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19.09.2011, 17:44

Bulgarien: Madanski übernimmt Trainerposten

Bulgarischer Verband trennt sich von Matthäus

Lothar Matthäus ist nicht mehr Trainer der bulgarischen Nationalmannschaft. Verbandschef Borislaw Michailow teilte am Montag in Sofia mit, der Verband und der deutsche Rekordnationalspieler hätten sich einvernehmlich auf eine Trennung geeinigt. Matthäus hatte mit Bulgarien die Qualifikation für die EM 2012 in Polen und der Ukraine klar verpasst.

Lothar Matthäus
Das Ende einer Amtszeit: Lothar Matthäus ist nicht mehr Trainer der bulgarischen Nationalmannschaft.
© imagoZoomansicht

Mit nur fünf Punkten aus sieben Spielen liegt die Nationalmannschaft derzeit auf Rang vier der Qualifikationsgruppe G und hat bei noch einer ausstehenden Partie gegen Schlusslicht Wales keine Chance mehr, den zweiten Platz zu erreichen, der zur Teilnahme an den Play-off-Spielen berechtigen würde.

Für Verbandschef Borislaw Michailow war das nicht akzeptabel: "Bulgarien hat unter Matthäus nur ärmliche Resultate erreicht, und es gibt Spannungen zwischen ihm und den Spielern." Zusätzlich bemängelte Michailow, dass Matthäus mehr im Ausland lebt. Nachfolger des 50-Jährigen ist der Bulgare Michail Madanski.

Der Vertrag des 50-Jährigen lief noch bis zum Ende der EM-Qualifikation. Matthäus hatte jedoch mehrfach betont, sich per Handschlag schon auf eine Verlängerung seines Kontraktes bis 2013 geeinigt zu haben. Zuletzt war jedoch immer stärkere Kritik am Weltmeister von 1990 laut geworden. So hatte er selbst schon gemutmaßt: "Ich musste nach den letzten beiden Niederlagen damit rechnen, dass im November Schluss ist." Sogar Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow hatte sich negativ über Matthäus geäußert.

Natürlich würde ich gerne in Deutschland mal zeigen, was ich leisten kann.Lothar Matthäus

Bulgarien war die zweite Nationaltrainerstation von Matthäus. Zwischen 2004 und 2005 coachte er bereits die ungarische Auswahl. Als Vereinstrainer stand Matthäus unter anderem bei Rapid Wien, Partizan Belgrad und Red Bull Salzburg unter Vertrag. "Natürlich würde ich gerne in Deutschland mal zeigen, was ich leisten kann", hatte Matthäus bereits am Wochenende verkündet, wohl ahnend, dass es mit seiner Anstellung in Bulgarien schnell zu Ende gehen würde.

 

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