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02.05.2013, 23:01

Europa League, Halbfinal-Rückspiele

Chelsea und Benfica treffen sich in Amsterdam

Der FC Chelsea ist auf dem besten Wege, kurzzeitig Titelträger sowohl in der Champions League als auch in der Europa League zu sein. Die Blues sicherten sich das Finalticket mit einem Zwischenspurt gegen einen engagierten FC Basel, der zumindest kurz Spannung in das Rückspiel an der Stamford Bridge bringen konnte. In Amsterdam trifft Chelsea nun auf Benfica, das Fenerbahce in einem teilweise spektakulären Sturmlauf das Nachsehen gab.

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Chelseas Zwischenspurt sorgt für klare Verhältnisse

Der Blues-Kapitän als Chef im Ring: Frank Lampard blockt Gaston Sauro ab.
Der Blues-Kapitän als Chef im Ring: Frank Lampard blockt Gaston Sauro ab.
© Getty Images Zoomansicht

Mit dem komfortablen Polster eines 2:1-Auswärtssieges aus dem Hinspiel ging Chelsea in die Partie gegen Basel. Den ersten Warnschuss an der Stamford Bridge gab jedoch Marco Streller ab, der gleich in der Anfangsminute knapp verzog. Doch der FC Chelsea, bei dem neben dem gelbgesperrten Cole auch Terry gegenüber dem Hinspiel in der Anfangsformation fehlte, übernahm das Kommando und kontrollierte die Partie weitgehend, nutzte seine sehr guten Möglichkeiten durch Lampard (9.), Torres (18.) und Ramires (30.) aber nicht. Die Benitez-Elf hatte das Spiel eigentlich gut im Griff, war in der Defensive allerdings teilweise zu sorglos. Leidenschaftlich kämpften die Schweizer um ihre Chance und wurden in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs belohnt, als Salah seine zweite gute Möglichkeit nutzte und vor dem Kabinengang für Spannung sorgte.

Die war aber schnell nach Wiederbeginn wieder dahin, bis zur 52. Minute drehte Chelsea das Spiel. Zunächst drückte Torres den Ball nach einem Lampard-Schuss über die Linie, kurz danach nahm Moses einen Torres-Schuss auf und verwandelte zum 2:1. Als David Luiz dann aus der Distanz genau Maß nahm und für das 3:1 sorgte, war Basel geschlagen (59.). Die Benitez-Elf verwaltete den Vorsprung im Anschluss und brachte das Ergebnis sicher über die Zeit.

Cardozo schickt Benfica ins Finale

Für Benfica Lissabon galt es im heimischen Estadio da Luz, einen 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Und die Portugiesen gingen dieses Unternehmen gegen Fenerbahce mit großem Engagement und ebenso hohem Tempo an. Die Türken wurden sofort am eigenen Sechzehner eingeschnürt, Gaitan sorgte mit seinem Treffer (9.) dafür, dass dieser Druck sich auch im Ergebnis niederschlug. Erst nach dem Gegentor kam Fener ins Spiel - und durch Kuijt schnell zum Ausgleich (23.). Dabei profitierte das Team von Trainer Aykut Kocaman von einem Elfmeterpfiff des französischen Schiedsrichters Stephane Lannoy, der einen Ball-Hand-Kontakt von Garay ahndete, eine vorherige Abseitsstellung von Sow aber übersehen hatte. Nach dem Ausgleich drehte Benfica wieder auf und erzielte durch Torjäger Cardozo die erneute Führung (35.).

Oscar Cardozo
Seine zwei Tore führten Benfica nach Amsterdam: Oscar Cardozo.
© Getty Images

Lissabon startete auch in den zweiten Durchgang druckvoll, in der 58. Minute übertrieb Salvio aber das Engagement. Beim Versuch, eine Flanke volley abzunehmen, traf er Gökhan Gönül mit dem Fuß voll im Gesicht. Der Rechtsverteidiger war zeitweise bewusstlos, musste lange behandelt und schließlich vom Platz gefahren werden. Als es schließlich weiterging, war einer hellwach: Cardozo tauchte völlig frei vor Fener-Keeper Demirel auf und brachte Benfica mit dem 3:1 auf Finalkurs. Die Gäste warfen in der Schlussphase alles nach vorne, konnte dem Spiel aber keine Wende mehr geben.

Am 15. Mai treffen sich Chelsea und Benfica nun in Amsterdam zum Finale. Erst zehn Tage später wird in Wembley der Champions-League-Nachfolger der Blues im Finale der Königsklasse ermittelt.

Bilder aus London und Lissabon
Chelsea und Benfica im Gleichschritt ins Finale
Fans des FC Chelsea
Sehnsucht?

Diese Fans des FC Chelsea wünschten dem noch amtierenden Champions-League-Sieger nicht nur den Finaleinzug, sondern offenbar auch einen neuen - bzw. alten - Trainer.
© picture alliance

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02.05.13
 

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