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30.10.2011, 16:03

Achtelfinale: Turbine ohne Mühe - HSV schlägt Freiburg

FFC benötigt Wolfsburger Mithilfe

Die große Überraschung blieb im Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen am Sonntag aus. Titelverteidiger Frankfurt benötigte allerdings die Mithilfe des Bundesliga-Kontrahenten Wolfsburg, um knapp in die nächste Runde einzuziehen. In einem weiteren Bundesliga-Duell hatte der HSV gegen Freiburg die Nase vorne, der FC Bayern musste gegen Jena in die Verlängerung. Keine Probleme hatten Potsdam und Leipzig gegen Zweitligisten, Duisburgs Popp erwischte einen Sahnetag.

Frankfurts Kerstin Garefrekes gegen Wolfsburgs Eigentorschützin Verena Faißt.
Durchgesetzt: Frankfurts Kerstin Garefrekes gegen Wolfsburgs Eigentorschützin Verena Faißt.
© imagoZoomansicht

Nach einer torlosen ersten Hälfte im Stadion am Brentanobad brach die Wolfsburgerin Verena Faißt den Bann - allerdings für Frankfurt. Die Abwehrspielerin bugsierte in der 48. Minute den Ball ins eigene Tor und sorgte so für die FFC-Führung. Spätestens mit der Gelb-Roten Karte gegen VFL-Akteurin Lena Goeßling (54.) wegen wiederholten Foulspiels war die Partie gelaufen, auch wenn die dezimierten Wolfsburgerinnen keinen weiteren Treffer mehr zuließen.

Kameraj macht alles für den HSV klar

Auch der SC Freiburg fing sich in einem weiteren Bundesliga-Duell in Hamburg ein Gegentor in der 48. Minute - und auch die Breisgauerinnen musste wie Wolfsburg das Spiel in Unterzahl beenden und sich letztlich auch vom Wettbewerb verabschieden. Maike Timmermann hatte in einer lange ausgeglichenen Partie das 1:0 für den HSV erzielt, nach Gelb-Rot für Stephanie Wendlinger (84.) legten die Hanseatinnen durch Aferdita Kameraj (86.) zum 2:0-Endstand.

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FC Bayern hat den längeren Atem

Mit 2:0 gewann der FC Bayern gegen Liga-Konkurrent Jena, doch die Münchnerinnen benötigten dafür die Verlängerung. Nach 90 Minuten gab es, wie schon beim Bundesliga-Duell (1:1), noch keinen Sieger, U20-Nationalspielerin Lena Lotzen erlöste dann aber den FCB in der 94. Minute. Isabel Bachor stellte in der 110. Minute den Endstand her.

Turbine und Leipzig ohne Mühe

Keine Probleme hatte Turbine Potsdam, das den Tabellenzweiten der Südstaffel, den VfL Sindelfingen mit einem 4:1 nach Hause schickte. Weltmeisterin Yuki Nagasato brachte den Meister mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße.

Auch Lokomotive Leipzig hatte es mit einem Süd-Zweitligisten zu tun. Das Team von Trainer Jürgen Brauße musste gegen das Schlusslicht FV Löchgau zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Am Ende gewann Leipzig mit 6:1 und steht im Viertelfinale.

Popp: Hattrick, sechs Tore!

Der FCR Duisburg fertigte den Tabellendritten der Zweitligastaffel Nord, den Herforder SV mit 10:0 ab. Überragende Akteurin war Nationalstürmerin Alexandra Popp, die sechs der zehn FCR-Tore schoss. Popp sorgte für die letzten vier Tore der Partie und machte so mit einem lupenreinen Hattrick ihre Galavorstellung perfekt.

Da Mbabi macht es im Alleingang

In Bad Neuenahr war Celia Okoyino da Mbabi die Akteurin des Spiels. Beim 3:1 gegen Zweitligist 1899 Hoffenheim erzielte die Nationalstürmerin alle drei Tore für den Bundesligisten.

Jäger lässt Gütersloh jubeln

Im einzigen Zweitliga-Duell des Achtelfinals zwischen dem FSV Gütersloh 2009 und Werder Bremen siegten die Gastgeberinnen 2:1 n.V. (1:1, 1:1). Den Siegtreffer erzielte die erst 17-jährige Annabel Jäger in der 107. Spielminute.

30.10.11
 
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