"Alles hat seine Zeit", so lautet die Begründung des Vereins nach der Entlassung von Rekdal. Der Ex-Herthaner hatte den westnorwegischen Klub im September 2008 übernommen und über die Relegation vor dem Abstieg bewahrt. 2009 gelang Rekdal mit seinem Team der Pokalsieg, den Aalesunds FK unter der Regie des 44-Jährigen 2011 wiederholte. Die beste Platzierung in der Tippeligaen gelang 2010, als der Verein Platz vier belegte.
Doch in dieser Saison lief nicht alles rund. Das frühe Aus im Pokal und Platz elf in der Abschlusstabelle stellten die Vereinsverantwortlichen nicht zufrieden. Zudem berichteten Osloer Medien, dass ein Teil der Mannschaft sich zuvor gegen den als eigenwillig geltenden Trainer gestellt hätte.
Vor seinem Engagement in Aalesund stand Rekdal beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag - erfolglos. Nach nur einem halben Jahr war für den Norweger das Kapitel FCK beendet, er übergab die "Roten Teufel" in der Saison 2007/08 Anfang Februar auf einem Abstiegsplatz. Als Spieler war er da schon weitaus länger in Deutschland am Ball: 73 Spiele absolvierte er in der Bundesliga, neun für Mönchengladbach (von 1988 bis 1990), 64 für Hertha (von 1997 bis 2000).