Er müsse davon ausgehen, "dass man unter diesem Gesichtspunkt die Vergabe der WM noch einmal überprüfen muss. Wie das zu geschehen hat, dazu will ich mich erst äußern, wenn ich mehr über den Sachverhalt weiß. Ich komme von außerhalb und war nicht Mitglied der Exekutive". Mehrere Mitglieder der FIFA-Exekutive, die über die Vergabe der WM-Endrunde an das Emirat entschieden haben, stehen unter Korruptionsverdacht. Bei der Vergabe der WM 2022 an Katar sollen Schmiergelder in Millionenhöhe geflossen sein.
Zwanziger stellte derweil klare Forderungen an den alten und neuen FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter. Er erwarte von dem Schweizer "klare Worte", eine Strukturveränderung und Transparenz. "Ich hoffe, und darin vertraue ich Blatter, dass er bereit und in der Lage ist, dies auch umzusetzen. Eine Alternative gibt es nicht, wir können niemand anderen wählen." Die Aufarbeitung der Affäre hat für Zwanziger absoluten Vorrang. "Es geht meiner Meinung nach vorerst darum, sämtliche Bestechungs- und Korruptionsvorwürfe, die seit Wochen rund um die FIFA kursieren, gründlich zu untersuchen und, so sich Beweise ergeben, konsequent zu handeln", sagte Zwanziger.
Zudem müssten Prozesse in Bewegung gesetzt werden, um einen solchen Imageschaden, wie er inzwischen entstanden ist, in Zukunft auszuschließen: "Es geht schließlich um die Glaubwürdigkeit der FIFA, ihres Präsidenten und somit des Fußballs auf der ganzen Welt. Da kann und darf es keine Kompromisse geben."
„"Natürlich ist da ein etwas ungutes Gefühl. Ich würde schon lieber in ein Gremium einziehen, das auch in der Öffentlichkeit über jeden Zweifel erhaben ist."“Theo Zwanziger über seinen Einzug ins FIFA-Exekutiv-Komitee
Zwanziger nahm am Mittwoch in der Exekutive, der "Regierung" der FIFA, offiziell den Platz von Franz Beckenbauer ein. Ganz wohl ist ihm dabei nicht. "Natürlich ist da ein etwas ungutes Gefühl. Ich würde schon lieber in ein Gremium einziehen, das auch in der Öffentlichkeit über jeden Zweifel erhaben ist und nur gute Kritiken bekommt. Das ist doch normal. Aber das kann ich mir in meiner Funktion nicht aussuchen", sagte Zwanziger.
Er wolle mitarbeiten, die FIFA transparent zu machen und sprach vom "Krebsgeschwür der Korruption". Sollte er aber feststellen, dass das "ernsthafte Bemühen um Aufklärung und Transparenz" in der Exekutive "an unüberwindbare personelle und strukturelle Grenzen stößt, dann werde ich ganz gewiss mit dem DFB und der UEFA sprechen, ob mein Mitwirken im Exekutivkomitee wirklich sinnvoll ist", sagte Zwanziger: "Denn verbiegen lasse ich mich auf keinen Fall."
UEFA-5-Jahreswertung
Deutschland nun klar vor Italien.
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Ach gottchen
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floatinkk
- 31.05.12, 08:10 - 3 mal gelesen
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Re: Wer eine Banane wirft, den werde ich umbringen
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Ebbe_the_best
- 31.05.12, 08:05 - 7 mal gelesen
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JJ isn Engel
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floatinkk
- 31.05.12, 08:03 - 4 mal gelesen
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