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22.03.2016, 14:00

Beim Einzug ins Halbfinale winkt ein deutsches Duell

Titelverteidiger Frankfurt trifft auf Marta

Am Mittwoch wird es für zwei deutsche Klubs in der Frauen-Champions-League ernst: Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt gastiert im Hinspiel des Viertelfinals beim schwedischen Vertreter Rosengard (20 Uhr) um Aushängeschild Marta, zwei Stunden vorher erwartet der hochfavorisierte VfL Wolfsburg die Italienerinnen von ACF Brescia. Sollten beide Teams ihre Aufgaben erfüllen und letztlich weiterziehen, käme es im Halbfinale zu einem Wiedersehen auf europäischer Bühne.

Marta
Der 1. FFC Frankfurt hat vor dem anstehenden CL-Viertelfinale Respekt vor Rosengards Superstar Marta.
© picture allianceZoomansicht

"Als Titelverteidiger wollen wir auch in dieser Saison unbedingt so weit wie möglich kommen", prescht FFC-Trainer Matt Ross vor dem Viertelfinal-Hinspiel am Mittwoch (20 Uhr) vor. Sein Plan vor dem Gastspiel in Rosengard: "Die Zielsetzung ist, uns eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu erarbeiten."

Die Aufgabe der Hessinnen gegen den zehnmaligen schwedischen Meister um Brasiliens Superstar Marta (30) ist dabei allerdings ungleich schwieriger als die des zweiten deutschen Vertreters. Denn der VfL Wolfsburg ist im Spiel gegen den italienischen Vizemeister ACF Brescia (18 Uhr) klarer Favorit. Für die Wölfinnen dürfte das Kräftemessen mit den Lombardinnen lediglich einer Zwischenstation gleichkommen.

Favorit Wolfsburg - auch ohne Maritz

Der CL-Sieger von 2013 und 2014 ist in der Liga seit vier Spielen ungeschlagen und dürfte den Italienerinnen letztlich überlegen sein. "Wir sind froh, dass wir den Topfavoriten um den Titel aus dem Weg gegangen sind", sagte Trainer Ralf Kellermann noch einmal rückblickend auf die Auslosung. Dennoch werde der VfL den Gegner aus Brescia nicht unterschätzen, auch wenn Wolfsburg "natürlich als Favorit" in das Duell gehe.

Ralf Kellermann
Möchte mit seinen Wölfinnen der Favoritenrolle gegen Brescia gerecht werden: VfL-Coach Ralf Kellermann.
© picture allianceZoomansicht

Personell muss Kellermann einen Rückschlag hinnehmen. Wolfsburg muss ohne die Schweizer Nationalspielerin Noelle Maritz auskommen - die 20-Jährige erlitt einen Riss der Syndesmose. "Das trifft uns sehr hart", sagte der VfL-Coach.

Deutsches Duell ist möglich

Angenommen, beide Bundesligisten setzen sich in ihren Duellen durch und ziehen eine Runde weiter, treffen sie im Halbfinale direkt aufeinander - wie übrigens bereits am vergangenen Sonntag in der Frauen-Bundesliga. "Nach der 1:3-Niederlage in Wolfsburg gilt es nun, den Schalter wieder umzulegen und uns auf Rosengard zu fokussieren", sagte FFC-Trainer Ross, der mit seinem Team durch die Pleite den zweiten Rang an Pokalsieger Wolfsburg hatte abgeben müssen.

Doch die Niederlage ist ad acta gelegt, Ross wähnt seine Frauen trotz der missglückten Generalprobe im Vorteil. "Die Integration der Neuzugänge kann noch nicht abgeschlossen sein", sagte der Coach mit Blick auf den Saisonstart der Schwedinnen am 16. April. "Es gilt, diesen vermeintlichen Vorteil auch umzusetzen".

Verzichten muss der Trainer der Hessinnen im "Idrottsplats" von Malmö auf Kunstrasen auf die Schweizer Nationalverteidigerin Ana-Maria Crnogorcevic, die am Wochenende eine Kopfverletzung erlitten hatte. Sie wird daher auch die fünfmalige Weltfußballerin Marta nicht aufhalten können, die laut Ross "mit ihren Fähigkeiten ein Spiel alleine entscheiden kann".

mag/sid

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