Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

26.09.2012, 10:20

Ligapokal: ManCity verliert gegen Villa - Mancini explodiert

Chelsea zerlegt die Wolves bei Marins Debüt

In der 3. Runde des englischen Ligapokals gab es für Manchester City am Dienstag ein böses Erwachen. Der Meister unterlag Aston Villa mit 2:4 nach Verlängerung, die beiden Trainer lieferten sich an der Seitenlinie einen lautstarken Disput. Keinerlei Probleme hatte der FC Chelsea, der Solbakken-Klub Wolverhampton mit 6:0 abfertigte. Marko Marin feierte dabei sein Pflichtspiel-Debüt.

Marko Marin (li.)
Leitete nach seiner Einwechslung das 6:0 ein: Marko Marin (l. gegen den Ex-Kölner Peszko).
© imagoZoomansicht

Marin wurde beim Champions-League-Sieger in der 69. Minute für den Spanier Juan Mata eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt lag Chelsea gegen die vom früheren Kölner Coach Stale Solbakken trainierten Wolverhampton Wanderers bereits klar mit 5:0 vorne. Cahill (3.), Bertrand (7.) und Mata (16.) hatten früh für klare Verhältnisse gesorgt. Nach seiner Einwechslung leitete Marin, der nach guter Vorbereitung von einer Oberschenkelverletzung zurückgeworfen worden war, das 6:0 durch Neuzugang Moses mit einem Pass auf Vorlagengeber Oscar ein. Bei den Blues lief Kapitän Terry auf, der sich dieser Tage vor der Disziplinarkommission der FA zu verantworten hat. Am Sonntag hatte der Innenverteidiger deshalb seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt.

- Anzeige -

Manchester City verliert gegen Villa - Mancini platzt der Kragen

Meister Manchester City blieb derweil auch im vierten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg und musste bereits in Runde 3 die Segel streichen. Die Niederlage der Citizens, die gegen Aston Villa mit einer starken Mannschaft antraten, war trotz zweimaliger Führung durch Balotelli (27.) und Kolarov (64.) verdient. Villa glich durch ein Eigentor von Barry (59.) und einen Treffer des starken Agbonlahor (70.) jeweils aus. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung - zu Gunsten der Gäste. N'Zogbia (96.) und erneut Agbonlahor (113.) machten die Überraschung perfekt.

An der Seitenlinie geriet City-Coach Roberto Mancini einmal mehr mit dem gegnerischen Trainer aneinander. Diesmal mit dem früheren Dortmunder Bundesliga-Profi Paul Lambert, der sich darüber aufregte, dass Mancini angeblich die Gelb-Rote-Karte für Villa-Akteur Bennett gefordert hätte. Während Lambert sich nach dem Spiel nicht weiter zu der Szene äußerte, war Mancini immer noch auf 180. "Ich habe keine Lust mehr auf diesen Trainer, weil ich überhaupt nichts gesagt habe", meinte der Italiener, der sich von seinen Kollegen im allgemeinen genervt zeigte: "Ich habe ihr Verhalten satt und einige Trainer sollten lieber die Klappe halten."

Roberto Mancini im Disput mit Paul Lambert
Konfrontation an der Seitenlinie: Roberto Mancini und Paul Lambert.
© imago

Woher sein Frust wirklich rührte, ließ Mancini dann auch noch durchblicken: "Jedes Mal, wenn ich etwas sage, kommen sie gleich. Aber wenn sie dann in Old Trafford sind, sagen sie nie etwas. Wenn andere Trainer dort gegen den Schiedsrichter wettern, sitzen sie immer ruhig auf der Bank und sagen nichts. Ich weiß nicht warum, vielleicht weil ich Italiener bin." Die Anspielung galt natürlich Sir Alex Ferguson, mit dem Mancini beim letzten Duell beider Klubs heftig aneinandergeraten war.

Vielleicht saß der Frust bei Mancini aber auch deshalb tief, weil sein Team erneut nicht überzeugt hatte. Vor allem die Abwehr, in der Meistersaison das Prunkstück der Citizens, muss ihm Sorgen machen. In sieben Pflichtspielen hat City 14 Tore kassiert und noch kein einziges Mal zu Null gespielt.

Zwei weitere Erstligisten ereilte am Dienstag das Aus: West Ham United zog im Premier-League-Duell mit Wigan klar mit 1:4 den Kürzeren, der FC Everton, bei dem Thomas Hitzlsperger momentan ein Probetraining absolviert, unterlag beim Zweitligisten Leeds United mit 1:2.

26.09.12
 

- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -