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27.01.2012, 22:27

Gruppe C: Tunesien und Gabun sind eine Runde weiter

Gabuns Traum lebt dank Mbanangoyé weiter

Eine interessante Auseinandersetzung lieferten sich in der Gruppe C in Libreville Tunesien und Niger, die Jemaa in der letzten Minute der regulären Spielzeit für die Tunesier entschied. Haggui und Co. machten damit den entscheidenden Schritt Richtung Viertelfinale. Denn am Abend setzte sich Gabun in einem in der Schlussphase mitreißendem Spiel mit 3:2 gegen Marokko durch. Damit ist auch Gabun eine Runde weiter, für Niger und Marokko ist das Turnier mit der Vorrunde beendet.

Gabuns Stürmer Aubameyang.
Den Ball am Fuß, das Tor im Blick: Gabuns Stürmer Aubameyang schoss das 1:1 gegen Marokko.

Gabun, das Team des deutschen Trainers Gernot Rohr traf im Abendspiel auf die vom ehemaligen Coach des 1. FCK, Eric Gerets, trainierten "Atlaslöwen" aus Marokko. Die hatten im ersten Gruppenspiel gegen Tunesien den Kürzeren gezogen und benötigten gegen den Turniergastgeber dringend ein Erfolgserlebnis, um die Hoffnungen auf ein Weiterkommen beibehalten zu können. Optimistisch hatten sich beide Trainer vor der Partie gezeigt. Recht sollte zumindest im ersten Durchgang der einstige belgische Internationale behalten. Housinne Kharja, Mittelfeldspieler in Diensten des AC Florenz in Italien, behielt nach 24 recht ereignisarmen Minuten vor dem Tor die Übersicht und schob rechts unten zum 1:0 für die Nordafrikaner ein.

Mit Cousin wechselt Rohr die Wende ein

Nach der Pause baute Gernot Rohr dann auf die Dienste von Altstar Cousin, der auch gleich nach der Pause freistehend mit einem Innenristschuss an Marokkos Keeper Lamyaghri scheiterte. Anschließend war lange Leerlauf, ehe Aubemeyang dann eine spektakuläre Schlussphase einleitete. Der Mann vom AS St. Etienne drosch das Rund ins linke Toreck Marokkos und löste größte Euphorie auf den Rängen des Stadions in Libreville aus (75.).

Mbanangoyés Freistoß passt ganz genau

Damit nicht genug! Cousin bewies seine Klasse, drehte sich in einen Schuss hinein und verwandelte mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:1 (77.). Marokko stand unter Zugzwang und bekam durch einen Handelfmeter in der 90. Minute die Chance auf den Ausgleich, den Kharja nervenstark verwandelte. Dass am Ende doch noch Gabun jubeln durfte, dafür war Mbanangoyé verantwortlich, der tief in der Nachspielzeit einen Freistoß direkt verwandelte.

Haggui& Co sind eine Runde weiter - Ko für Niger

Es ging munter los in Libreville. Msakni schnappte sich im Mittelfeld den Ball, umkurvte vier Gegenspieler und schob den Ball überlegt rechts unten ins Gehäuse von Niger. Der Außenseiter lag hinten, antwortete jedoch kurios. Ein hoher Ball sprang im Strafraum auf, Torwart Mathlouthi ließ sich von Maazou, der den Ball mit der Hand spielen wollte, verunsichern und Ngounou köpfte ins leere tunesische Tor. Nach knapp zehn Minuten stand es somit 1:1.

Tunesiens Karim Haggui (r.) gegen Nigers Moussa Maazou
Umkämpft: Tunesiens Karim Haggui (r.) gegen Nigers Moussa Maazou.
© Getty ImagesZoomansicht

Tunesien, mit dem Hannoveraner Haggui und dem Kölner Jemal in der Startformation, agierte in der Folge gegen den Außenseiter alles andere als souverän, vieles blieb gegen den Afrika-Cup-Neuling Stückwerk. Außerdem bereitete Maazou Probleme, der zwei Riesenchancen aber ungenutzt ließ (17., 30.). Im zweiten Durchgang übernahm Tunesien das Kommando, Abdennour traf nach einer guten Stunde jedoch nur den Pfosten.

Die Zeit lief der Elf von Trainer Sami Trabelsi davon, auch der eingewechselte Mainzer Allagui konnte sich nicht entscheidend durchsetzen. Als alles auf ein Unentschieden hinauslief, war Jemaa zur Stelle, der zwei Gegenspieler im Strafraum umspielte und Torwart Daouda keine Chance ließ. Dass Darragis Knaller an der Querlatte landete, fiel nicht mehr ins Gewicht. Tunesien trifft im letzten Gruppenspiel am Dienstag in Franceville auf Gastgeber Gabun.

 

kicker

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