Eine lange Anlaufzeit benötigten die beiden Rivalen, viele Fouls und Nickeligkeiten prägten in Durchgang eins das Geschehen. Erst in der zweiten Hälfte nahm das Finale etwas an Fahrt auf. Vor allem Marseille erhöhte die Schlagzahl und hatte Pech, das OL-Torwart Lloris nach einer guten Stunde einem Kopfball von Amalfitano nach einer präzisen Flanke von Valbuena gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Von Lyon kam wenig, lediglich Gomis setzte sich bei einem Kopfball in Szene (84.).
Die erste gute Chance in der Verlängerung ergab sich dann aber OL. Briand nahm einen langen Pass geschickt auf und mit, donnerte den Ball aus halbrechter Strafraum-Position aber über das von Mandanda gehütete Gehäuse (103.). Nur zwei Minuten später klingelte es im Kasten von Lyon: Cheyrou bediente Brandao, der durch seinen Gegenspieler bedrängt vom linken Fünfmetereck Lloris tunnelte - 1:0! Marseille hätte fast nachgelegt, doch Lloris entschärfte mit Mühe einen Ayew-Kopfball. In einer hitzigen Schlussphase sah OL-Akteur Lovren wegen Meckern noch Gelb-Rot, am Ergebnis änderte dies nichts mehr.
Marseille sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Coupe de la Ligue, stellte damit einen neuen Rekord auf und rettet letztlich noch eine verkorkste Saison.