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23.10.2017, 16:11

Deutschland hat Pleite aufgearbeitet - Dienstag gegen Färöer

Jones nimmt alle in die Verantwortung - auch sich selbst

Die deutschen Frauen mussten am vergangenen Freitag in der WM-Qualifikation die erste Niederlage nach 26 Siegen in Serie einstecken. Das 2:3 gegen Island war ein Tiefpunkt anstelle des angestrebten Neubeginns unter Bundestrainerin Steffi Jones. Nun muss gegen Färöer ein deutlicher Sieg her, um die Chance auf den Gruppensieg zu verbessern und die damit verbundene Qualifikation zur WM-Endrunde zu schaffen.

Steffi Jones
Muss gegen Färöer klar gewinnen: Bundestrainerin Steffi Jones.
© imagoZoomansicht

Es war eine historische Niederlage, die die deutschen Fußball-Frauen gegen Island erlitten. In den 26 vorangegangenen WM-Qualifikationsspielen war die DFB-Elf immer als Sieger vom Platz gegangen, nun gab es die erste Pleite und damit verbunden das Abrutschen auf Rang drei in der Gruppe. Am Dienstag (16.10 Uhr) geht es nun gegen einen einfacheren Gegner - und gegen diesen erwartet sich Jones eine deutliche Reaktion. "Körpersprache, hundertprozentige Präsenz. Ich erwarte, dass das Team mit Spielfreude und Torhunger in die Partie geht", so die Bundestrainerin vor dem Spiel in Großaspach.

"Ich nehme nicht nur die Mannschaft, sondern auch uns als Trainerteam in die Verantwortung", zeigte sie sich selbstkritisch, nachdem sie bereits direkt nach der Niederlage gesagt hatte: "Die Ampel steht auf Rot." Allerdings ist Jones sich trotz der schwierigen Lage sicher, dass ihre Mannschaft Charakter habe und wisse, worum es geht. "Und das will sie auch zeigen."

Dieser Meinung ist auch Alexandra Popp nach der Aufarbeitung des Spiels und einer intensiven Spielanalyse. "Das wichtigste war, dass wir uns offen und ehrlich ausgesprochen haben", betonte die Stürmerin. "Ich glaube, dass gegen Färöer vom Charakter her eine ganz andere Mannschaft auflaufen wird."

Doch nicht nur vom Charakter, sondern auch vom Personal wird eine veränderte Elf auflaufen. Für Laura Benkarth, die gegen Island patzte, wird wieder Stammtorhüterin Almuth Schult zwischen die Pfosten rücken. Für Leonie Maier, die wie abgesprochen bereits am Samstag abreiste, könnte Carolin Simon links in der Viererkette verteidigen.

kid/dpa

 
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