In Viborg übernahmen die Spanier von Beginn an das Kommando. Die favorisierten Iberer konnten sich ein deutliches optisches Übergewicht erspielen, doch vor dem Tor mangelte es an Durchsetzungsfähigkeit. Lediglich einmal wurde es so richtig gefährlich. Einen Kopfball von Ander Herrera nach einer Muniain-Flanke kratzte der weißrussische Torhüter Gutor mit einer klasse Parade noch von der Torlinie.
Die Osteuropäer verlegten sich vornehmlich auf die Defensive und suchten nur selten den Weg Richtung spanisches Tor. Durch einen Kunstschuss gingen sie dann allerdings in der 38. Minute wie aus dem Nichts in Führung. Einen Einwurf verlängert Sivakov per Kopf, Voronkov traf per Fallrückzieher mit dem Rücken zum Tor!
Nach der Pause erhöhten die Spanier noch den Druck. Phasenweise entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, doch im weißrussischen Strafraum taten sich die Spanier weiterhin sehr schwer. Dennoch boten sich Chancen zum Ausgleich. So in der 47. Minute, als Mata freistehend per Kopf verpasste. Oder in der 56. Minute, als Gutor gegen den durchgebrochenen Adrian Lopez parierte.
Mit zunehmender Spieldauer konnten die Weißrussen dann ihre bessere Physis in die Waagschale werfen. Spanien schien körperlich am Ende und konnte in der Endphase nicht mehr zulegen. Als die Sensation greifbar nahe schien, schlugen die Iberer aber dann doch noch zu. Eine Hereingabe von Jeffren drückte Adrian Lopez eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit über die Linie.
Der Ausgleich setzte neue Kräfte bei den Spaniern frei. Das Team von Trainer Luis Milla dominerte die Verlängerung nach Belieben und zog ein Power Play auf. Tore waren nur eine Frage der Zeit. Und Adrian Lopez mit seinem Turniertor Nummer fünf (105.) und Jeffren (113.) schossen die Iberer dann hochverdient ins Endspiel.
Weitaus ausgeglichener verlief die Partie im Anschluss zwischen der Schweiz und Tschechien. Die beiden Kontrahenten begegneten sich auf Augenhöhe, es entwickelte sich eine technisch und taktisch gutklassige Partie.
Allerdings fehlten die packenden Momente. Beide Abwehrreihen ließen nur ganz wenig zu, Torchancen blieben lange Zeit Mangelware.
In der zweiten Halbzeit konnten sich die Eidgenossen dann ein optisches Übergewicht erspielen. Allerdings fanden sie in der Offensive weiterhin kein geeignetes Mittel gegen die physisch robusten Tschechen. Dennoch boten sich den Schweizern die Chancen zur Führung. In der 64. Minute verpasste Tschechiens Keeper Vaclik eine scharfe Hereingabe, doch ein Abnehmer fand sich nicht. Und in der 88. Minute hämmerte Shaqiri das Leder an den linken Pfosten. Danach war aber Schluss, auch das zweite Semifinale ging in die Verlängerung.
Dort setzten sich dann die Schweizer mehr und mehr durch, die Tschechen konnten auch körperlich nichts mehr zusetzen. Und Stürmer Mehmedi schoss sein Team dann in der 114. Minute mit einem fulminanten Distanzschuss ins linke Toreck ins Finale.
UEFA-5-Jahreswertung
Deutschland nun klar vor Italien.
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 08:30 | EURO | Motorsport |
| 08:30 | SKYS2 | Golf - European Tour |
| 09:00 | EURO | Tennis |
| 09:00 | SKYS1 | Fußball: UEFA Europa League |
| 10:00 | SKYBU | Fußball: 2. Bundesliga |
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
|---|
|
Re (2): Schön,
von:
JAF99
- 31.05.12, 08:17 - 0 mal gelesen
|
|
Ach gottchen
von:
floatinkk
- 31.05.12, 08:10 - 5 mal gelesen
|
|
Re: Wer eine Banane wirft, den werde ich umbringen
von:
Ebbe_the_best
- 31.05.12, 08:05 - 16 mal gelesen
|