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20.06.2013, 12:45

Kerschowski und Längert trifft der Bannstrahl

Neid setzt in Schweden auf die Jugend

Am Donnerstag gab Frauen-Nationaltrainerin Silvia Neid ihren endgültigen Kader für die Europameisterschaft vom 10. bis 28. Juli in Schweden bekannt. Auch wegen der zahlreichen Verletzungen wird mit einem Durchschnittsalter von lediglich 23,5 Jahren ein junges Team die Mission Titelverteidigung angehen. Als letzte Spielerinnen wurden Isabel Kerschowski sowie Kathrin Längert aus dem Aufgebot gestrichen.

Leonie Maier und Melanie Leupolz
Jugend forsch: Leonie Maier (li.) und Melanie Leupolz sind in Schweden mit dabei.
© picture allianceZoomansicht

Auch bei der endgültigen Nominierung ihres EM-Kaders wartete DFB-Trainerin Silvia Neid mit einer Überraschung auf: Nicht die Youngster Sara Däbritz oder Isabelle Linden traf der Bannstrahl, sondern die weit erfahrenere Isabel Kerschwoski muss ebenso wie Torfrau Kathrin Längert zuhause bleiben. Neben der 18-jährigen Däbritz - die als einzige Feldspielerin noch keine einzige Minute im A-Team spielte - schaffte auch Keeperin Laura Benkarth den Sprung in den EM-Kader. Auch die 20-Jährige wartet noch auf ihr Debüt im Neid-Team.

"Sara hat sich in den Trainingseinheiten kontinuierlich gesteigert, einen sehr guten Eindruck hinterlassen und ist für uns auf jeden Fall eine Perspektivspielerin. Das gilt auch für Laura, die durch ihre guten Leistungen bei der U-20-WM gezeigt hat, welches Potenzial sie besitzt. Und auch während der vergangenen Wochen hat sie diesen Eindruck bestätigt", erklärte Neid auf der DFB-Website.

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Neid hatte vor der EURO 2013 eine verhältnismäßig leichte Aufgabe zu bewältigen. Denn durch die verletzungsbedingten Ausfälle der Stammkräfte Babett Peter, Verena Faißt, Viola Odebrecht, Alexandra Popp, Linda Bresonik und Kim Kulig dünnte sich der Kader für die EM von alleine merklich aus. So musste Neid nur einer Torhüterin sowie einer Feldspielerin das Aus erklären.

Trotz des Fehlens etlicher arrivierter Kräfte verfügt der Kader noch über genügend Erfahrung. Insgesamt neun Spielerinnen waren bereits beim letzten Titelgewinn 2009 dabei, zehn Spielerinnen nahmen an der Heim-WM 2011 teil.

Auf der anderen Seite schafften gleich sieben U-20-Weltmeisterinnen von 2012 den Sprung in den EM-Kader. Mit einem Durchschnittsalter von 23,5 Jahren vertraut Neid bei der Mission Titelverteidigung auf ein junges Team.

Am Montag beginnt für die deutschen Frauen mit dem dritten und letzten Lehrgang die heiße Phase der EM-Vorbereitung. Am 29. Juni findet in München die Generalprobe gegen Weltmeister Japan (17.45 Uhr) statt, ehe es Richtung Schweden geht. Am 11. Juli steigt Deutschland mit der Partie gegen die Niederlande (20.30 Uhr) in die EM ein.


Der deutsche EM-Kader im Überblick:

Tor: Nadine Angerer (1. FFC Frankfurt, 117 Länderspiele/0 Tore), Laura Benkarth (SC Freiburg, 0/0), Almuth Schult (SC Bad Neuenahr, 11/0)
Abwehr: Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt, 67/0), Jennifer Cramer (Turbine Potsdam, 4/0), Josephine Henning (VfL Wolfsburg, 13/0), Annike Krahn (Paris St. Germain, 88/4), Leonie Maier (SC Bad Neuenahr, 8/1), Bianca Schmidt (1. FFC Frankfurt, 33/2), Luisa Wensing (VfL Wolfsburg, 12/0)
Mittelfeld: Fatmire Bajramaj (1. FFC Frankfurt, 61/13), Melanie Behringer (1. FFC Frankfurt, 88/24), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg, 49/4), Svenja Huth (1. FFC Frankfurt, 13/0), Nadine Keßler (VfL Wolfsburg, 11/4), Simone Laudehr (1. FFC Frankfurt, 58/13), Melanie Leupolz (SC Freiburg, 1/0), Isabelle Linden (Bayer Leverkusen, 1/0), Sara Däbritz (SC Freiburg, 0/0)
Angriff: Lena Lotzen (Bayern München, 9/0), Dzsenifer Marozsan (1. FFC Frankfurt, 17/6), Anja Mittag (FC Malmö, 90/16), Celia Okoyino da Mbabi (SC Bad Neuenahr, 78/39)

20.06.13
 
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