Der Schweizer kündigte an, nur noch für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen. In seinem kurzen Grußwort sagte der 75-Jährige: "Sie wissen sehr gut, dass ich für weitere vier Jahre kandidiere, es werden die letzten vier Jahre sein." Am 1. Juni wird die FIFA in Zürich über ihren Vorsitzenden entscheiden. Zuletzt war spekuliert worden, dass Blatter Ambitionen über 2015 hinaus haben könnte.
Auch Gegenkandidat Bin-Hammam war nach Paris angereist, um unter den UEFA-Delegierten Werbung in eigener Sache zu machen. Nach Einschätzung von Beobachtern aber möglicherweise vergebens. Der ehemalige UEFA-Präsident Lennart Johansson, gegen den sich Blatter 1998 in einer Kampfabstimmung durchgesetzt hatte, prophezeite gar "100 Prozent der Stimmen" aus Europa für seinen ehemaligen Widersacher. Bin-Hammam war von Blatters Ankündigung offenbar ebenso überrascht wie die meisten Beobachter.
Keine Überraschung gab es dann bei der Wahl des UEFA-Präsidenten: Unter dem großen Applaus der 53 Delegierten wurde Platini per Akklamation für vier weitere Jahre wiedergewählt. "Ich bin stolz, der UEFA weiter dienen zu dürfen. Das ist die schönste Belohnung für meine ersten vier Jahre in diesem Amt. Ich mag die Rolle als Spielführer der UEFA und werde alles dafür tun, den Fußball für unsere Kinder und Enkel zu schützen", sagte der 55-Jährige nach seiner Wahl im Grand Palais.

"Unter einem UEFA-Präsidenten Platini fühlt sich der DFB sehr wohl. Gerade beim schwierigen Thema Financial Fair Play ist sein Mut bewundernswert. Trotz unterschiedlicher Interessen und auch kritischer Stimmen aus England oder Spanien hat er das durchgesetzt", hatte sich DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger bereits im Vorfeld lobend zu Platini geäußert. Zwanziger wurde am Nachmittag ebenfalls ohne Gegenkandidat als Nachfolger von Franz Beckenbauer zum UEFA-Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee gewählt. Beckenbauer gehörte dem Gremium von 2007 bis 2011 an. Sein Vorgänger war Gerhard Mayer-Vorfelder. Der frühere DFB-Präsident war von 1992 bis 1998 sowie von 2002 bis 2007 in der FIFA-Exekutive vertreten.
"Wir als DFB wollen der FIFA etwas von dem zurückgeben, was sie uns mit der WM 2006 und der Frauen-WM 2011 geschenkt hat. Als starke Fußball-Nation und wohl mitgliedsstärkster Verband der FIFA zieht der DFB besonders die Aufmerksamkeit auf sich. Deshalb müssen wir aufpassen, dass wir nicht als Besserwisser auftreten", sagte Zwanziger dem Sport-Informations-Dienst (SID).
UEFA-5-Jahreswertung
Deutschland nun klar vor Italien.
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Ach gottchen
von:
floatinkk
- 31.05.12, 08:10 - 3 mal gelesen
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Re: Wer eine Banane wirft, den werde ich umbringen
von:
Ebbe_the_best
- 31.05.12, 08:05 - 7 mal gelesen
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JJ isn Engel
von:
floatinkk
- 31.05.12, 08:03 - 4 mal gelesen
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