Die ägyptische Nachrichtenagentur Mena berichtete von dem Rückzug unter Berufung auf den EFA. Der UNAF gehören nun noch Tunesien, Libyen, Marokko und Algerien an. Zuvor hatte Ägypten sogar schon seinen Botschafter aus Algerien abgezogen.
Am Mittwoch war es vor und nach dem Spiel in der sudanesischen Hauptstadt Khartoum, in der die Algerier mit einem 1:0 ihre WM-Teilnahme perfekt machten, zu Ausschreitungen gekommen. Nach ägyptischen Angaben wurden 21 Personen leicht verletzt. Unter anderem sei ein Fanbus auf dem Weg zum Flughafen von Khartoum mit Steinen beworfen worden. In Paris nahm die Polizei nach Krawallen auf den Champs Elysees 63 Personen fest.
In der Nacht zum Freitag kam es in Kairo unterdessen zu Krawallen vor dem Botschaftsgebäude Algeriens. Eine etwa 2.000 Personen starke Menschenmenge demonstrierte gegen die vorangegangenen Übergriffe auf ihre Landsleute und forderte die Ausweisung des algerischen Botschafters. Die Polizei setzte Tränengas ein, 24 Personen (darunter elf Polizisten) wurden verletzt.
Wie die FIFA am Freitag bekannt gab, hat der Fußballweltverband wegen den Begleitumständen um das Gruppenspiel zwischen Ägypten und Algerien am vergangenen Samstag Ermittlungen gegen Ägypten eingeleitet. Im Vorfeld der Begegnung, welche Ägypten mit 2:0 für sich entschied und somit das Entscheidungsspiel im Sudan überhaupt erst möglich machte, war es zu Angriffen ägyptischer "Fans" auf den algerischen Mannschaftsbus gekommen. Dabei wurden Nationalspieler Algeriens verletzt.
UEFA-5-Jahreswertung
Deutschland nun klar vor Italien.
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