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FC Barcelona

FC Barcelona

0
:
1

nach Verlängerung
0:0 (0:0)
Real Madrid

Real Madrid


FC BARCELONA
REAL MADRID
15.
30.
45.


60.
75.
90.




105.


120.




Real sichert sich den 18. Titel in der Copa del Rey

Ronaldo köpft die Königlichen zum Königspokal

José Mourinho und Real Madrid dürfen den ersten Titel der Saison für sich verbuchen. Im Estadio Mestalla von Valencia hatten die Königlichen in der ersten Hälfte die besseren Chancen, nach der Pause drehten allerdings die Katalanen in einem verbissenen und teilweise ruppig geführten Pokalfinale auf, ohne jedoch zum Erfolg zu kommen. Zum Matchwinner avancierte in der Verlängerung Cristiano Ronaldo, dessen Kopfballtreffer der Guardiola-Elf den Zahn zog.

Cristiano Ronaldo beim Jubel
Matchwinner im Mestalla: Cristiano Ronaldo ließ den Real-Anhang und seine Kollegen jubeln.
© Getty ImagesZoomansicht

Wie erwartet in der Startelf stand im Gegensatz zum 1:1 am Wochenende im Bernabeu Mesut Özil, der eine besonders offensive Rolle einnahm. Für ihn musste Benzema weichen. Zudem vertrat Arbeloa den gesperrten Raul Albiol. Zwei Änderungen auch bei Barca: Im Tor stand wie im Pokal gewohnt Pinto für Victor Valdes. Der angeschlagene Kapitän Puyol saß nur auf der Bank, für ihn durfte Mascherano ran.

Was die Zuschauer im Estadio Mestalla zu Valencia in der ersten Hälfte zu Gesicht bekamen, hatte mit Fußball nur sporadisch etwas zu tun. Überharte geführte Zweikämpfe, Rudelbildungen, ununterbrochene Diskussionen - Referee Mallenco war vor der aufgepeitschten Kulisse wahrlich nicht zu beneiden. Für spielerische Momente sorgte immer wieder Mesut Özil. Ein klasse Heberpass des deutschen Nationalspielers zu Cristiano Ronaldo sorgte für die erste Großchance, der Portugiese machte aus halbrechter Position und kurzer Distanz jedoch zu wenig aus der Situation, die Barça-Abwehr konnte mit vereinten Kräften klären (12.).

Der katalanische Motor kam indes nur sehr selten auf Touren, die zahlreichen Unterbrechungen durch Fouls und die aufkommende Unruhe schien die Guardiola-Elf zu hemmen. In der 28. Minute gerieten Villa und Arbeloa nach einem Zweikampf aneinander. Beide Akteure schrien am Boden liegend aufeinander ein, Arbeloa schlug mit dem Ellenbogen aus und trat Villa schließlich auf die Wade. Referee Mallenco ließ dies alles ungesühnt, fuhr mit seiner großzügigen Linie weiter fort.

Nur einen schienen die Scharmützel überhaupt nicht zu interessieren: Mesut Özil. Ein weiterer Heberpass des Ex-Schalkers brachte Ronaldo ins Spiel, der aber mit der Fußspitze nicht mehr kontrolliert abschließen konnte (31.). Auch nach Özils gut getimten Pass von der Mittellinie scheiterte "CR7" aus elf Metern mit einem Flachschuss am aufmerksamen Pinto (36.). Kurz vor der Pause dann die beste Chance der Partie, und auch die hatten die deutlich gefährlicheren Madrilenen. Ausgangspunkt: natürlich Özil. Nach seiner Flanke von rechts wuchtete Pepe das Leder in der 44. Minute an den Pfosten, Alves sah im Luftduell alt aus.

Barça dreht nach der Pause auf - Casillas glänzend

Die Katalanen kamen wie verwandelt aus der Kabine. Nun klappte das gefürchtete Kurzpassspiel der Guardiola-Elf, die entkräftet wirkenden Madrilenen waren ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. Abgesehen von einem Distanzschuss von Pedro (51., ans Außennetz) sprang aber zunächst keine gute Chance heraus. Das änderte sich 20 Minuten vor Schluss, unmittelbar nachdem der in der zweiten Hälfte wirkungslose Özil für Adebayor ausgewechselt wurde. Pedro traf nach herrlichem Zuspiel von Messi zwar ins Tor, stand aber knapp im Abseits.

Den Rest musste Casillas erledigen. Der spanische Nationaltorhüter hielt gegen Messi und Pedro zweimal hintereinander glänzend (75.), auch Iniesta scheiterte an seinem Kollegen aus der Seleccion (81.). Beinahe hätte di Maria in der 90. Minute den Spielverlauf der zweiten Hälfte auf den Kopf gestellt - Pinto rettete die Blaugrana mit einer Glanzparade in die Verlängerung.

"CR7" avanciert zum Matchwinner

Und auch da blieb Barça zunächst tonangebend, Real blieb aber über Konter brandgefährlich. Der enteilte Ronaldo verfehlte das lange Eck aus 16 Metern nach einem starken Pass von Xabi Alonso nur um Zentimeter (99.). In der 103. Minute machte es "CR7" besser: Bei seinem Kopfball nach Flanke von di Maria war Pinto chancenlos. 1:0 für Real - und der Genickbruch für Barça! Der spielstärkere, aber abschlussschwächere Rekordpokalsieger kam während der gesamten restlichen Spielzeit nicht mehr gefährlich vor das Gehäuse, nach dem Schlusspfiff versank das Mestalla in blütenweißem Jubel.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Barcelona
Aufstellung:
Pinto
Piqué
Adriano    
Xavi    
Busquets    
Pedro    
Messi    
Villa    

Einwechslungen:
106. Afellay für Villa
108. Keita für Busquets

Trainer:
Guardiola
Real Madrid
Aufstellung:
Casillas    
Ricardo Carvalho    
Khedira    
Pepe    
Xabi Alonso    
di Maria    
Cristiano Ronaldo    
Özil    

Einwechslungen:
70. Adebayor     für Özil
104. Granero für Khedira
120. Garay für Ricardo Carvalho

Trainer:
Mourinho

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Cristiano Ronaldo (103., Kopfball, di Maria)
Gelb-Rote Karten
Barcelona:
-
Real Madrid:
di Maria
(120. + 1)

Gelbe Karten
Barcelona:
Pedro
(1. Gelbe Karte)
,
Messi
(1.)
,
Adriano
(2.)
Real Madrid:
Pepe
(3. Gelbe Karte)
,
Xabi Alonso
(3.)
,
Adebayor
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
20.04.2011 21:30 Uhr
Stadion:
Mestalla, Valencia
Zuschauer:
55000 (ausverkauft)
Schiedsrichter:

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