Frauen-Bundesliga startet mit zwei Spielen
Turbine in Torlaune - Frankfurt mit Glück
Am Sonntag fiel der Startschuss für die Frauen-Bundesliga. Zum Auftakt startete Titelverteidiger Turbine Potsdam mit einem Schützenfest, der ambitionierte 1. FFC Frankfurt schrammte dagegen nur knapp an einer Blamage vorbei.
Lockerer Aufgalopp für den Meister: Tabea Kemme gratuliert Patricia Hanebeck zum zwischenzeitlichen 2:0.
Meister Potsdam ließ dem VfL Sindelfingen nicht den Hauch einer Chance. Mit 9:1 setzte sich das Team von Trainer Bernd Schröder gegen den Liganeuling durch. Weltmeisterin Yuki Ogimi (64./81.), Genoveva Anonma (76./77.), Keelin Winters (8.), Patricia Hanebeck (29.), Lisa Evans (49.), Stefanie Mirlach (57.) und Natasa Andonova (79.) erzielten die Treffer. Für den überforderten Aufsteiger traf Natalia Mann (55.).
Im zweiten Spiel des Tages ging es deutlich spannender zu. Erst in den Schlussminuten zog der 1. FFC Frankfurt gegen USV Jena den Kopf noch aus der Schlinge. Die Thüringerinnen hatten durch ein Tor von Susanne Utes (25.) zur Pause noch 1:0 in Front gelegen, ehe der Favorit sich vor 2370 Zuschauern doch noch durchsetzte. Carolin Schiewe glich 20 Minuten vor Schluss zum 1:1 aus, bevor die Nationalspielerin Simone Laudehr noch für die finale Wende sorgte (87.). Nach einem Platzverweis für Saskia Bartusiak (37.) hatten die Hessinnen über weite Strecken in Unterzahl spielen müssen.
Die weiteren vier Partien des ersten Spieltages werden zwischen dem 16. September und dem 14. November ausgetragen. Am 2. Spieltag (Sonntag, 9. September) finden nur die Spielpaarungen zwischen Essen und Frankfurt sowie Gütersloh und Sindelfingen statt. Die vier weiteren Begegnungen sind abgesagt.
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