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13.11.2011, 15:59

Potsdam gewinnt in Frankfurt

Der Knaller geht an Turbine

Das Gipfeltreffen im heimischen Stadion am Bretanobad wollte Frankfurt dazu nutzen, Potsdam wieder vom Thron zu stoßen und die kleine Krise mit zuletzt zwei Pflichtspielniederlagen vergessen zu machen. Am Ende kam aber alles anders. Der FFC musste sich beim Bundesliga-Knaller vor ausverkauftem Haus dem Meister beugen, hinkt nun sechs Zähler hinterher und muss Duisburg ziehen lassen.

Frankfurts Kerstin Garefrekes (li.) gegen Jennifer Cramer (re.)
Kein Durchkommen: Frankfurts Kerstin Garefrekes (li.) gegen Jennifer Cramer (re.).
© picture allianceZoomansicht

Genügend Zündstoff barg das Topspiel in Frankfurt, wechselte doch Turbine Spielmacherin Lira Bajramaj vor der Saison zu den Hessinnen. Zudem sind sich FFC-Manager Siegfried Dietrich und Turbine Coach Bernd Schröder nicht wirklich grün. "Wir beide werden keine Freunde mehr", hatte Schröder vor dem Spiel betont.

Und auf dem Platz schenkten sich die Spielerinnen nichts. Der FFC gab vor 5200 Zuschauern durch Saskia Bartusiak einen ersten Warnschuss an den Pfosten ab, Turbine reagierte darauf aber im Stile eines Meisters. Ein Doppelschlag von Jennifer Cramer (8.) und Anja Mittag (13.) brachte Turbine früh auf die Siegerstraße. Frankfurt bemühte sich, fand vor den Augen von DFB-Präsident Theo Zwanziger und Bundestrainerin Silvia Neid jedoch nicht die Lücke im Abwehrverbund der Brandenburgerinnen.

Am Ende blieb es beim 0:2 aus Sicht der Hessinnen, die nach den Niederlagen in Freiburg (0:1) und in der Champions League bei Paris St. Germain (1:2) in der Krise stecken. Der Rückstand auf Potsdam beträgt sechs Punkte, zudem zog Duisburg, das am Samstag gegen Bayern München 3:1 gewann am FFC vorbei.

Freiburg zurück auf dem Boden der Tatsachen

Der SC Freiburg, der am letzten Spieltag Frankfurt besiegte, musste sich dem VfL Wolfsburg mit 0:3 beugen. Schon mit dem Treffer zur 3:0 von Verena Faißt war nach einer halben Stunde alles gelaufen.

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Bayer bleibt ganz unten, Jena punktet

Tabellenschlusslicht Leverkusen muss weiter auf den zweiten Saisonsieg warten. Gegen Essen-Schönebeck setzte es durch die Gegentore von Melanie Hoffmann und Isabelle Wolf ein 0:2. Der Tabellenvorletzte aus Jena ergatterte einen Zähler beim Hamburger SV durch den Treffer zum 1:1 von der Neuseeländerin Amber Hearn (75.).

Bad Neuenahr klettert ins Mittelfeld

Indes kämpft sich der SC Bad Neuenahr aus dem Tabellenkeller. Dem Team um Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi gelang mit dem 2:0 bei Lok Leipzig der zweite Dreier in Folge. Sarah Gregorius, die beim 2:0 gegen Duisburg doppelt traf, setzte in der 78. Minute den Schlusspunkt.

13.11.11
 
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