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Werder Bremen

Werder Bremen

2
:
2

Halbzeitstand
0:1
SC Heerenveen

SC Heerenveen


WERDER BREMEN
SC HEERENVEEN
15.
30.
45.

60.
75.
90.



Werder Bremen spielt nur 2:2

Später Ausgleich ärgert Kohfeldt

Max Kruse trifft per Elfmeter und Aron Johannsson überzeugt nach seiner Einwechslung. Dennoch muss Werder Bremen sich nach einem Treffer in der letzten Sekunde gegen den SC Heerenveen mit einem Unentschieden (2:2) begnügen.

Bremens Junuzovic
Sieg gegen Heerenveen knapp verpasst: Werder Bremen und Kapitän Junuzovic (li.).
© imagoZoomansicht

Beim ersten von zwei Testspielen (am Montag testen die Bremer noch gegen den Regionalligisten BSV Rehden) kam Werder beim Vergleich mit dem SC Heerenveen im ostfriesischen Aurich nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Wie bei der Niederlage in Frankfurt setzte Interiminstrainer Florian Kohfeldt auf eine 4-3-3-Formation, bei der Maxi Eggestein vor der Abwehr den Part von Thomas Delaney übernahm und vor allem die steten Positionswechsel zwischen Zlatko Junuzovic und Fin Bartels (Kohfeldt: "Das hat mir gut gefallen. Zladdi und Fin sind zwei Spieler, die sehr gut wissen, wo die Zwischenräume sind und wann sie in die Tiefe gehen müssen. Das macht uns nicht so ausrechenbar.") auf der rechten Außenbahn die Niederländer vor einige Probleme stellte.

Die druckvolle Anfangsphase konnten die Bremer allerdings nicht nutzen, um sich qualitativ hochwertige Chancen zu erarbeiten. Einzig und allein eine Kombination über Junuzovic und Bartels sorgte in der 17. Minute für Gefahr, doch der im Sturmzentrum bediente Max Kruse traf beim Abschluss den Ball nur mit der Außenseite. Wie in Frankfurt setzte es stattdessen die kalte Dusche für die Hanseaten, als Pelle van Amersfoort in der 23. Minute den Ball aus 20 Metern mustergültig an Jaroslav Drobny vorbei zur Führung für den Tabellenzehnten der niederländischen Eredivisie in den Giebel schlenzte. Zwei Minuten später hätte Henk Veerman das Ergebnis direkt auf 0:2 stellen können, der großgewachsene Mittelstürmer zielte allerdings knapp an Drobnys Kasten vorbei. Der Tscheche im Bremer Kasten entschärfte wenig später noch einen Kopfball von van Amersfoort (31.), sodass die Bremer, die fortwährend die Kontrolle über das Spiel verloren, mit dem 0:1 zur Halbzeit durchaus gut bedient waren. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft war auch Kohfeldt in dieser Phase nicht zufrieden: "Da hatten wir nicht, wie in Frankfurt, die Sicherheit und die Stabilität nach dem Gegentor."

Johannssons Einwechslung sorgt für die Wende

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Dank einer deutlich druckvolleren Gangart änderte sich das Bild im zweiten Durchgang jedoch wieder. Zwar kam Heerenveen in der 55. Minute zu einer weiteren hochkarätigen Chance, als Nemanja Mihajlovic frei vor Drobny scheiterte und Veenman den Ball im Nachschuss an den Querbalken setzte, doch hätte der eingewechselte und vollends überzeugend auftretende Aron Johannsson im Gegenzug postwendend fast für den Ausgleich gesorgt. Der im zweiten Durchgang auf die linke Seite gewechselte Junuzovic bediente den US-Amerikaner mustergültig, doch setzte dieser seinen Lupfer über Torwart Warner Hahn knapp neben das Gehäuse. Am Bremer Ausgleich in der 69. Minute waren Junuzovic und Johannsson dennoch beteiligt: Nach einem Freistoß des Werder-Kapitäns aus dem Halbfeld scheiterte der Stürmer zwar noch am Pfosten, Lamine Sané schob den Ball anschließend aber problemlos über die Linie.

Nachdem erneut Johannsson Werder fast in Führung gebracht hätte, aus fünf Metern allerdings an Hahn scheiterte, traf nach einem Foul am eingewechselten Zhang per Elfmeter Max Kruse zum 2:1 für Werder. Über die Zeit bringen konnte der aktuell Tabellensiebzehnte der Bundesliga die Führung allerdings nicht: Nach einem Getümmel im Bremer Strafraum knallte Jordy Brujin mit dem Schlusspfiff aus 13 Metern den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Mit der Leistung seiner Mannschaft war Kohlfeldt unter dem Strich zwar weitestgehend zufrieden, mit dem Ausgleich in der letzten Sekunde haderte er allerdings sichtlich: "Es war ein Spiel mit verschiedenen Phasen. Die beiden Gegentore dürfen in der Form nicht fallen, doch ich nehme auch viele positive Erkenntnisse aus diesem Spiel mit. Der Ausgleich in der letzten Sekunde ärgert mich jedoch umso mehr. Wir wollen Spiele gewinnen, diese Mentalität muss rein. Da müssen wir mit allem, was wir haben, auch in der letzten Minute den Vorsprung verteidigen. Egal, ob wir hier in Aurich oder am kommenden Sonntag im Weserstadion gegen Hannover spielen."


Statistik zum Spiel

Aufstellung Werder: Drobny - Bauer (Gebre Selassie), Sané, Caldirola, Jacobsen - M. Eggestein (72. Zhang) - Junuzovic (81 Schmidt), Gondorf (72. Käuper) - Bartels (46. Hajrovic), Kruse, Belfodil (46. Johannsson)
Tore: 0:1 van Ammersfoort (23.), 1:1 Sané (69.), 2:1 Kruse (74.), 2:2 Brujin (90.+1)

Karsten Lübben

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
SC Heerenveen
Aufstellung:
Hahn
Naess
Hoegh
Vlap
van Amersfoort    

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
1:1
L. Sane (69.)
2:1
M. Kruse (74., Elfmeter)
2:2
J. Bruijin (90.)

Spielinfo

Anstoß:
09.11.2017 17:00 Uhr

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