| Vorname: | Robin |
| Nachname: | van Persie |
| Nation: | Niederlande |
| Verein: | Manchester United |
| Geboren am: | 06.08.1983 |
Erst in der 68. Minute schickte Ferguson seinen 29-Millionen-Euro-Neuzugang van Persie aufs Feld. Zu spät? Zu diesem Zeitpunkt lag Everton bereits mit 1:0 vorn. Die Toffees hatten schon vor dem Wechsel zahlreiche Chancen, Keeper David de Gea verhinderte mit zahlreichen Paraden einen früheren Rückstand. Mit Rio Ferdinand, Chris Smalling, Phil Jones und Jonny Evans fehlten gleich vier Abwehrspieler bei den Gästen. Marouane Fellaini erzielte nach einer Ecke in der 57. Minute schließlich den Treffer des Tages. In der ersten Halbzeit hatte Fellaini bereits den Pfosten getroffen.
Warum saß van Persie eigentlich so lange auf der Bank? Ferguson hatte erklärt, er wolle den ehemaligen Stürmer von Arsenal langsam integrieren: "Er ist ein großartiger Spieler. Die Versuchung, ihn immer spielen zu lassen, ist groß. Aber es ist sinnvoller, ihn zu Beginn auf die Bank zu setzen." Außerdem fehle van Persie die Spielpraxis. Als er endlich sein Debüt für den englischen Vizemeister feiern durfte, konnte er der Partie keine Wende mehr geben.
„United hat einige gute Spieler verpflichtet. Der japanische Spieler sieht aus wie einer.“Everton-Coach David Moyes
"Wir haben zu wenig Zug zum Tor gehabt", kritisierte Ferguson. "Wir haben zu viel um Robin herumgespielt. Wir wissen um seine Stärke in Eins-gegen-Eins-Duellen mit den Verteidigern, aber wir haben ihn nicht gut eingesetzt", schimpfte der Schotte nach der Pleite. Im Übrigen sei sein Team ja auch nicht schlechter gewesen. Man sei ganz im Gegenteil das bessere Team und hätte an einem anderen Tag auch gewonnen. An diesem Montag aber eben nicht.
"Fellaini ist ein langer, schlaksiger Typ. Sie haben die ganze Zeit den Ball auf ihn gespielt, mehr nicht. Daraus ist ihr Tor entstanden, also diese Spielweise gerechtfertigt. Aber wir sind die bessere Mannschaft", sagte Ferguson trotzig. Auch über den Unparteiischen Andre Marriner regte sich Ferguson auf - wieder einmal. "Die Zuschauer beeinflussen die ganze Zeit den Schiedsrichter", sagte der 70-Jährige, der nach einem vermeintlichen Schubser gegen Danny Welbeck Elfmeter gefordert hatte.

Doch es gab auch eine positive Erscheinung. Denn anders als van Persie spielte Kagawa, für den Manchester im Sommer 16 Millionen Euro an den deutschen Meister Borussia Dortmund überwiesen hatte, von Beginn an und wusste durchaus zu gefallen. Der Japaner erhielt nach Keeper de Gea die besten Noten in der Presse und bekam auch das Lob von Everton-Coach David Moyes: "United hat einige gute Spieler verpflichtet. Der japanische Spieler sieht aus wie einer."