Im Halbfinal-Hinspiel der Playoffs unterlag Seattle bei Titelverteidiger Los Angeles Galaxy 0:3 (0:1). Die Tore für das Team um Superstar David Beckham erzielten der irische Nationalspieler Robbie Keane (45./67.) und Mike Magee (64.).
Das Rückspiel in Seattle steigt am kommenden Sonntag. Im zweiten Halbfinale setzte sich Vorjahresfinalist Houston Dynamo gegen DC United aus Washington 3:1 durch.
Für Aufsehen sorgte der in Halle (Saale) geborene Tiffert eine Runde zuvor, als er mit Seattle den Angstgegner Real Salt Lake ausschaltete (0:0, 1:0) und dabei mit einer lange Zeit blutenden Kopfwunde durchhielt.
Tiffert wechselte Ende Juli dieses Jahres in die USA, nachdem er mit dem 1. FC Kaiserslautern in der vergangenen Spielzeit den bitteren Gang in die zweite Liga antreten musste. Insgesamt absolvierte der Mittelfeldspieler 225 Bundesligaspiele, in denen er 13 Tore erzielte. In der 2. Liga stand er 58-mal auf dem Platz (sieben Tore).
Der 30-Jährige stand im deutschen Profi-Fußball neben dem FCK noch beim MSV Duisburg, VfB Stuttgart und Tennis Borussia Berlin unter Vertrag. In Österreich spielte er zwischenzeitlich für RB Salzburg (2006/07). Seine Karriere begann beim Hallescher FC.