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05.07.2015, 12:42

Der Weltmeistertitel steht für die 35-Jährige über allem

Wambach: Die "Unvollendete" will den Makel tilgen

"Du kannst so viele Titel haben, wie du willst, in allen möglichen Meisterschaften - keiner davon ist so bedeutend wie der Weltmeistertitel", meint Abby Wambach. Sie muss es wissen, heimste sie in ihrer langen Karriere doch zahlreiche Titel und Auszeichnungen ein. Mit ihrem 249. Länderspiel könnte sie endlich einen Erfolg einfahren, der ihr bisher nicht vergönnt war: "Ich will den WM-Titel", sagt sie unmissverständlich.

Mit aller Macht zum ersehnten Titel: Abby Wambach.
Mit aller Macht zum ersehnten Titel: Abby Wambach.
© imagoZoomansicht

"Beim letzten Mal waren wir ganz nah dran", meint Wambach und denkt dabei an den Juli 2011. In Frankfurt stand sie mit dem US-Team im WM-Endspiel, musste sich gegen Japan aber geschlagen geben (1:3 i.E.). Da half auch ihr zwischenzeitlicher 2:1-Führungstreffer in der Verlängerung nicht. Dieser Stachel sitzt tief bei der 35-jährigen Wambach, die so vieles gewonnen hat in ihrer Laufbahn. Doch Weltmeisterin darf sie sich noch nicht nennen.

Noch nicht. Denn am Montag (Anstoß 1 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker.de) will sie diesen weißen Fleck tilgen. Und das auch noch ausgerechnet gegen Japan. "Ich hoffe, dass wir uns in diesem Finale in Topform präsentieren", sagt sie. "Das wird ein ganz besonderes Ereignis." Inwieweit sie dieses Ereignis überhaupt auf dem Platz miterleben wird, ist allerdings mehr als fraglich. Wambach kommt bei der WM kaum über den Status des Jokers hinaus. Was ihr allerdings nichts ausmacht, wie sie versichert. "Mein einziges Ziel ist der Sieg. Wie wir dieses Ziel erreichen, ist mir egal, ebenso wie die Rolle, die ich dabei spiele. Es ist mir egal, ob ich die Tore erziele oder Carli Lloyd oder Kelley O'Hara, oder ob es vielleicht sogar Hope Solo ist", versichert sie, die mit 183 Treffern mehr Länderspieltore auf dem Konto hat als jede andere Fußballerin, im FIFA-Interview. "Ich will nur, dass meine Mannschaft einen Treffer mehr erzielt als der Gegner. Das ist das einzige, was zählt."

Du kannst so viele Titel haben, wie du willst, in allen möglichen Meisterschaften - keiner davon ist so bedeutend wie der Weltmeistertitel.Abby Wambach

Dass ein Erfolg über die Japanerinnen in Vancouver ihre Karriere krönen würde, steht für Wambach außer Zweifel. "Du kannst so viele Titel haben, wie du willst, in allen möglichen Meisterschaften - keiner davon ist so bedeutend wie der Weltmeistertitel." Dem ordnet sie alles unter. Vor Beginn der NWSL-Saison im April entschied sie sogar, nicht für ihren Klub Western New York Flash aufzulaufen. Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, die komplett auf Kunstrasen ausgetragen wird, hatte für die 1,81 Meter große Angreiferin Vorrang. Alles für das eine Ziel: den WM-Titel.

bru

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© imago

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