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01.09.2018, 11:50

Die Weltfußballerin von 2014 im kicker-Interview

Kessler: "Die Hausaufgaben wurden gemacht"

Auch Nadine Kessler blickt mit Spannung auf das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft am heutigen Samstag auf Island (16.55 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

Sie glaubt an die DFB-Frauen: Ex-Nationalspielerin Nadine Kessler.
Sie glaubt an die DFB-Frauen: Ex-Nationalspielerin Nadine Kessler.
© imagoZoomansicht

Die Weltfußballerin 2014, die mit dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg dreimal die Champions League gewann, steuert heute die Entwicklung des Frauenfußballs als hauptamtliche UEFA-Mitarbeiterin aus deren Zentrale in Nyon. Mit dem kicker sprach sie über...

...die deutsche Krise: "Natürlich hat das Team eine Zeit lang keine guten Leistungen geboten. Aufgrund der erfolgreichen Jahre zuvor sind die Erwartungen immer groß, da konnte man schon von einer Krise reden nach der enttäuschenden EM. Aber ein Tief macht jedes noch so gute Team einmal durch."

...die aktuelle Entwicklung: "Die Hausaufgaben wurden gemacht. Es gibt die richtigen Antworten, um wieder zu alter Stärke zu finden. Darauf lassen die jüngsten Auftritte schließen. Das entscheidende Spiel steht jetzt jedoch in Island an. Darauf bin ich sehr gespannt."

...Horst Hrubeschs Ansage, Deutschland werde die Partie gewinnen: "Horst wird die Mannschaft ganz bestimmt wie verrückt motiviert haben. Die Spielerinnen, zu denen ich noch Kontakt habe, sind auf jeden Fall sehr fokussiert, das spüre ich. Aber Vorsicht: Island hat in den letzten Jahren konstant gut gespielt."

Deutschland muss sich auf ein schwieriges, enges Match einstellen.Ex-Nationalspielerin Nadine Kessler

...15.000 Zuschauer in einem ausverkauften Stadion: "Die isländische Mannschaft und das gesamte Umfeld sind super motiviert, sehr angriffslustig. Diese Begeisterung war bei einem Meeting in der vergangenen Woche deutlich zu erkennen. Deutschland muss sich auf ein schwieriges, enges Match einstellen."

...die internationale Konkurrenz: "Erfolg fällt niemals vom Himmel. Andere Nationen haben im Vergleich zu Deutschland aufgeholt, weil sie viel investiert und hart gearbeitet haben, um professionellere Strukturen aufzubauen. Ein herausragendes Beispiel ist die Schweiz mit Trainerin Martina Voss-Tecklenburg (der zukünftigen Bundestrainerin, Anm. d Red.). Für die Schweiz wie andere Nationen erweist es sich als sehr positiv, wenn einzelne Spielerinnen sich mit Klubs in Ligen auf höherem Niveau entwickeln können."

Interview: Jörg Jakob

 
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WM-Qualifikation Frauen - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1 Deutschland38:321
 
2 Island22:617
 
3 Tschechien20:814
 
4 Slowenien9:206
 
5 Färöer1:530

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