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08.06.2012, 17:05

England: Defoe kehrt am Sonntag zurück

Entwarnung bei Terry und Cole

Aufatmen bei der englischen Nationalmannschaft: Die Beschwerden von John Terry und Ashley Cole, die am Freitag beide nicht am Training der Three Lions teilnehmen konnten, sollen nicht so gravierend sein. Dies teilte der englische Verband am Nachmittag mit. Zudem kann Nationalcoach am Montagabend gegen Frankreich (18 Uhr) wieder mit Jermain Defoe planen.

John Terry und Ashley Cole
Pause: Die englischen Nationalspieler John Terry und Ashley Cole brachen am Freitag früh das Training ab.
© imagoZoomansicht

Die beiden Champions-League-Sieger Terry und Cole brachen am Vormittag bereits nach wenigen Einheiten das Training ab. Stattdessen absolvierten die beiden Chelsea-Akteure ein spezielles Programm im Kraftraum. Terry litt zuletzt unter Achillessehnenproblemen, Cole hatte sich eine Magenverstimmung zugezogen.

Doch am Nachmitttag beruhigte ein FA-Sprecher die englischen Fans, die nach dem Aus der Stammspieler Frank Lampard, Gareth Barry und Gary Cahill um weitere wichtige Spieler bangten. "Alle sind gesund. Es gibt keine Verletzungen und überhaupt keine Probleme", sagte der Sprecher nach der öffentlichen Einheit vor rund 3000 Fans in Krakau.

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Und Nationalcoach Hodgson kann in der Partie gegen Frankreich am Montagabend (18 Uhr, LIVE! bei kicker online) auch auf einen weiteren Spieler zählen. Denn Jermain Defoe wird noch im Laufe des Samstag zurückerwartet. Einen Tag später machen sich die Engländer auf den Weg Richtung Donezk. Der Tottenham-Angreifer Defoe war am Donnerstagmorgen in seine Heimat zurückgekehrt, da sein Vater verstorben war. Sein Ausfall gegen die Bleus galt als sicher, nun soll er zumindest als Reservespieler zur Verfügung stehen.

Rooney tritt Skeptiker entgegen

Ob mit oder ohne Defoe, gegen die Franzosen gelten die Engländer als Außenseiter. Das Fehlen von Cahill (doppelter Kieferbruch), Lampard (Oberschenkelverletzung) und Barry (Leistenverletzung) sowie das Fehlen des rotgesperrten Wayne Rooney ließen die Erwartungen der Fans sinken.

Doch die Profis selbst sind weiterhin optimistisch: "Es ist die große Chance für die Jungs, rauszugehen und den Leuten zu beweisen, dass sie falsch liegen", sagte Liverpools Stewart Downing an die Skeptiker daheim gerichtet. "Wir erwarten wirklich Großes von uns selbst. Wenn es Leute gibt, die das nicht erwarten, ist es deren Problem", fügte Rooney hinzu.

Auch Hodgson selbst zeigt keine Spur von Nervosität. Der 64-Jährige schreibt geduldig Autogramme, spricht ruhig mit den Spielern und: lächelt. Damit versucht er Sicherheit zu geben. "Er strahlt eine große Ruhe aus", bestätigt Keeper Joe Hart.

In der Gruppe D treffen die Engländer neben Frankreich noch auf Schweden (15. Juni) sowie auf die Ukraine (19. Juni). Anpfiff ist jeweils um 20.45.

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08.06.12
 

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