Houdini"? Die Rote Laterne haben die Redknapp-Schützlinge nach dem ersten Derbysieg gegen Fulham seit Mai 1983 jedenfalls erst einmal an Reading abgegeben.

Huth mit Stoke zuhause weiter ungeschlagen

Der FC Everton brachte von der unangenehmen Auswärtsaufgabe Stoke City immerhin ein 1:1 mit. Durch ein Eigentor von Shawcross gingen die Toffees im Britannia Stadium sogar in Führung - es war in dieser Saison erst das dritte Mal (!), dass die Abwehr um Robert Huth vor heimischer Kulisse überwunden wurde. Der Ausgleich von Jones sorgte dafür, dass die Potters zuhause ungeschlagen bleiben. Als eines von nur zwei Teams. Das andere? Everton.

Das Team der Stunde ist weiterhin Norwich City. Nach desaströsem Start mit nur drei Punkten aus den ersten sieben Spielen blieben die Schützlinge von Chris Hughton mit dem 2:1 gegen Wigan zum zehnten Mal in Folge ungeschlagen und klettern in der Tabelle weiter nach oben.

Spurs-Dreier: Vertonghen schießt volley ein

Er schießt den Ball nicht oft ins gegnerische Tor, wenn Jan Vertonghen aber trifft, dann sind es wichtige Buden. So wie beim 3:2-Auswärtssieg bei Manchester United. Am Sonntag schoss der belgische Nationalspieler die Kugel in der 76. Minute ins Netz von Swansea City - und verhalf den Spurs damit zum neunten Dreier in dieser Saison. Der Abwehrspieler gab nach einer Walker-Flanke Gerhard Tremmel im Tor der Waliser mit einem Halbvolley das Nachsehen. Mit dem Sieg zog Tottenham nach Punkten mit dem unterlegenen Weltpokalfinalisten Chelsea gleich und belegt Rang vier der Premier League. Bei Swansea, das nicht einen Schuss auf den Kasten der Hausherren brachte, blieb Toptorschütze Michu (zwölf Treffer) diesmal glücklos.

Der Mann für wichtige Tore: Jan Vertonghen schoss Tottenham gegen Swansea zum Sieg.
Der Mann für wichtige Tore: Jan Vertonghen schoss Tottenham gegen Swansea zum Sieg.
© imago

Im zweiten Sonntagsspiel trennten sich West Brom und West Ham mit 0:0. Beide waren nach starkem Saisonstart zuletzt ins Stolpern geraten: West Brom, nach vier Siegen in Folge zwischenzeitlich auf Platz drei geklettert, stoppte eine Serie von vier Niederlagen hintereinander. West Ham hatte zuvor drei Pleiten aus den letzten vier Partien kassiert.

17.12.12
 
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Barclays Premier League - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Manchester United43:2442
 
2Manchester City33:1536
 
3FC Chelsea28:1729
 
4Tottenham Hotspur30:2529
 
5FC Arsenal31:1827
 
6FC Everton28:2127
 
7West Bromwich Albion24:2127
 
8Norwich City19:2525
 
9Stoke City15:1324
 
10Swansea City26:2223
 
11West Ham United21:2023
 
12FC Liverpool23:2322
 
13FC Fulham28:2920
 
14Aston Villa15:2418
 
15Newcastle United19:2617
 
16AFC Sunderland18:2416
 
17FC Southampton22:3215
 
18Wigan Athletic18:3215
 
19Queens Park Rangers15:3010
 
20FC Reading21:369
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