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07.01.2013, 10:45

Wahl des Weltfußballers 2012 heute in Zürich

Auf Messi wartet die Krönung

Am heutigen Montag führt zum vierten Mal bei der Wahl zum Weltfußballer kein Weg an Lionel Messi vorbei. Andres Iniesta und Cristiano Ronaldo bleibt bei der Auszeichnung in Zürich wohl nur die Zuschauerrolle.

Lionel Messi gilt als absoluter Favorit für die Wahl zum Fußballer des Jahres 2012.
Barcelonas Lionel Messi gilt als Favorit für die Wahl zum Fußballer des Jahres 2012. Seine Konkurrenten: Cristiano Ronaldo und Andres Iniesta.
© Getty Images

Der argentinische Mittelfeldspieler vom FC Barcelona steht am Montag in Zürich nach seinem Jahr der Superlative vor seiner vierten Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres und dem nächsten Eintrag in die Geschichtsbücher.

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Bislang steht Messi noch auf einer Stufe mit den dreifachen "Königen" Marco van Basten (Niederlande), Zinedine Zidane (Frankreich) und Ronaldo (Brasilien). Seine Leistungen im Kalenderjahr 2012 könnten "La Pulga" (der Floh) aber endgültig Geschichte schreiben lassen: Mit 91 Toren hatte Messi, der zum sechsten Mal in Folge für den prestigeträchtigen Titel nominiert ist, den 40 Jahre alten Torrekord von Gerd Müller (85 Tore) gebrochen.

"Ich erwarte immer von mir, in allem besser zu werden", sagte der 25-Jährige der argentinischen Sportzeitung Olé und blieb, wie so oft, bescheiden und selbstkritisch: "Ich hatte einige schöne Momente und einige, die nicht gut waren."

Verloren hatte Messi in diesem Jahr allerdings auch - Europas Fußballer des Jahres wurde im August eben nicht zum dritten Mal in Folge der Argentinier, sondern Iniesta. Der 28-Jährige feierte im Sommer mit Spanien den Gewinn der Europameisterschaft und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Entsprechend selbstbewusst reiste der Mittelfeldstratege in die Schweiz. "Ich muss nicht um Vergebung betteln, weil ich nominiert bin", sagte er dem Radiosender Rac1: "Ich bin stolz darauf."

Deutlich leisere Töne kamen bereits im Vorfeld vom sonst so exzentrische Ronaldo, der schon mal vorsorglich den Druck von seinen Schultern genommen hat. "Natürlich würde ich gerne gewinnen", sagte der Portugiese: "Aber das Leben hört nicht auf, wenn ich es nicht werde. Das Wichtigste ist die Mannschaft - und mit ihr Titel zu gewinnen."

Deutsche Profis spielen bei dem Festakt in der Schweiz keine Rolle. In Torhüter Manuel Neuer (Bayern München) und Mesut Özil (Real Madrid) hatten aber immerhin zwei deutsche Nationalspieler auf der 23 Akteure umfassenden Vorauswahl-Liste gestanden. Immerhin sechs deutsche Profis können auf eine Berufung in die Weltauswahl hoffen.

Bei den Trainern fällt die Entscheidung zwischen Vicente del Bosque von Europameister Spanien, Pep Guardiola (ehemals FC Barcelona) und José Mourinho (Real Madrid). Auch Bundestrainer Joachim Löw, Dortmunds Meistercoach Jürgen Klopp und Jupp Heynckes von Bayern München hatten auf der Liste gestanden.

Alle Kandidaten wurden in einer Abstimmung von den Spielführern und Trainern der Männer- und Frauennationalteams sowie von internationalen Medienvertretern bestimmt.


Die Nominierungen im Überblick

Weltfußballer des Jahres:
Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona)
Andres Iniesta (Spanien/FC Barcelona)
Cristiano Ronaldo (Portugal/Real Madrid)

Weltfußballerin des Jahres:
Marta (Brasilien/Tyresö FF)
Abby Wambach (USA/vereinslos)
Alex Morgan (USA/Seattle Sounders Women)

Trainer des Jahres:
Vicente del Bosque (Spanien)
Pep Guardiola (ehemals FC Barcelona)
José Mourinho (Real Madrid)

Frauen-Trainer(in) des Jahres:
Bruno Bini (Frankreich)
Norio Sasakin (Japan)
Pia Sundhage (ehemals USA)

Puskás-Preis (Tor des Jahres):
Radamel Falcao (Kolumbien/Atlético Madrid)
Neymar (Brasilien/FC Santos)
Miroslav Stoch (Slowakei/Fenerbahce Istanbul)

Fairplay-Preis:
Guatemaltekischer Fußballverband (GFF)
Usbekischer Fußballverband (UFF)
Eskisehirspor (Türkei)

Weltauswahl (55 Nominierte):
u.a. Manuel Neuer, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Mario Gomez (alle Bayern München), Mats Hummels (Borussia Dortmund), Mesut Özil (Real Madrid), Franck Ribéry (Bayern München)

Zudem wird seit 2001 der Presidential Award einer Person oder Institution verliehen, die einen herausragenden Beitrag zum Wohle des Fußballs geleistet hat.

07.01.13
 

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weitere Infos zu Messi

Vorname:Lionel
Nachname:Messi
Nation: Argentinien
Verein:FC Barcelona
Geboren am:24.06.1987

weitere Infos zu Iniesta

Vorname:Andres
Nachname:Iniesta
Nation: Spanien
Verein:FC Barcelona
Geboren am:11.05.1984

weitere Infos zu Cristiano Ronaldo

Vorname:Cristiano Ronaldo
Nachname:Dos Santos Aveiro
Nation: Portugal
Verein:Real Madrid
Geboren am:05.02.1985

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