China, von Trainerin Anouschka Bernhard als "vermeintlich stärkster" Gruppengegner eingestuft, stellte Deutschland am Mittwoch in Baku vor einige Probleme und hatte insgesamt die besseren Tormöglichkeiten. Nach der frühen Führung durch Miao Siwen (12.) trafen die Asiatinnen unter anderem noch zweimal die Latte.
Doch auch die deutschen U-17-Juniorinnen tauchten vor 2600 Zuschauern immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf und wurden in der vierten Minute der Nachspielzeit noch belohnt: Die erst in der 87. Minute eingewechselte Ricarda Kießling vom TSV 1861 Nördlingen traf zum wertvollen 1:1.
Denn nun hat die Bernhard-Elf hervorragende Chancen auf den Gruppensieg: Im letzten Vorrundenspiel geht es am Sonntag (14 Uhr) gegen die punktlosen Uruguayerinnen, die nach dem 0:4 gegen China gegen Ghana sogar ein 0:5 einstecken mussten.