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22.09.2011, 00:16

Ligapokal: Arsenal und Chelsea mit Mühe - ManUnited souverän

Hargreaves erzielt ersten Treffer für ManCity

Bei Manchester City hat Trainer Roberto Mancini alles richtig gemacht. Der Italiener stellte seine B-Elf auf und die traf voll ins Schwarze. In der dritten Runde des englischen Ligapokals besiegte ManCity Birmingham mit 2:0. Auch Liverpool ist nach dem 2:1-Erfolg bei Brighton & Hove Albion im Achtelfinale. Der FC Chelsea benötigte gegen den Londoner Rivalen FC Fulham nach torlosen 120 Minuten das Elfmeterschießen, um schließlich mit 4:3 die vierte Runde zu erreichen. Ebenfalls weiter sind Arsenal und Manchester United.

Owen Hargreaves
Zum Knutschen: Owen Hargreaves war nach seinem ersten Pflichtspieltor für ManCity überglücklich.
© imagoZoomansicht

Pokalexperte Roberto Mancini machte seinem Namen alle Ehre. Als Aktiver durfte er elf, als Trainer sieben Pokale in die Höhe recken. Am Mittwoch machte er mit Manchester City, dem amtierenden FA-Cup-Sieger, beim 2:0-Erfolg gegen Birmingham City, den amtierenden League-Cup-Sieger, den nächsten Schritt Richtung Pokalfinale.

Verteidiger Kolo Touré feiert nach sechsmonatiger Doping-Sperre sein Startelf-Comeback und Owen Hargreaves sein Debüt im ManCity-Trikot. Auch vorne durfte die zweite Reihe ran - und die besteht beim Scheich-Klub aus Tevez und Balotelli. Damit bewies der Trainer ein glückliches Händchen. Der frühere Bayern-Profi Hargreaves traf in der 17. Minute mit einem schönen Distanzschuss zur 1:0-Führung. Den zweiten Treffer für den Champions League-Gegner des FC Bayern München steuerte der italienische Nationalspieler Balotelli (39.) bei.

Zeitgleich konnte sich Liverpool für die erbärmliche Vorstellung in Tottenham (0:4) rehabilitieren. Gegen den Zweitliga-Aufstiegsanwärter Brighton & Hove Albion führte das Team von Trainer Kenny Dalglish mit 2:0. Bellamy (7.) und Kuijt (81.) sorgten für die Tore. Erst in der 90. Minute gelang "The Seagulls" der Anschlusstreffer durch Ashley Barnes, der einen Elfmeter sicher verwandelte. Am Sieg der "Reds" änderte das aber nichts mehr.

Lampard & Co. erst im Elfmeterschießen weiter

Hoch her ging es im Londoner Stadtderby. Nach einem torlosen, aber hart umkämpften 0:0 musste der FC Chelsea gegen Fulham in die Verlängerung - und das, obwohl die Elf von André Villas-Boas seit der 48. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz stand. Alex hatte Rot gesehen. Auch die zusätzliche Spielzeit brachte keine Entscheidung, beide Mannschaften vergaben beste Chancen. Im Elfmeterschießen behielt Chelsea die Nerven und rang den Stadtrivalen letztendlich mit 4:3 nieder.

Ebenfalls in die Verlängerung musste der FC Everton. Gegen den Tabellenletzten der Premier League, West Bromwich Albion, reichte es am Ende dank dem Treffer von Philip Neville für einen Sieg. Fast wäre das Pokal-Abenteuer für die Elf von David Moyes aber bereits nach 90 Minuten beendet gewesen. Nach dem 0:1 durch Chris Brunt gelang Marouane Fellaini erst in der 89. Minute der Ausgleich.

Dienstag: Arsenal dreht den Spieß gegen einen Viertligisten um

Oxlade-Chamberlain and Benayoun
Ende gut, alles gut: Die Arsenal-Torschützen Alex Oxlade-Chamberlain and Yossi Benayoun.
© Getty ImagesZoomansicht

Ein schmerzhaftes 3:4, zwei Eigentore, eine vogelwilde Abwehr - und all das beim Tabellenletzten: Arsenal erlitt am Wochenende in Blackburn eine empfindlichen Rückschlag. Gegen Viertligist Shrewsbury Town war also am Dienstagabend Wiedergutmachung angesagt, die auch ohne die Routiniers um Mertesacker und van Persie gelingen sollte.

Zunächst aber musste Arsene Wenger mit ansehen, wie seine "Young Guns" durch Gäste-Mittelstürmer Collins das 0:1 eingeschenkt bekam (16.). Sollte es eine erneute Pleite setzen? Nein, noch vor der Pause glich Gibbs aus (33.), ehe Sommer-Neuzugang Oxlade-Chamberlain (58.) die Nerven der Londoner beruhigte und Benayoun (78.) schließlich alles klarmachte.

Owen und Giggs machen vor der Pause alles klar

ManUnited vs. Chelsea - das irre Topspiel:

Wenger setzte auf die Youngsters, Manchester Uniteds Coach Sir Alex Ferguson bei Zweitligist Leeds United in einer auf allen elf Positionen veränderten Startelf vor allem auf die Routiniers. Und die machten ihre Sache an der altehrwürdigen Elland Road gut: Owen (15., 32.) und Giggs (45.+1) ließen keine Zweifel aufkommen, wer den Platz als Siger verlassen würde und entschieden die Partie schon im ersten Durchgang zu Gunsten der Red Devils.

Im Premier-League-Duell zwischen Aston Villa und Bolton stehen die Wanderers dank der Treffer von Eagles (54.) und Kakuta (77.) in der nächsten Runde. Stoke und das gegen Liverpool beim 4:0 zuletzt überzeugende Tottenham suchten sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Verlängerung vergeblich den Torerfolg: Das Elfmeterschießen musste für die Entscheidung sorgen. Vom Punkt hatten Huth & Co. die besseren Nerven und behielten mit 7:6 die Oberhand - Stoke-Keeper Sörensen parierte den 16. Elfmeter, getreten von Spurs-Debütant Luongo.

 
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