| Vorname: | Joey |
| Nachname: | Barton |
| Nation: | England |
| Verein: | Olympique Marseille |
| Geboren am: | 02.09.1982 |

Barton hatte seine Mannschaft im dramatischen Finish der abgelaufenen Premier-League-Saison bei ManCity zu Beginn der zweiten Hälfte beim Stand von 1:1 dezimiert. Er attackierte abseits des Geschehens Carlos Tevez mit dem Ellenbogen, trat nach dem fälligen Platzverweis Sergio Aguero von hinten um, versuchte, Vincent Kompany einen Kopfstoß zu versetzen, und lieferte sich beim Hinauslaufen fast noch eine handgreifliche Auseinandersetzung mit City-Einwechselspieler Mario Balotelli.
QPR schaffte den Klassenerhalt trotz des 2:3, City machten die beiden Nachspielzeit-Treffer zum Last-Minute-Meister. Und Barton? Der 29-Jährige bekam von der Liga eine Zwölf-Spiele-Sperre sowie eine 75.000-Pfund-Geldstrafe aufgebrummt, sein Verein ging am Montag noch weiter: QPR nahm seinem Mittelfeldspieler die Kapitänsbinde ab und verdonnerte ihn zu einer Zahlung von sechs Wochengehältern.
Des Weiteren teilte der Londoner Klub mit, dass Barton, der 2008 schon einmal wegen Körperverletzung im Gefängnis saß, nicht mit zur Vorbereitungstour nach Asien reisen werde - und dass ein eindeutiges Abkommen mit dem Spieler getroffen wurde: Sollte Barton noch einmal gegen die disziplinarischen Richtlinien des Klubs verstoßen, dürfte QPR seinen Vertrag auflösen.
„Geld kommt und geht, das ist mir nicht wichtig.“Joey Barton nach seiner Bestrafung
"Mein Verhalten war falsch, ich akzeptiere die Bestrafung", ließ Barton wissen und entschuldigte sich vorsorglich bei fast allen Beteiligten - "beim Trainer, meinen Teamkollegen, den QPR-Fans sowie den Spielern, Angestellten und Anhängern von Manchester City."
Später erklärte er über sein Lieblingsmedium Twitter: "Geld kommt und geht, das ist mir nicht wichtig. Aber die Kapitänsbinde zu verlieren und zwölf Spiele zu verpassen - das tut wirklich weh." Aber das passiere eben, wenn man dumme Dinge tue. "Ich bin zuversichtlich, dass ich zurückkommen werde."