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15.07.2017, 14:55

EM-Auftaktspiel gegen Schweden

Magull selbstbewusst: "Wir können es schaffen"

Die Vorbereitungszeit neigt sich langsam dem Ende zu. Am Montagabend um 20.45 Uhr startet die deutsche Frauen-Nationalmannschaft in Breda mit der Partie gegen Schweden in die Europameisterschaft in den Niederlanden. Und die Spielerinnen können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.

Lina Magull
Kann den Auftakt kaum erwarten: Lina Magull.
© imagoZoomansicht

"Von mir aus können wir schon morgen spielen", sagt Lina Magull, "dann können wir zeigen, was wir drauf haben. Und nach dem Spiel sehen wir dann, wo wir stehen." Die Mittelfeldspielerin vom SC Freiburg zählt ohne Frage zu den Aufsteigern im Kader von Bundestrainerin Steffi Jones. Vor knapp einem Jahr wurde sie unter der damaligen Bundestrainerin Silvia Neid noch aus dem Aufgebot für die Olympischen Spiele in Brasilien gestrichen, durfte nur als eine von vier "Stand-by-Spielerinnen" nach Südamerika mitreisen und blieb dort letztlich ohne Einsatz.

Jetzt ist die gebürtige Dortmunderin, die im Oktober 2015 in Wiesbaden gegen Russland ihr Debüt in der A-Nationalelf feierte, fester Bestandteil der Mittelfeldraute im System 4-4-2-System von Steffi Jones. Magull, die beim DFB seit der U 15 alle Auswahlteams durchlaufen hat, galt schon seit Jahren als Spielerin mit ungewöhnlichen Fähigkeiten. 2012 wechselte sie vom Zweitligisten FSV Gütersloh 2009 zum VfL Wolfsburg, mit dem sie zweimal die Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und zweimal die Champions League gewann.

Stammspielerin ist Magull in Wolfsburg trotz ihres unbestritten großen Talents nie geworden. Deshalb ließ sie sich vor zwei Jahren zum SC Freiburg ausleihen. Dort konnte sie nach kurzer Anlaufzeit Fuß fassen. Im Januar diesen Jahres wurde Magulls Vertrag in Wolfsburg aufgelöst und sie wechselte fest zum SC Freiburg, mit dem sie in der abgelaufenen Bundesligasaison den vierten Tabellenplatz belegte. Mit fünf Spielerinnen stellt der Sport Club zusammen mit Meister VfL Wolfsburg das zahlenmäßig stärkste Kontingent im EM-Kader des Titelverteidigers. Besonderen Druck verspürt Lina Magull vor dem Turnier nicht: "Druck hat man irgendwie immer. Wir haben den Anspruch, den Titel zu holen und sind überzeugt, dass wir es schaffen können."

Gunnar Meggers

Der Kader für die Mission Titelverteidigung in den Niederlanden
Diese 23 DFB-Frauen sollen es bei der EM richten
Almuth Schult, Isabel Kerschowski, Anja Mittag, Leonie Maier
Sie haben es geschafft: Die Nominierten für die EM 2017

Nach dem EM-Triumph vor vier Jahren schielen die DFB-Frauen erneut auf den europäischen Thron. Bei insgesamt neun Vereinen stehen die Spielerinnen des deutschen Kaders unter Vertrag, nur drei von ihnen verdienen ihr Geld bei ausländischen Klubs: Auf diese 23 Frauen baut Bundestrainerin Steffi Jones bei der Mission Titelverteidigung.
© imago

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