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06.03.2011, 18:29

Schweiz: Vorentscheidung im Titelkampf?

Nach der Pokalblamage bezwingt Basel den FCZ

Noch am Donnerstag hatte sich der Schweizer Meister und Pokalsieger FC Basel im Cup-Viertelfinale beim zweitklassigen FC Biel-Bienne blamiert (1:3), am Sonntag gaben die Spieler von Trainer Thorsten Fink im Topduell der AXPO Super League die passende Antwort: Mit 3:1 besiegten die Basler den FC Zürich, dem auch im 19. Anlauf in Serie kein Erfolg gegen den Kontrahenten gelang. Sieben Punkte Vorsprung machen den FC Basel zum designierten Meister.

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Alex Frei (FC Basel)
Drehte nach Startschwierigkeiten den Spieß für den FC Basel um: Alex Frei.
© imago Zoomansicht

Die Partie im St.-Jakob-Park vor 30.418 Zuschauern begann mit einem Paukenschlag: Der Ex-Stuttgarter Magnin schickte Chermiti nach zwei Minuten mit einem Traumpass in die Tiefe, und der Tunesier ließ Basels Keeper Costanzo per Heber keine Chance.

Der Cup-Schock schien Basel anfangs zu lähmen. Keine Ideen, keine Torgefahr, obwohl Fink diesmal natürlich alle Stars aufbot. Zürich lauerte in der Folgezeit auf Konter und blieb dadurch gefährlich. So scheitere Mehmedi nach 27 Minuten an Costanzo. Der Schwede Djuric zog neun Minuten später ab, Costanzo hielt den Ball nicht fest und Mehmedi traf. Doch seine Abseitsstellung verhinderte das 0:2 aus Basler Sicht.

Auch Margairaz hätte kurz vor Pausenpfiff aufstocken können, scheiterte jedoch aus 15 Metern.

Alphonse vergibt nach Wiederanpfiff

In der zweiten Spielhälfte ging es ähnlich weiter. Zürich kurz vor dem 2:0 - Alphonse brachte den Ball nach Djurics Kopfballvorlage aus sieben Metern nicht an Costanzo vorbei. Das rächte sich bitter.

Denn nach 50 Minuten hieß es plötzlich 1:1! Stocker legte von links perfekt nach innen zum eingewechselten Zoua, der am zweiten Pfosten vollstreckte. Zürich antwortete - mit einem Lattenkopfball durch Alphonse! Djuric setzte den anschließenden Kopfball vorbei.

Alphonse schied nach dieser Szene mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus. Danach wendete sich das Blatt endgültig. Der Ex-Dortmunder Alex Frei staubte ab, nachdem Dragovic aus kürzester Distanz an Guatelli gescheitert war.

Erst in der Schlussphase war das Topduell dann endgültig entschieden. Erneut Frei nutzte eine Flanke von Streller zum 3:1-Endstand.

06.03.11
 
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AXPO Super League - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1FC Basel48:2947
 
2FC Zürich47:3340
 
3FC Luzern47:3337
 
4FC Sion34:2036
 
5Young Boys Bern39:3435
 
6FC Thun31:2829
 
7AC Bellinzona30:4825
 
8Grasshopper-Club Zürich26:3623
 
9Neuchatel Xamax32:4522
 
10FC St. Gallen20:4817

weitere Infos zu A. Frei

Vorname:Alexander
Nachname:Frei
Nation: Schweiz
Verein:FC Basel
Geboren am:15.07.1979

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