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10.12.2018, 20:48

Erst fünf Gegentore für den Spitzenreiter

Beenden die Wölfinnen das Halbjahr ohne Niederlage?

Der VfL Wolfsburg steht kurz davor, ein überragendes Fußball-Halbjahr ohne Niederlage zu beenden. Vor dem letzten Auftritt am Sonntag (16. Dezember) zuhause gegen die SGS Essen merkt man dem VfL aber zumindest ein wenig die Dreifachbelastung an.

Es läuft: Die Wölfinnen jubelten auch in Frankfurt.
Es läuft: Die Wölfinnen jubelten auch in Frankfurt.
© imagoZoomansicht

Es waren am Ende echte Luxusprobleme, die Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch bei der Pressekonferenz nach dem 6:2-Sieg beim 1. FFC Frankfurt ansprach: "Wir haben in vielen Situationen zu sorglos agiert, vor allem in der Defensive. Wir haben die Zweikampfstärke vermissen lassen und uns einige Abspielfehler geleistet. Insgesamt gab es Licht und Schatten. In einigen Phasen haben wir zu viele einfache Fehler gemacht." Tatsächlich wirkte die Wolfsburger Abwehr in Frankfurt nicht ganz so souverän wie gewohnt, was sich prompt in zwei Gegentoren niederschlug - das erste Spiel des VfL überhaupt in dieser Saison, in dem ein Gegner doppelt traf. Zusammen mit dem 1:1 gegen Turbine Potsdam - dem einzigen Unentschieden, das dem VfL die perfekte Hinrunde nach zuvor zehn Siegen verdarb - kassierte die Mannschaft von Lerch fast 50 Prozent ihrer Gegentore in den letzten beiden Spielen (5 Gegentreffer insgesamt).

Für Torhüterin Almuth Schult aber kein Grund zu hadern: "Es war eher unglaublich, dass wir bislang so wenige Tore kassiert haben. Wir hatten einfach immer das nötige Glück und haben immer nochmal einen Fuß dazwischen bekommen. Aber es ist doch auch schön, dass jede Mannschaft ihre Chancen bekommt." Bei den beiden Gegentoren in Frankfurt hatte der VfL zudem tatkräftige Schützenhilfe geleistet: Jubilarin Babett Peter (250. Bundesligaspiel) fälschte einen Schuss von Tanja Pawollek unhaltbar ins Tor ab und die nach langer Verletzungspause erstmals wieder auflaufende Lena Goeßling verlor den Ball in Strafraumnähe an Laura Feiersinger, die alleine vor dem Tor abgezockt einschob.

Die deutsche Nationaltorhüterin war bei beiden Treffern machtlos. "Die Gegentore waren natürlich unglücklich für mich. Schade", grinste Schult nach dem Spiel dennoch wohl wissend, das ein paar Gegentore mehr die überragende Wolfsburger Leistung im bisherigen Saisonverlauf kaum schmälern können. "Wir sind sehr zufrieden mit der Saison bislang, haben jetzt 34 Punkte. Wenn uns das vor der Saison einer gesagt hätte, hätten wir das sofort genommen. Auch unser Torverhältnis ist sehr gut. Das ist eine gute Ausgangslage, die wir gern mitnehmen", fügte Schult zufrieden an. Die Wolfsburger Luxusprobleme kann man unter diesen Umständen sicher gut verkraften.

Susanne Müller

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Vorname:Stephan
Nachname:Lerch
Nation: Deutschland


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