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25.01.2012, 23:35

Libyen und Sambia: Wasserschlacht endet remis

David Alvarez hämmert Senegal raus

Heftige Regenfälle haben den Zeitplan des Afrika-Cups am Mittwoch durcheinander gewürfelt. Die Partie Libyen gegen Sambia wurde mit einer Verspätung von 75 Minuten angepfiffen. Auch zu diesem Zeitpunkt rief der Zustand des Rasens noch Erinnerungen an das Regenspiel Deutschland gegen Polen bei der WM 1974 wach. Später am Abend verpasste Senegal durch ein 1:2 gegen Co-Gastgeber Äquatorial-Guinea jede Chance auf das Viertelfinale.

Wasserschlacht von Bata hatte keinen Sieger: Nicht nur Torschütze Chris Katongo (re.) und Libyens Abubaker Suijeinei hatte so ihre Probleme.
Wasserschlacht von Bata hatte keinen Sieger: Nicht nur Torschütze Chris Katongo (re.) und Libyens Abubaker Suijeinei hatte so ihre Probleme.
© Getty ImagesZoomansicht

Gefällige Kombinationen waren angesichts dicker Pfützen auf dem Platz nicht möglich. Dennoch fiel in der ersten Partie des Tages bereits in der fünften Minute der Führungstreffer für die Libyer. Ahmed Saad (5.) nahm die schöne Vorarbeit von Walid El-Khatroushi auf und vollendete ins linke Eck zur 1:0-Führung. Sambia konnte aber in der 29. Minute bereits durch Emmanuel Mayuka ausgleichen. Der Stürmer von Young Boys Bern nahm eine Flanke von der linken Seite volley und traf ins Tor.

Kurz nach der Pause waren es zunächst die Libyer, die jubeln durften. Ihaab setzte sich rechts durch und spielte in den Strafraum. Himonde brachte den Ball nicht weg und Ahmed Saad nutzte die Gelegenheit, legte sich den Ball zurecht und überwand Keeper Kennedy Mweene (47.).

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Doch die Freude währte nicht lange. Schon in der 54. Minute glich der Ex-Bielefelder Chris Katongo (54.) - unbewacht im gegnerischen Strafraum - mit einem Kopfballaufsetzer nach Vorlage durch einen Fallrückzieher erneut für Sambia aus.

Dabei blieb es bis zum Ende. Beide Teams machten das Beste aus den schwierigen Bedingungen, zwingende Offensivaktionen gab es jedoch nicht mehr.

Später am Abend treffen in Bata noch Co-Gastgeber Äquatorial-Guinea und Senegal aufeinander. Senegal steht nach der Auftaktniederlage gegen Sambia bereits mit dem Rücken zur Wand.

Senegal raus - Grenzenloser Jubel in Bata

Nach Gewaltschuss im Viertelfinale: David Alvarez (Äquatorial-Guinea).
Nach Gewaltschuss im Viertelfinale: David Alvarez (Äquatorial-Guinea).
© Abdelhak Senna/AFP/Getty ImagesZoomansicht

Im Abendspiel unterlag dann an gleicher Spielstätte in Bata der Senegal gegen Co-Gastgeber Äquatorial-Guinea mit 1:2 - womit der Mitfavorit nach der zweiten Niederlage im Turnier bereits keine Chancen mehr hat, das Viertelfinale zu erreichen.

Dabei schien Senegal zunächst seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und zeigte sich im Spiel nach vorne gut aufgelegt. Beide Teams stellten sich auf den durchnässten Platz gut ein, insbesondere der Ex-Freiburger Papiss Demba Cissé (jetzt Newcastle United) hatte mehrere gute Möglichkeiten, ging jedoch leer aus.

Die mangelnde Chancenauswertung rächte sich schließlich: Die ohnehin nicht sattelfeste Hintermannschaft der Senegalesen schaute zu, wie Iban Randy nach Flanke von David Alvarez per Kopf verwandelte (62.). Cissé hatte zehn Minuten später eine erneute Gelegenheit, war im Abschluss jedoch zu zaghaft und verpasste so den Ausgleich.

Der sollte dann zumindest kurzzeitig in einer turbulenten Schlussphase gelingen. Moussa Sow vom OSC Lille brachte nach einem Freistoß und einigem Gewühle im Strafraum das Leder schließlich im Netz unter (89.). Doch die Hoffnungen von Cissé, seinem Sturmpartner Demba Ba und den Senegalesen zerschlugen sich in der sechsten Minute der Nachspielzeit, als David Alvarez mit einem Gewaltschuss aus 23 Metern in den Winkel traf. Der Jubel bei den Gastgebern und ihren Anhängern kannte keine Grenzen mehr. Fast ging noch unter, dass Äquatorial-Guineas Laurence Doe noch kurz vor dem Schlusspfiff die Rote Karte sah. Die Freude über den Viertelfinaleinzug wurde dadurch aber nicht mehr getrübt.

Mit sechs Punkten ist Äquatorial-Guinea also schon vor dem letzten Spiel gegen Sambia durch, das mit vier Punkten bereits ein Unentschieden reicht, um sich vor Libyen (ein Punkt) zu behaupten.

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25.01.12
 
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