Das Finale der Champions League am 17. Mai in München steht fest. Im Olympiastadion (18 Uhr) werden sich der 1. FFC Frankfurt und Olympique Lyon gegenüberstehen. Die Frankfurterinnen setzten sich gegen den FC Arsenal durch, Olympique Lyon war für Turbine Potsdam eine unüberwindbare Hürde. Nach dem deutlichen 1:5 im Hinspiel genügte dem Titelverteidiger im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion ein torloses Remis, um zum dritten Mal in Folge in das Finale der Champions League einzuziehen.
In einer Neuauflage der Endspiele in den vergangenen beiden Jahren war der französische Meister für die Torbienen einfach eine Nummer zu groß. Vor 3870 Zuschauern war die Elf von Trainer Bernd Schröder von Beginn an darauf aus, durch ein frühes Tor die Chance auf das Wunder zu wahren. Doch Hagebeck (10.) und Nagasato (13.) vergaben die sich bietenden Möglichkeiten, anschließend geriet das Tor Lyons nicht mehr in Gefahr.
Als Potsdam auch kurz nach der Pause wiederum Chancen liegen ließ, schwanden die Hoffnungen. Selbst nach dem Platzverweis für Lyons Angreiferin Thomis geriet Olympique nicht mehr in Gefahr.
Bereits am Samstag gewann der 1. FFC Frankfurt mit 2:0 gegen den FC Arsenal und machte dadurch seine erste Finalteilnahme perfekt. Neben Nationaltorhüterin Nadine Angerer fehlten auf Seiten des Bundesligisten Spielmacherin Lira Bajramaj und Alexandra Krieger. Kapitänin Sandra Smisek saß noch angeschlagen ebenso wie Kim Kulig, die im Hinspiel bei den Gunners nach neunmonatiger Verletzungspause ihr erstes Pflichtspiel für den dreimaligen UEFA-Cupsieger bestritten hatte, auf der Ersatzbank.
Vor 3710 Zuschauern im Stadion am Brentanobad, darunter auch der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger und DFB-Direktorin Steffi Jones, übernahmen die Gastgeberinnen von Beginn an das Kommando. Gute Chancen zur Führung gab es somit bereits vor dem Seitenwechsel, doch Melanie Behringer (19., 39.) und Marozsan (25., 44.) vergaben die besten Möglichkeiten.
Auch nach dem Wechsel blieb Frankfurt tonangebend. Marozsans abgefälschter Schuss brachte schließlich die Vorentscheidung. In der 83. Minute traf Marozsan nochmals den Pfosten, bevor Landström schließlich den Endstand erzielte. Arsenal kam nur selten gefährlich vor das Tor des FFC, auf den im nächsten Monat somit gleich zwei Finalspiele warten. Denn am 12. Mai steht für den Titelverteidiger in Köln zunächst das Endspiel im DFB-Pokal an. Gegner wird der FC Bayern sein.
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