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26.04.2017, 21:48

Zukunft des Ex-Nationalspielers in Piräus auch vom Trainerverbleib abhängig

Marin und Olympiakos: Nach Meisterschaft das Pokalaus

Lang ist es her, da galt Marko Marin als der nächste große helle Stern am Firmament des deutschen Fußballs. Nach einer unübersichtlichen Odyssee durch halb Europa schien dieser zwischenzeitlich bereits verglüht. Nun strahlt er wieder - zumindest ein wenig: Marko Marin ist mit Olympiakos Piräus Meister geworden, schied am Mittwochabend aber im Pokalhalbfinale aus. Ob die Zukunft des 28-Jährigen in der größten griechischen Hafenstadt liegt, steht noch in den Sternen.

Marko Marin
Hadert mit dem Pokalaus: Marko Marin und Olympiakos Piräus schieden gegen AEK Athen aus.
© picture allianceZoomansicht

Bis 2019 läuft der Vertrag des Ex-Nationalspielers (16 Länderspiele/ein Tor) noch bei Olympiakos. Ob Piräus weiter mit ihm plant, hängt auch vom Verbleib seines Trainers Takis Lemonis ab: Unter ihm fand Piräus zurück in die Spur und der ehemalige Bundesligaspieler (124 Spiele für Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen) seinen Platz in der Startelf. In den vergangenen fünf Ligaspielen gelangen Marin drei Treffer - darunter das erste von insgesamt fünf Toren am Sonntag gegen PAS Ioannina.

Mit dem 5:0 am vorletzten Spieltag baute Olympiakos seinen Vorsprung gegenüber Verfolger PAOK Saloniki auf sechs Punkte aus. Endgültig besiegelt wurde die siebte Meisterschaft in Serie aber erst am Dienstag, als der griechische Verband die Fan-Ausschreitungen im Halbfinalhinspiel des griechischen Pokals gegen AEK Athen zwar mit 150.000 Euro Geldstrafe und vier Spielen vor leeren Rängen, nicht aber mit einem Punktabzug sanktionierte.

19. Meistertitel seit 1997 für Piräus

Während Marin, der im August des Vorjahres vom FC Chelsea kam, also seinen ersten griechischen Meistertitel feiern darf, ist es für die Anhänger des Abo-Champions bereits das 44. Mal. Allein seit 1997 holte der Klub in 21 Jahren 19-mal den Titel. Nur 2004 und 2010 durchbrach Panathinaikos Athen die Serie. Anders als in den Jahren zuvor hatte Piräus den Gewinn der Meisterschaft diesmal aber weniger seiner eigenen Stärke, sondern mehr den Schwächephasen der Konkurrenz zu verdanken. Auch Olympiakos erlebte eine solche, berappelte sich nach dem Aus im Achtelfinale der Europa League gegen Besiktas Istanbul (1:1, 1:4) Mitte März aber wieder. Dank des Endspurts stehen Marin und Co. somit bereits einen Spieltag vor Schluss als Meister fest.

1:0 im Halbfinalrückspiel gegen AEK Athen reicht nicht

Weniger erfreulich verlief hingegen das Pokalhalbfinale für die Elf von Lemonis. Der 57-Jährige, der nach Marko Silva, Viktor Sanchez und Paulo Bento bereits der vierte (!) Trainer binnen eines Jahres in Piräus ist, musste am Mittwochabend von der Seitenlinie mit ansehen, wie sein Team nach der 1:2-Hinspielniederlage gegen AEK Athen das Rückspiel durch einen Treffer von Alaixys Romao (82.) zwar mit 1:0 gewann, wegen der Auswärtstorregel aber dennoch ausschied. Wie beim 5:0 gegen Ioannina stand Marin in der Startelf, musste in der 87. Minute aber für den Ex-Hoffenheimer Tarik Elyounoussi weichen.

fi

 

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Super League - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Olympiakos Piräus55:1664
 
2PAOK Saloniki47:1858
 
3Panathinaikos Athen43:1954
 
4AEK Athen53:2252
 
5Panionios Athen34:2052
 
6AO Xanthi31:2545
 
7AO Platanias Chanion33:3442
 
8Atromitos Athen25:3736
 
9PAS Ioannina29:3635
 
10AO Kassiopis Kerkyra21:3832
 
11Panetolikos Agrinio29:3831
 
12Iraklis Saloniki26:3728
 
13AE Larisa23:4028
 
14Asteras Tripolis32:4727
 
15APO Levadiakos24:4823
 
16AE Veria23:5322

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