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Deutschland

 - 

Rumänien

 

3:1 (1:1)

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Deutschland
Rumänien
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.














DFB-Elf biegt Rückstand um

Odonkor kommt und trifft

Deutschland kam gegen Rumänien in Köln in einer abwechslungsreichen Partie dank einer Leistungssteigerung nach der Pause zu einem verdienten 3:1-Sieg. Die technisch starken Gäste überzeugten dabei im ersten Durchgang mit guter Spielanlage, mussten aber nach früher Führung kurz vor dem Wechsel den Ausgleich hinnehmen. Nach Wiederanpfiff brachte das Jokertor von Odonkor und die bessere Physis der Löw-Elf die Wende.

Lukas Podolski gegen Rumäniens Schlussmann Coman
Hier bleibt Rumäniens Keeper Coman gegen Podolski noch Sieger, später drehte der Münchner den Spieß um.
© dpaZoomansicht

Nach dem 2:0-Erfolg gegen Wales in Cardiff gönnte Bundestrainer Joachim Löw zahlreichen Akteuren eine schöpferische Pause und stellte auf insgesamt sechs Positionen um: Im Tor durfte Hildebrand für Lehmann ran, davor spielten Manuel Friedrich, Schneider, Trochowski, Helmes und Podolski für Arne Friedrich, Pander, Mertesacker, Kuranyi und Klose. Taktisch rückten Hilbert und Jansen vom Mittelfeld auf die Außenposition der Abwehrkette zurück. Bei Rumänien stand mit Marica (Stuttgart) ein aktuelle Bundesligaprofi in der Anfangsformation, Wolfsburgs Sergiu Radu kam nicht zum Einsatz. Mit Chivu, Dica und Mutu hatten die Osteuropäer drei weitere nahmhafte Akteure in ihren Reihen.

Hatte die Nationalelf in der Vergangenheit oft in der Anfangsphase getroffen, so musste sie diesmal einem frühen Rückstand hinterherlaufen: Mutu brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen, in der Mitte war Goian drei Meter vor dem Tor sträflich frei und schoss an Hildebrand vorbei zur Führung ein. Der Keeper wurde dabei von dem ebenfalls ungedeckten Dica irritiert, der den Ball passieren ließ (3.).

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Fotostrecke zum Testspiel in Köln
DFB-Team schlägt Rumänen
Roberto Hilbert "beglückwünscht" Torschütze David Odonkor
Freudentanz

Kein Ringkampf, sondern die etwas ungewöhnliche Art Roberto Hilberts, Torschütze David Odonkor zu seinem Treffer zum 2:1 zu beglückwünschen.
© dpa

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Die Gäste stellten in der Folge die ungeordnet agierenden Gastgeber zunächst vor etliche Probleme, nutzten ballsicher die Abstimmungsprobleme der Löw-Elf mit gelungenen Kombinationen - Hildebrand parierte gegen Marica (12.). Deutschland hatte jede Menge Ballverluste zu verzeichnen und kam zunächst nur durch zwei Distanzschüsse von Hitzlsperger zum Abschluss (6., 14.).

Ab der 20. Minute lief es phasenweise besser beim WM-Dritten: Jansen wuchtete den Ball knapp vorbei (20.), Helmes` Hereingabe fischte sich Keeper Coman (22.), Podolski brachte bei der besten Ausgleichschance das Leder nach einem Schweinsteiger-Freistoß zu spät unter Kontrolle und scheiterte an der glänzend reagierenden Nummer eins der Osteuropäer (26.). Zwischenzeitlich freilich war Manuel Friedrich Retter in höchster Not, als er vor Marica, der frei vor Hildebrand den Schlussmann bereits umspielt hatte, gerade noch zur Ecke grätschen konnte (23.).

Nach einer knappen halben Stunde mehrten sich wieder die Abspielfehler bei der Nationalelf. Marins (28.) und Dicas (36.) Möglichkeiten zeugten dabei allerdings weniger von der Angriffskunst der Gäste, sondern vielmehr von Unaufmerksamkeit der deutschen Defensive. Der Ausgleich kurz vor der Pause kam so in dieser Phase überraschend: Jansens Hereingabe von links segelte innen an allen vorbei. Schweinsteiger holte sich auf der rechten Außenbahn den Ball und flankte erneut, Kapitän Schneider war in der Mitte frei und köpfte aus sechs Metern ins rechte Eck ein (42.).

Gleich dreimal wechselte Bundestrainer Joachim Löw zur Pause aus: Arne Friedrich, Castro und Rolfes kamen für Metzelder, Jansen und Hitzlsperger. Und der Start nach Wiederanpfiff war vielversprechend: Schneiders Initiative brachte Helmes (48.) und vor allem Podolski in Schussposition: Der Münchner verlor wie schon im ersten Abschnitt frei vor Coman das Duell gegen den Keeper (49.).

Danach spielte sich das Geschehen vor allem zwischen den beiden Strafräumen ab, Torszenen blieben bis zur 65. Minute Mangelware. Hildebrands Faustparade gegen Mutu und ein katastrophaler Fehlpass der Osteuropäer (Goian) ermöglichten der Nationalelf die Führung: Odonkor schnappte sich die Kugel an der Mittelllinie, spurtete gen Strafraum und schoss aus halbrechter Position aus 15 Metern ins rechte untere Eck. Coman ließ den Ball unter den Händen durchrutschen (65.).

Nun lief es: Helmes hatte drei Möglichkeiten zur Vorentscheidung (68., 70., 73.), wobei sich Podolski dabei als Vorbereiter hervortat. Der Münchner taute im zweiten Abspiel richtig auf, und sein Engagement wurde belohnt: Hilbert behauptete sich halbrechts gegen drei Rumänen und passte quer zu Podolski, der aus 18 Metern den Hammer auspackte und den Ball unter die Latte jagte - ein in jeder Beziehung gelungener Abschluss (82.).

12.09.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Deutschland
Aufstellung:
Hildebrand (3) - 
Hilbert (4) , 
Metzelder (4)   
Jansen (3,5)   
Hitzlsperger (3)   
B. Schneider (3)       
Trochowski (5)   
Helmes (3,5) , 
Podolski (2,5)       

Einwechslungen:
46. A. Friedrich (2,5) für Metzelder
46. Castro (2,5) für Jansen
46. Rolfes (3) für Hitzlsperger
60. Odonkor (2,5)     für B. Schneider

Trainer:
Löw
Rumänien
Aufstellung:
Coman (5) - 
Marin (4) , 
Tamas (3) , 
Goian (3)       
Rat (4,5)   
Chivu   
Codrea (4)   
Nicolita (3)   
Dica (4)   
Mutu (3) - 
Marica (5)   

Einwechslungen:
23. O. Petre (4) für Chivu
63. Munteanu für Codrea
71. M. Constantin für Goian
73. Bucur für Marica
75. Radu für Rat
87. Ad. Cristea für Dica

Trainer:
Piturca

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Goian (3., Rechtsschuss, Mutu)
1:1
B. Schneider (42., Kopfball, Schweinsteiger)
2:1
Odonkor (65., Rechtsschuss)
3:1
Podolski (82., Linksschuss, Hilbert)
Gelbe Karten
Deutschland:
Trochowski
(1. Gelbe Karte)
,
Podolski
(1.)
Rumänien:
Nicolita
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
12.09.2007 20:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion
Zuschauer:
44500
Spielnote:  2,5
nach schwierigem Aufgalopp ein Freundschaftsspiel mit viel Tempo und vielen Torszenen und einer deutlichen Steigerung der deutschen Elf nach der Pause.
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Nicola Rizzoli (Italien)   Note 2,5
hatte das schnelle Spiel jederzeit im Griff, lag auch bei kniffligen Szenen (Führungstor der Rumänen und Hildebrands Zweikampf gegen Marica, 22.) richtig.
Spieler des Spiels:
Lukas Podolski
Kämpfte sich bravourös ins Spiel, ließ sich von zwei vergebenen Chancen nicht entmutigen. Belohnte sich mit dem Treffer zum 3:1 für seinen unermüdlichen Einsatz.
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