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19.03.2019, 09:39

Ein Ausrichter gesucht

WM 2023: Neun Nationalverbände zeigen Interesse

Ab Anfang Juni steht die achte Weltmeisterschaft der Frauen auf dem Programm, in Frankreich kämpfen 24 Nationen um den begehrten Pokal. Das Turnier ist noch nicht gespielt, da wirft die WM 2023 schon ihre Schatten voraus. Neun Verbände bewerben sich um die Ausrichtung der Titelkämpfe. Auch für die WM 2027 gibt es schon Bewerber.

WM-Pokal der Frauen
Wo wird der WM-Pokal der Frauen 2023 vergeben?
© imagoZoomansicht

85 Tage vor dem Startschuss in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) wird ein Ausrichter für das Turnier vier Jahre später gesucht. Neun Nationen bemühen sich um die WM 2023. So wollen die Fußball-Verbände von Argentinien, Australien, Bolivien, Brasilien, Japan, Kolumbien, Neuseeland und Südafrika die Veranstaltung an Land ziehen, eine Besonderheit stellt die Bewerbung Südkorea dar, das zusammen mit Nordkorea die Ausrichtung übernehmen will. Bis Freitag konnten die Bewerbungen offiziell beim Weltverband FIFA hinterlegt werden. Die Entscheidung über das WM-Gastgeberland 2023 fällt erst im kommenden Jahr.

Australien hatte sich schon mehrmals vergeblich um eine Frauen-WM beworben. Die australische Regierung will als Startfinanzierung umgerechnet knapp 900.000 Euro zur Verfügung stellen. Mit weiteren 3,5 Millionen Euro will sich das Land bei einer erfolgreichen Bewerbung beteiligen. Erstmals könnte das Turnier auf den Kontinenten Südamerika oder Afrika stattfinden. Frauen-Weltmeister Japan (2011) erhofft sich Rückenwind durch Olympia 2020 in Tokio.

Sechs-Länder-WM 2027?

Sogar Kandidaten für eine Bewerbung um die WM 2027 gibt es schon. Die sechs Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden und Färöer loten in einer Arbeitsgruppe aus, ob sie gemeinsam ins Rennen um die WM in acht Jahren gehen. "Ein solches Projekt würde die nordische Zusammenarbeit stärken und eine Quelle für neue Kompetenz und Inspiration in dieser Region werden", sagte Göran Havik, Projektmanager für internationale Veranstaltungen des Schwedischen Fußball-Verbands (SFF). Eine WM in sechs Ländern wäre ein Novum.

nik/bru/dpa

 
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