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25.05.2014, 17:54

Frankfurt untermauert Platz eins

Potsdam patzt, Wolfsburg zieht vorbei

Die Spannung in der Frauen-Bundesliga steigt, es läuft auf einen Krimi an den letzten beiden Spieltagen hinaus. Potsdam ließ am 20. Spieltag überraschend Punkte in Cloppenburg liegen und musste den frischgebackenen Champions-League-Sieger Wolfsburg vorbeiziehen lassen. Tabellenführer Frankfurt, in den letzten beiden Runden gegen Turbine und beim VfL gefordert, hatte bei 1899 Hoffenheim wenig Mühe.

Doppeltorschützin Alexandra Popp
Da geht's lang: Doppeltorschützin Alexandra Popp drängt mit Wolfsburg nach oben.
© picture allianceZoomansicht

Das Drehbuch läuft nach dem 20. Spieltag auf ein Herzschlagfinale hinaus. Potsdam hat sich zunächst mit einem 2:2 in Cloppenburg von Rang zwei verabschiedet. "Wir sind in einer schwierigen Situation und müssen sehen, wie wir eine Reihe von Ausfällen kompensieren", meinte Turbine-Coach Bernd Schröder vor dem Spiel und äußerte sich mit Blick auf die Champions League Qualifikation: "Wir brauchen die drei Punkte." Doch daraus wurde nichts. Ohne die rotgesperrte Torjägerin Anonma musste sein Team beim Vorletzten einen herben Rückschlag hinnehmen. Zwar wussten Ada Hegerberg (10.) und Lidija Kulis (53.) auf das 0:1 durch Virginia Kirchberger (6.) und das 1:2 durch Mandy Islacker (18.) jeweils eine Antwort, zum Sieg reichte es aber nicht.

Platz zwei ist erst einmal weg, weil Wolfsburg mit dem Triumph in der Königsklasse im Rücken Essen mit 4:0 nach Hause schickte und jetzt einen Punkt mehr (49) auf dem Konto hat. Als Torschützinnen zeichneten wie schon gegen Tyresö FF Verena Faißt (19.), Alexandra Popp (62./84.) und Martina Müller (78.) verantwortlich.

Die Nummer eins bleibt aber Frankfurt. Der FFC gewann bei der TSG Hoffenheim deutlich mit 5:1. Nach einem Eigentor von Tamar Dongus (24.) und einem Doppelschlag von Kerstin Garefrekes (36. und 39.) war bereits nach Hälfte eins alles gelaufen. Nach der Pause erhöhten Ana-Maria Crnogorcevic (58.) und Nationalspielerin Dzsenifer Marozsnn (60.). Martina Moser (63.) gelang nur noch der Ehrentreffer.

Absteiger Sindelfingen stand kurz vor dem ersten Dreier, ehe Jenas Amber Hearn zwei Minuten vor dem Ende den Führungstreffer von Aline Böhringer ausglich. Sharon Beck (57./59.) traf für Bayer Leverkusen doppelt, am Ende gab es ein 2:2 beim SC Freiburg. Bereits am Samstag kam Bayern München zu einem 1:0 in Duisburg und verstärkt die Sorgen des MSV.

25.05.14
 
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