Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
23.03.2016, 21:57

Champions League der Frauen, Viertelfinale

Wolfsburg legt Grundstein - FFC siegt bei Rosengard

Der VfL Wolfsburg wurde im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League der Frauen seiner Favoritenrolle gegen ACF Brescia gerecht und legte gegen den italienischen Vizemeister ein 3:0 vor. Damit befindet sich die Elf von Trainer Ralf Kellermann auf einem guten Weg Richtung Halbfinale, wo es zum deutschen Duell mit Titelverteidiger Frankfurt kommen könnte. Der FFC hat in Schweden bei Rosengard gewonnen.

Freude über den Führungstreffer: Tessa Wullaert und Julia Simic (v.li.).
Freude über den Führungstreffer: Tessa Wullaert und Julia Simic (v.li.).
© imagoZoomansicht

Zunächst begegnete Brescia dem deutschen Vizemeister auf Augenhöhe. Mit zunehmender Spieldauer nahm der VfL aber vor 1549 Zuschauern das Heft des Handels in die Hand, erarbeitete sich Chancen und ging folgerichtig nach einer guten halben Stunde in Führung. Tessa Wullaert kam rund 40 Meter vor dem Tor an den Ball, wurde nicht energisch genug angegriffen und platzierte den Ball aus gut 18 Metern in den linken Winkel des ACF-Tores (32.).

Auch im zweiten Durchgang hatte Wolfsburg das Spiel im Griff und erhöhte nach einem schönen Spielzug in der 52. Minute. Gößling verlagerte das Spiel mit einem sauberen Flugball auf die rechte Seite. Dickenmann setzte sich dort durch, deren präzise Flanke verwertete Popp, die sich in der Mitte energisch gegen ihre Gegenspielerin durchsetzte. Nach einer guten Stunde erhöhten die Niedersächsinnen auf 3:0. Brescia-Kapitänin Roberta D'Adda vertändelte am eigenen Strafraum den Ball, Caroline Hansen ließ sich die Chance alleine vor dem Tor mit einem Schuss ins linke untere Eck nicht nehmen. Wolfsburg hatte noch Möglichkeiten zu erhöhen, es blieb aber beim für die Gäste schmeichelhaften 3:0. Ein Ergebnis, mit dem es sich entspannt in einer Woche nach Brescia fahren lässt.

Marozsan behält die Nerven

Kein Durchkommen: Rosengards Lieke Martens (re.) wird von Julia Hendrichs (vorne) gestoppt.
Kein Durchkommen: Rosengards Lieke Martens (re.) wird von Julia Hendrichs (vorne) gestoppt.
© imagoZoomansicht

Der FFC Frankfurt hat mit einem 1:0 bei Rosengard ebenfalls den Grundstein für das Halbfinale gelegt. Auf dem Kunstrasen in Malmö entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel. Marozsan hatte eine erste Schusschance, ehe Rosengard die Torhüterin verletzungsbedingt schon nach 13 Minuten auswechseln musste. McLeod ging, Lundgren kam. Die musste aber erst so richtig in der 29. Minute eingreifen, als Bartusiak eine Laudehr-Flanke auf das Tor köpfte. Zuvor hatte Martens mit einem Schuss, der knapp vorbeiging, erstmals für Gefahr für das FFC-Gehäuse gesorgt. Superstar Marta konnte sich gegen die gut organisierte Frankfurter Defensive überhaupt nicht in Szene setzen.

Nach der Pause hatte der Bundesligist etwas mehr vom Spiel, die Schwedinnen setzen ohne Erfolg auf Konter. Pech hatte der FFC, als nach einem Angriff über rechts, der Ball fast von der Torauslinie den Weg zurück auf Groenen fand, die aus 18 Metern aber nur den Innenpfosten traf (60.). Nach einem abgewehrten Ball von Kremer drosch Andonova im Nachschuss über das FFC-Tor (67.), kurz später schlug der Ball auf der anderen Seite ein. Nilsson hatte eine Flanke von rechts vor Laudehr mit der Hand berührt, den fälligen Elfmeter verwandelte Marozsán souverän ins linke untere Eck. Rosengard verstärkte nun die Bemühungen, so richtig gefährlich wurde es aber nur bei Standards. Eine Ecke hätte fast zum Ausgleich geführt, doch die Frankfurterinnen konnten den Ball dreimal auf der Linie klären (88.).

nik

 
Seite versenden
zum Thema